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Digi­ta­li­sie­rung treibt Wachs­tum der Medienbranche

Eine Stu­die zeigt, dass die gebeu­telte Medi­en­welt vor wei­te­ren gewal­ti­gen Umbrü­chen steht.

Die glo­bale Medi­en­in­dus­trie erlebt eine mas­sive digi­tale Trans­for­ma­tion. Das wird in Zukunft zu ver­stärk­ten Wert­ver­schie­bun­gen inner­halb der Indus­trie füh­ren. In den letz­ten Jah­ren sind etwa mit Video-on-Demand-Anbie­tern oder Strea­ming­diens­ten starke Kon­kur­ren­ten für eta­blierte Medi­en­häu­ser erwach­sen. Tra­di­tio­nelle Medi­en­un­ter­neh­men wer­den schwie­rige Port­fo­li­oent­schei­dun­gen tref­fen müs­sen, um sich der digi­ta­len Kon­kur­renz zu erweh­ren. Die Stu­die “Media Flow of Funds 2017” der Stra­te­gie- und Inno­va­ti­ons­be­ra­tung Arthur D. Little gibt Ein­bli­cke in die sich wan­delnde Branche.

Kos­ten­druck
Gerin­gere Umsätze und höhere Kos­ten für den Inhalt set­zen die Wett­be­wer­ber zuneh­mend unter Druck. Für Schlag­zei­len sor­gen etwa regel­mä­ßig die stei­gen­den Sum­men, die für die Bericht­erstat­tung von Sport­events gezahlt wer­den müs­sen. So ist in eini­gen Spar­ten bereits eine Kon­so­li­die­rungs­welle zu beobachten.
Für Wett­be­wer­ber, die nicht in der Kon­so­li­die­rung oder bei der ver­ti­ka­len Inte­gra­tion aktiv sind, wird dies zu lang­fris­ti­gen, struk­tu­rel­len Wett­be­werbs­nach­tei­len füh­ren. Dar­über hin­aus wer­den die tra­di­tio­nel­len Akteure noch stär­ker gezwun­gen sein, neue Umsatz­po­ten­tiale zu suchen. Cle­mens Schwai­ger, Autor der Arthur D. Litte Stu­die ana­ly­siert : “Die Markt­si­tua­tion wird eine aggres­sive Diver­si­fi­zie­rung von Medi­en­un­ter­neh­men in benach­barte Seg­mente etwa Rich­tung E‑Commerce oder Live-Events mit sich bringen.”
Rech­te­inha­ber und Con­tent-Pro­du­zen­ten haben die stärkste Aus­gangs­po­si­tion für eine erfolg­rei­che Digi­ta­li­sie­rung der Medi­en­wirt­schaft. Ers­tens pro­fi­tie­ren diese von einer ins­ge­samt gestie­ge­nen Nach­frage nach ihren Pro­duk­ten. Zwei­tens sind die Kun­den­grup­pen bereit, auf der Suche nach Dif­fe­ren­zie­rung höhere Preise für Pre­mium-Inhalte zu zahlen.

hello world!
Autor: PressetextAustria/red/stem
17.04.2017

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