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Digi­ta­li­sie­rung für Auf­schwung nutzen

Wei­tere 3,3 Mil­lio­nen Euro von Wirt­schafts­mi­nis­te­rium für Pro­gramm­li­nie „For­schungs­kom­pe­ten­zen für die Wirt­schaft“ von FFG. Schwer­punkt liegt auf regio­na­len Qua­li­fi­zie­rungs­netz­wer­ken und The­men wie E‑Commerce, Secu­rity und Smart Factory.

Das Bun­des­mi­nis­te­rium für Digi­ta­li­sie­rung und Wirt­schaft unter­stützt im Rah­men des Pro­gramms “For­schungs­kom­pe­ten­zen für die Wirt­schaft” inno­va­tive Unter­neh­men und Wis­sen­schafts­ein­rich­tun­gen mit wei­te­ren 3,3 Mio. Euro. Die Schwer­punkte lie­gen auf den The­men E‑Commerce, Cyber Secu­rity und Smart Fac­tory, um Unter­neh­men auch in Zei­ten der glo­ba­len Coro­na­vi­rus-Pan­de­mie mit den not­wen­di­gen digi­ta­len Kom­pe­ten­zen aus­zu­stat­ten und dabei auch regionale 

Punkt­ge­nauer Ansatz für pra­xis­ori­en­tier­ten Transfer
„Wir set­zen direkt bei den Unter­neh­men an und dazu bei den Unis und Fach­hoch­schu­len. Auf Unter­neh­mens­seite geht es um die höhere Qua­li­fi­zie­rung des Inno­va­ti­ons­per­so­nals und die Hoch­schu­len erhal­ten pra­xis­ori­en­tiert das bei den Unter­neh­men benö­tigte Know-how“, erläu­tert Mar­ga­rete Schram­böck, Wirt­schafts- und Digi­ta­li­sie­rungs­mi­nis­te­rin. „Unter­neh­men, die rasch auf die wach­sende Nach­frage nach digi­ta­len Ser­vices mit inno­va­ti­ven Lösun­gen reagie­ren kön­nen, sind kri­sen­fes­ter und resi­li­en­ter“, betont Schramböck.

Qua­li­fi­zie­rung von Fachkräften
„Top Fach- und Schlüs­sel­kräfte sind für jedes Unter­neh­men ganz zen­tral, stän­dige und vor allem ver­netzte Wei­ter­bil­dung uner­läss­lich. Des­halb ist diese kom­pakte, auf die Bedürf­nisse der Unter­neh­men zuge­schnit­tene Art der Wei­ter­bil­dung und Qua­li­fi­zie­rung von Fach­kräf­ten so ein­zig­ar­tig und sonst auch nir­gends zu bekom­men”, ergänzt Hen­ri­etta Egerth, Che­fin der wie­derum mit der Abwick­lung betrau­ten For­schungs­för­de­rungs­ge­sell­schaft (FFG).

Die sie­ben geför­der­ten Projekte
Die von der Exper­ten­jury aus­ge­wähl­ten Pro­jekte sind : Bey­ond Coding in Wien mit dem Schwer­punkt Cyber Secu­rity unter Kon­sor­ti­al­füh­rung von SBA Rese­arch gemein­nüt­zige GmbH mit
drei wis­sen­schaft­li­chen Part­ner und sieb­zehn Unter­neh­men (Beginn : 01.07.2021). Wei­ters Com­pE­lev in Graz mit den Schwer­punk­ten Smart Fac­tory und Cyber Secu­rity unter Kon­sor­ti­al­füh­rung der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Graz (Insti­tut für Fer­ti­gungs­tech­nik) mit drei wis­sen­schaft­li­chen Part­ner und zwei­und­zwan­zig Unter­neh­men (Beginn : 01.03.21)

E‑Commerce, Cyber Secu­rity und Smart Factory
Es fol­gen DeNa­Log in Inns­bruck mit den Schwer­punk­ten E‑Commerce, Cyber Secu­rity und Smart Fac­tory unter Kon­sor­ti­al­füh­rung der Uni Inns­bruck (Insti­tut für Infra­struk­tur) mit
zwölf wis­sen­schaft­li­chen Part­ner und sechs­zehn Unter­neh­men (Beginn : 01.03.21) sowie ECom­Prof eben­falls in Inns­bruck mit dem Schwer­punkt eCom­merce unter Kon­sor­ti­al­füh­rung der Uni Inns­bruck (Insti­tut für Stra­te­gi­sches Manage­ment, Mar­ke­ting und Tou­ris­mus) mit zehn wis­sen­schaft­li­chen Part­ner und vier­zig Unter­neh­men (Beginn : 01.05.21)

In Summe 46 wis­sen­schaft­li­che Part­ner und 140 betrieb­li­che Partner
Wei­ter geht es mit ReDEEM in Wien zu den Schwer­punk­ten E‑Commerce und Cyber Secu­rity unter Füh­rung von FH Tech­ni­kum Wien mit zwei wis­sen­schaft­li­che Part­ner und sie­ben Unter­neh­men (Beginn : 01.04.21) sowie mit Smart Fac­to­ries in Kuf­stein zum Schwer­punkt Smart Fac­tory unter Kon­sor­ti­al­füh­rung der FH Kuf­stein mit fünf wis­sen­schaft­li­chen Part­ner und sechs­und­zwan­zig Unter­neh­men (Beginn : 01.02.2021) und schließ­lich das Pro­jekt Sym­SysSE in Linz zu den Schwer­punk­ten Cyber Secu­rity und Smart Fac­tory) unter Kon­sor­ti­al­füh­rung des Linz Cen­ter of Mecha­tro­nics mit elf wis­sen­schaft­li­chen Part­nern und zwölf Unter­neh­men (Beginn : 01.02.21).

Ver­stärk­ter Fokus auf Digi­ta­li­sie­rung und Qualifikation
„Mit den maß­ge­schnei­der­ten Qua­li­fi­zie­rungs­net­zen zwi­schen Unter­neh­men und Uni­ver­si­tä­ten bzw. Fach­hoch­schu­len, wol­len wir die Inno­va­ti­ons­kom­pe­tenz von Unter­neh­men erhö­hen und regio­nale Wert­schöp­fungs­ket­ten stär­ken“, unter­streicht Hen­ri­etta Egerth. Das Qua­li­fi­zie­rungs­for­mat rich­tet sich an FTEI-Ein­stei­ge­rIn­nen und Unter­neh­men, die mit eige­nem Per­so­nal und Bud­get F&E betrei­ben. Lauf­zeit liegt zwi­schen einem und maxi­mal zwei Jah­ren, För­der­höhe beträgt bis zu 500.000 Euro je Projekt. 

Autor: red/czaak
22.12.2020

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