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© Michael Ludwig, Stadt Wien, Patricia Neumann, IBM und Markus Grausam, A1. A1

Digi­ta­li­sie­rung braucht Infra­struk­tur und Service

A1 rea­li­siert gemein­sam mit IBM neues Rechen­zen­trum in Wien. Moderne IT-Infra­struk­tur für aus­fall­si­chere Ver­füg­bar­keit und Daten­ma­nage­ment als Dienst­leis­tung für Unter­neh­men. Stand­ort Wien und Öster­reich ver­fü­gen damit über wei­te­res loka­les Datacenter. 

Die rasche Ent­wick­lung der Digi­ta­li­sie­rung und der dafür nöti­gen Tech­no­lo­gien und Infra­struk­tu­ren ver­an­lasst Betriebe zuneh­mend externe und ent­spre­chend spe­zia­li­sierte IT-Dienst­leis­ter mit dem Betrieb und dazu­ge­hö­ri­gen Daten­ma­nage­ment zu beauf­tra­gen. Bedingt durch die ebenso zuneh­mende enge Ver­schmel­zung von IT- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­lö­sun­gen erge­ben sich dabei neue Anfor­de­run­gen an Daten­si­cher­heit, Ver­füg­bar­keit und Aus­fall­si­cher­heit der IT-Systeme.

8.000 m² und Glas­fa­se­rü­ber­tra­gung bis zu knapp 18 Tbit je Sekunde
Mit einem Invest­ment von rund 40 Mio. Euro hat A1 nun in Wien ein 8.000 m² gro­ßes neues Rechen- und Daten­zen­trum eröff­net. Auf Basis letz­tak­tu­el­ler Tech­no­lo­gien und Netz­werk-Archi­tek­tu­ren kön­nen Betriebe aus siche­ren und hoch­ver­füg­ba­ren Daten­an­bin­dun­gen zu ihren Betriebs­stand­or­ten wäh­len oder, rele­vant für inter­na­tio­nale Unter­neh­men, aus Anbin­dun­gen zu den gro­ßen inter­na­tio­na­len Inter­net­kno­ten. Über 3 unab­hän­gige Glas­fa­ser­stre­cken wer­den Über­tra­gungs­ra­ten von bis zu 17.6 Tbit je Sekunde erreicht.
Ver­gleich­bare Anbie­ter sind in Öster­reich etwa noch Kapsch, unter ande­ren mit sei­nem unter­ir­disch gele­ge­nen Rechen­zen­trum im stei­ri­schen Kap­fen­berg oder T‑Systems, etwa mit zwei Stand­or­ten in Wien sowie das Bun­des­re­chen­zen­trum (BRZ) oder Raiff­ei­sen-Infor­ma­tik. Hinzu kom­men Rechen­zen­trum in den Bun­des­län­dern, bei­spiels­weise von den Lan­des­en­er­gie­ver­sor­gern und große Kom­mu­nen wie Wien oder große Infra­struk­tur­aus­stat­ter wie die Asfi­nag betrei­ben eigene Rechenzentren.

Höchste Zer­ti­fi­zie­run­gen für Sicher­heit, Qua­li­tät und Umweltmanagement
A1 selbst will mit dem neuen Stand­ort über­grei­fende und ent­spre­chend ganz­heit­lich nutz­bare Ser­vices bie­ten, begin­nend beim ein­zel­nen Desk­top am Arbeits­platz über ver­schie­denste Daten­an­bin­dun­gen bis zum Ser­ver­housing direkt im Rechen­zen­trum. Ent­hal­ten sind dabei auch alle Arten moder­ner Cloud-Ser­vices, von Pri­vate über Public bis hin zu beide Arten ver­bin­dende hybride Cloud-Vari­an­ten. Hier liegt der Fokus auf Modu­la­ri­tät, fle­xi­bler Ska­lier­bar­keit sowie Auto­ma­ti­sie­rung bei Nut­zung und Monitoring.
Alle diese Anwen­dun­gen sind über soge­nannte End-2-End-Ver­bin­dun­gen ent­spre­chend sicher für Betriebe jeder Bran­che und Größe nutz­bar. Als Bestand­teil des geo­red­un­dan­ten A1-Daten­cen­ter-Ver­bun­des soll dabei höchste Aus­fall­si­cher­heit gewähr­leis­tet sein. Das neue Rechen­zen­trum ver­fügt über eine durch­gän­gige red­un­dante Strom­ver­sor­gung inklu­sive unter­bre­chungs­freier Not­strom­an­la­gen und über höchste Zer­ti­fi­zie­run­gen für Sicher­heit, Qualitäts‑, Umwelt- und Energiemanagement.
„Wir kom­men mit unse­rem neuen Rechen­zen­trum der stei­gen­den Nach­frage der hei­mi­schen Wirt­schaft nach siche­ren und fle­xi­blen IT-Lösun­gen nach“, so Mar­cus Grau­sam, CEO von A1. „Das neue A1-Daten­cen­ter ist ein wich­ti­ger Bau­stein für Wiens Anstren­gun­gen im Digi­tal­be­reich“, ergänzt Michael Lud­wig, Bür­ger­meis­ter von Wien, bei der Eröff­nung. “Wir freuen uns, dass wir gemein­sam mit A1 ein so wich­ti­ges Infra­struk­tur­pro­jekt rea­li­sie­ren konn­ten“, unter­streicht auch Patri­cia Neu­mann, Gene­ral­di­rek­to­rin IBM Österreich.

Stand­ort Wien und Stand­ort Österreich
„Mit unse­rem neuen Wie­ner Stand­ort erwei­tern wir auch unse­ren bereits bestehen­den red­un­dan­ten Rechen­zen­trums­ver­bund“, so Grau­sam wei­ter. Gemein­sam mit den wei­te­ren Rechen­zen­tren in allen Lan­des­haupt­städ­ten Öster­reich soll die­ser Ver­bund flä­chen­de­ckend höchste Aus­falls­si­cher­heit und Ver­füg­bar­keit bie­ten und zudem bleibt Manage­ment und Spei­che­rung der Daten in Österreich.
„Betriebe erhal­ten eine hoch­ver­füg­bare IT-Infra­struk­tur und erspa­ren sich hohe Inves­ti­tio­nen und Kos­ten für Errich­tung und Betrieb eige­ner Rechen­zen­tren“, betont Grau­sam. Mit sei­nen 13 eige­nen Rechen­zen­tren in ganz Öster­reich ist A1 der größte Dat­a­cen­ter-Pro­vi­der Öster­reichs. Schwer­punkte der IT-Dienst­leis­tun­gen beinhal­ten Housing, Mana­ged Dat­a­cen­ter, Vir­tual Dat­a­cen­ter, Backup oder ganze Sto­rage-Lösun­gen und wei­tere Ser­vices, etwa im Bereich Cloud. 
Pro­fes­sio­nelle Infra­struk­tur- und Sicher­heits­ein­rich­tun­gen sol­len zudem höchs­ten Gebäu­de­schutz und Umwelt­ver­träg­lich­keit gewähr­leis­ten. Bei­spiels­weise wird die durch den Ser­ver­be­trieb ent­ste­hende Abwärme durch modernste Kli­ma­an­la­gen-Tech­nik effi­zi­ent abge­führt. Und für den Gebäu­de­schutz sor­gen Zutritts- und Video­über­wa­chung inklu­sive bio­me­tri­scher Sys­teme, Brand­schutz mit Brand­früh­erken­nung und Lösch­an­la­gen sowie eine mehr­stu­fige rund um die Uhr-Überwachung. 

Autor: red/czaak
11.12.2018

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