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„Digi­tale Trans­for­ma­tion wird ohne Men­schen nicht funktioniern“ 

Initia­tive KI-Mobil Aus­tria eröff­net ers­tes mobi­les KI-Stu­dio in Öster­reich. Gemein­sa­mes Pro­jekt von Fraun­ho­fer Aus­tria, TU Wien, FV Metall­tech­ni­sche Indus­trie und Gewerk­schaft PRO-GE bringt KI-Inno­va­tion zu Unternehmen.

Basie­rend auf Erfah­run­gen des deut­schen Fraun­ho­fer-Insti­tuts für Arbeits­wirt­schaft und Orga­ni­sa­tion (IAO) arbei­ten Fraun­ho­fer Aus­tria, TU Wien, Fach­ver­band Metall­tech­ni­sche Indus­trie und die Pro­duk­ti­ons­ge­werk­schaft PRO-GE an einem mobi­len Stu­dio für einen pra­xis­ori­en­tier­ten Ein­satz von Künst­li­cher Intel­li­genz (KI)- Anwen­dun­gen. Der mobile Ansatz ermög­licht Unter­neh­mens­be­su­che direkt vor Ort.

„Das Pro­jekt KI-Mobil soll Unter­neh­men noch mehr sen­si­bi­li­sie­ren, dass die Arbeitnehmer:innen ent­schei­dend für den erfolg­rei­chen Ein­satz von KI-Anwen­dun­gen sind. Die digi­tale Trans­for­ma­tion wird ohne den Men­schen nicht funk­tio­nie­ren“, sagt Rein­hold Bin­der, Bun­des­vor­sit­zen­der PRO-GE. „Das Pro­jekt KI-Mobil Aus­tria ist ein Bau­stein, um auch kleine und mitt­lere Indus­trie­be­triebe nie­der­schwel­lig zu errei­chen und bei der Imple­men­tie­rung von KI zu unter­stüt­zen“ ergänzt Chris­tian Knill, Obmann vom Fach­ver­band Metall­tech­ni­sche Industrie. 

KI für Unter­neh­men vor Ort erleb­bar machen
Mit einem eigens adap­tier­ten VW ID. Buzz Cargo als mobi­les Ver­suchs­stu­dio sol­len Arbeitnehmer:innen in ihrem eige­nen Arbeits­um­feld an das Thema KI her­an­ge­führt wer­den. In die­sem mobi­len Set­ting soll das Ver­ständ­nis für KI gestärkt wer­den, indem inno­va­tive Tech­no­lo­gien pra­xis­ori­en­tiert erprobt wer­den kön­nen. Ein eigens ent­wi­ckel­ter Demons­tra­to­ren­ka­ta­log bie­tet dabei den teil­neh­men­den Unter­neh­men eine Aus­wahl an Themen. 

Die Umset­zung des Pro­jekts erfolgt schritt­weise, begin­nend mit einer sechs­mo­na­ti­gen Pilot­phase. In die­sem Zeit­raum wer­den sechs bis sie­ben Unter­neh­mens­be­su­che pro Monat durch­ge­führt. Die bei­den fol­gen­den Aus­bau­stu­fen sehen dann vor, dass die Ange­bote des KI-Mobils öster­reich­weit ver­füg­bar und die Ziel­gruppe erwei­tert wird, bei­spiels­weise um Bildungseinrichtungen. 

Akzep­tanz und Ver­ständ­nis für KI im pro­du­zie­ren­den Gewerbe
Haupt­ziel von KI-Mobil Aus­tria ist es, das Ver­ständ­nis für Künst­li­che Intel­li­genz zu stär­ken und Vor­be­halte gegen­über die­ser Tech­no­lo­gie abzu­bauen. Hierzu zäh­len auch die Ver­mitt­lung eines Grund­ver­ständ­nis­ses über die Wir­kungs­weise und Poten­ziale von KI in der Pro­duk­tion sowie der Aus­tausch über Chan­cen, Anfor­de­run­gen und Risi­ken. Um die­ses Ziel zu errei­chen, sol­len orga­ni­sa­to­ri­sche und struk­tu­relle Hür­den so nied­rig wie mög­lich sein. 

Durch gezielte Bera­tung wer­den öster­rei­chi­sche Unter­neh­men im Rah­men der Pilot­phase dabei unter­stützt, KI als Inno­va­ti­ons­trei­ber zu nut­zen und so ihre Wett­be­werbs­fä­hig­keit und Pro­duk­ti­vi­tät zu stei­gern. Die Anwen­dungs­mög­lich­kei­ten für KI im pro­du­zie­ren­den Gewerbe rei­chen von der Pro­zess­op­ti­mie­rung über die Ver­bes­se­rung der Kun­den­be­zie­hun­gen bis hin zur stra­te­gi­schen Ent­schei­dungs­fin­dung. KI-Mobil Aus­tria will nun dabei unter­stüt­zen, Poten­ziale zu erken­nen und Kom­pe­ten­zen auf­zu­bauen, um die wirt­schaft­li­chen Effekte der KI voll aus­zu­schöp­fen. Ein zen­tra­ler Aspekt ist auch der nie­der­schwel­lige Zugang zu Spezialwissen. 

Autor: red/czaak
14.11.2024

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