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Digi­ta­li­sie­rungs­skep­sis von Jung­aka­de­mi­kern wächst

40 Pro­zent sehen ihre Jobs durch die Auto­ma­ti­sie­rung bedroht, mehr als jeder Zweite glaubt, eine Umschu­lung machen zu müssen. 

Angst vor Krieg und Ter­ror, wirt­schaft­li­che Unsi­cher­heit : Die Stim­mung der gut aus­ge­bil­de­ten Mil­len­ni­als hat sich 2016 ein­ge­trübt, ergab eine Deloitte-Umfrage unter 8.000 nach 1982 Gebo­re­nen mit aka­de­mi­schem Abschluss und Voll­zeit­job. In der Arbeit wol­len die jun­gen Leute daher vor allem Sicherheit.
40 Pro­zent sehen ihre Jobs durch die Auto­ma­ti­sie­rung bedroht, und 44 Pro­zent rech­nen mit einer sin­ken­den Nach­frage nach ihren Fähig­kei­ten. Mehr als jeder Zweite glaubt, eine Umschu­lung machen zu müs­sen. Nur jene, die bereits jetzt viel in sozia­len Medien unter­wegs sind, sind opti­mis­ti­scher. 64 Pro­zent der “super­con­nec­ted” Mil­len­ni­als rech­nen damit, dass es für ihres­glei­chen in Zukunft mehr Jobs geben wird. Von jenen, die Face­book und Co. nicht so stark nut­zen, sind es nur 15 Prozent.

Wenig Opti­mis­mus
Was die eigene wirt­schaft­li­che Situa­tion betrifft, bli­cken die Mil­len­ni­als — auch Gene­ra­tion Y genannt — nicht sehr opti­mis­tisch in die Zukunft. Nur rund ein Drit­tel der Befrag­ten in den rei­chen Län­dern glaubt, dass es ihnen künf­tig im Ver­gleich mit ihren Eltern finan­zi­ell und emo­tio­nal bes­ser gehen wird. Im Job wün­schen sich die Befrag­ten jetzt mehr Sicher­heit als in der jün­ge­ren Ver­gan­gen­heit. Nur mehr 38 Pro­zent wol­len aktu­ell inner­halb von zwei Jah­ren ihren Arbeit­ge­ber wech­seln, ver­gan­ge­nes Jahr waren es noch 44 Pro­zent. 31 Pro­zent pla­nen der­zeit, län­ger als fünf Jahre im der­zei­ti­gen Job zu blei­ben, ver­gan­ge­nes Jahr waren es 27 Pro­zent. Zwei Drit­tel wün­schen sich eine fixe Vollzeitanstellung.
Den­noch schät­zen die jun­gen Berufs­tä­ti­gen fle­xi­ble Arbeits­be­din­gun­gen. Der Bera­tungs­kon­zern Deloitte hat im Sep­tem­ber 2016 rund 8.000 Mil­len­ni­als aus 30 Län­dern mit Voll­zeit­be­schäf­ti­gung in über­wie­gend gro­ßen Unter­neh­men befragt. Öster­rei­cher waren nicht darunter. 

Autor: APA-Science/red/stem
03.03.2017

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