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Digi­ta­les und Reales

Die ers­ten von PEEK geför­der­ten Pro­jekte wer­den bereits umgesetzt.

Sie­ben Pro­jekte wur­den im Rah­men des ers­ten PEEK-Calls mit einer Summe von 1,8 Mio. Euro geför­dert. Eines davon hat der öster­rei­chi­sche Medi­en­künst­ler Peter Wei­bel, Vor­stand des Zen­trums für Kunst und Medi­en­tech­no­lo­gie in Karls­ruhe und Leh­ren­der an der Uni­ver­si­tät für Ange­wandte Kunst in Wien, eingereicht.
Wei­bel will gemein­sam mit Künst­lern und For­schern aus Wien und Graz mit­hilfe digi­ta­ler Medien eine Metho­dik ent­wi­ckeln, Skulp­tu­ren zu schaf­fen, die den fort­ge­schrit­te­nen Raum­vor­stel­lun­gen der Wis­sen­schaft – etwa schwar­zen Löchern oder der String-Theo­rie – ent­spre­chen. Anläss­lich einer Pres­se­kon­fe­renz Anfang Mai erklärte Wei­bel, dass PEEK „für öster­rei­chi­sche Ver­hält­nisse ein klei­nes Wun­der“ sei, da die Wis­sen­schaft der Kunst lange Zeit keine Inno­va­tio­nen zuge­traut habe.

Kunst vom Chirurgen
Ein ande­res Pro­jekt der Wie­ner Uni­ver­si­tät für Ange­wandte Kunst wid­met sich zeit­ge­nös­si­schen Prak­ti­ken des Por­trä­tie­rens. Diese beschrän­ken sich näm­lich kei­nes­wegs auf künst­le­ri­sche For­men, son­dern bezie­hen die chir­ur­gi­sche Wie­der­her­stel­lung des Gesichts mit ein. Aus­ge­hend vom Selbst­por­trät und der Prä­sen­ta­tion des Selbst im All­tag wird dabei das mensch­li­che Aus­drucks­po­ten­zial untersucht.
Wei­tere Pro­jekte sind „Quo vadis, Teu­fels­gei­ger?“ (Uni­ver­si­tät für Musik und dar­stel­lende Kunst, Wien), „Bior­na­me­tics – Archi­tek­tur und Mus­ter aus der Natur“ (Uni­ver­si­tät für Ange­wandte Kunst, Wien), „Web­schiffe, Kriegs­pfade“ (Insti­tut für die Wis­sen­schaf­ten vom Mensch, Wien), „Die Cho­reo­gra­fie des Klan­ges“ (Uni­ver­si­tät für Musik und dar­stel­lende Kunst, Graz) und „Public Space 2.0 – Räume, die der Ver­net­zung fol­gen“ (Uni­ver­si­tät für künst­le­ri­sches und indus­tri­el­les Design, Linz).

Autor:
28.05.2010

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