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© Sabine Herlitschka_Infineon Austria

„Diver­si­tät ist bei uns ein beleg­ter Erfolgsfaktor“

Anläss­lich des Welt­frau­en­ta­ges holt Infi­neon Öster­reich zehn Mana­ge­rin­nen des Unter­neh­mens vor den Vor­hang. Basis für ihren Job rund um Inno­va­tion und Tech­no­lo­gie und Mit­ar­bei­ter­füh­rung war eine Aus­bil­dung im MINT-Bereich.

Erneu­er­bare Ener­gien, eine umwelt­ge­rechte Mobi­li­tät, Ener­gie­ef­fi­zi­enz oder der sichere Daten­trans­fer in einer zuneh­mend ver­netz­ten Welt. Digi­tale Tech­no­lo­gien und spe­zi­elle elek­tro­ni­sche Anwen­dun­gen hel­fen quer durch Wirt­schaft und Gesell­schaft bei vie­len Her­aus­for­de­run­gen und (Konsum)Wünschen.

Für die Ent­wick­lung der dazu nöti­gen Inno­va­tio­nen und Lösun­gen braucht es Fach­kräfte und hier vor allem auch Tech­ni­ke­rIn­nen mit MINT-Aus­bil­dun­gen. Bei Infi­neon als inter­na­tio­nal füh­ren­des Halb­lei­ter­un­ter­neh­men fin­den Frauen mit Exper­tise aus den Berei­chen Mathe­ma­tik, Infor­ma­tik, Natur­wis­sen­schaf­ten und Tech­nik (MINT) ein idea­les Umfeld. Das zeigt auch die aktu­elle Vor­stel­lung von zehn weib­li­chen Füh­rungs­kräf­ten anläß­lich des Weltfrauentages.

„Diver­si­tät ist bei Infi­neon seit Jah­ren ein beleg­ter Erfolgs­fak­tor. Frauen leis­ten wesent­li­che Bei­träge, um etwa tech­ni­sche Lösun­gen für den Kli­ma­schutz und die Ener­gie­wende zu erar­bei­ten“, sagt Sabine Her­lit­schka, Vor­stands­vor­sit­zende Infi­neon Tech­no­lo­gies Aus­tria AG. „Mit dem Sicht­bar­ma­chen ihrer Leis­tun­gen wol­len wir mehr junge Frauen für eine tech­ni­sche Aus­bil­dung und Kar­riere begeis­tern“, unter­streicht die Che­fin von Infi­neon Österreich.

Tanja Zim­mer­mann und Eli­sa­beth Edlinger
Eine lei­tende Füh­rungs­kraft von Infi­neon ist Tanja Zim­mer­mann (55) in der Pro­duk­tion in Vil­lach. Die pro­mo­vierte Phy­si­ke­rin lei­tet ein 200-köp­fi­ges Team für Ope­ra­ti­ons, Pro­zess­tech­nik und Instand­hal­tung, wo es um die die Fer­ti­gung von welt­weit gefrag­ten Ener­gie­spar­chips geht. 

Eli­sa­beth Edlin­ger (43) kam von der HAK-Matura über den Tou­ris­mus in die Tech­nik. Nach dem FH-Stu­dium „Sys­tems Engi­nee­ring“ kam sie 2016 über ein Prak­ti­kum zu Infi­neon. Berufs­be­glei­tend folgte noch der Mas­ter in „Indus­trial Engi­nee­ring & Manage­ment“. Heute lei­tet Edlin­ger eine Abtei­lung, die die Pro­zesse von rund 200 Anla­gen in der Halb­lei­ter­fer­ti­gung optimiert.

Nicole Rik­mans­p­oel und Chiara Egarter
Nicole Rik­mans­p­oel (51) lei­tet das Qua­li­täts­ma­nage­ment in Linz. Mit ihrem Team ver­ant­wor­tet die Che­mi­ke­rin die Qua­li­tät für die welt­weit ver­trie­be­nen Rad­ar­chips für Fah­rer­as­sis­tenz­sys­teme wie Radar­sen­so­ren als Abstands­re­gel­tem­po­mat, beim Spur­wech­sel oder als auto­ma­ti­sches Notbremssystem. 

Chiara Egar­ter (20) steht für die Kom­bi­na­tion von Lehre und Stu­dium. Par­al­lel zur Dop­pel­lehre „Pro­zess­tech­nik und Elek­tro­tech­nik“ stu­diert sie „Sys­tems Engi­nee­ring“ an der Fach­hoch­schule. „Ich kann Hand­werk und digi­ta­les Wis­sen ver­bin­den und ver­diene mein ers­tes Geld, wäh­rend ich stu­diere“, so Egarter.

Rabia Dogan und Alex­an­dra Schlemitz
Rabia Dogan (35) ist Lei­te­rin „Digi­tal Design Auto­mo­tive Radar Deve­lo­p­ment” in Graz. Nach dem Stu­dium Elek­tronik­in­ge­nieur­we­sen und Füh­rungs­kräf­te­aus­bil­dun­gen arbei­tete sie im bel­gi­schen Mikro­elek­tro­nik-Zen­trum IMEC und in der Halb­lei­ter­indus­trie. 2018 star­tete sie bei Infi­neon und aktu­ell lei­tet Dogan das digi­tale Design­team für Radar­tech­no­lo­gien für auto­ma­ti­sierte Fahr­as­sis­tenz­sys­teme und auto­no­mes Fahren. 

Alex­an­dra Schlemitz (31) ist nach HAK-Matura und Infi­neon-Ein­stieg 2012 nun Team­lei­te­rin „File Sha­ring Solu­tion & IT Inno­va­ti­ons­ma­na­ger“ in Kla­gen­furt. Mit ihrem glo­bal auf­ge­stell­ten Team küm­mert sie sich um Daten­ma­nage­ment-Lösun­gen und als Inno­va­ti­ons­ma­na­ge­rin för­dert und unter­stützt sie inno­va­tive Köpfe aus den Rei­hen der IT. 

Jo-An Bar­ce­lita und Sil­via Larisegger
Jo-An Bar­ce­lita (44) ist Team­lei­te­rin für „Test Engi­nee­ring“ in Vil­lach. Sie hat Elek­tro­nik und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­nik an der Uni­ver­si­tät von San Car­los (Phil­ip­pi­nen) stu­diert und star­tete 2006 bei Infi­neon in Vil­lach im Auto­mo­tive Bereich. Jetzt lei­tet Bar­ce­lita in der Sparte „Power & Sen­sor Sys­tems“ ein Test­team für Gleich­span­nungs­wand­ler in Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­an­wen­dun­gen, Strom­ver­tei­lungs­net­zen, Auto­mo­bil- und Consumer-Elektronik-Geräten. 

Sil­via Lari­seg­ger (37) arbei­tet am Kom­pe­tenz­zen­trum Auto­mo­bil- und Indus­trie­elek­tro­nik (KAI GmbH), einer Toch­ter von Infi­neon Aus­tria. Sie sitzt an der TU Wien und lei­tet dort eine For­schungs­gruppe im Bereich Elek­tro­che­mie und Analytik. 

Alina Abs­meier und Bar­bara Wink­ler — und Sabine Herlitschka
Alina Abs­meier (43) ist Modul-Lei­te­rin in der Pro­duk­tion in Vil­lach. Nach dem Dok­to­rat in der Tech­ni­schen Che­mie in Wien und Erfah­run­gen in der Indus­trie kam sie 2007 in die Infi­neon-Chip­pro­duk­tion nach Villach. 

Bar­bara Wink­ler (48) ist Senior-Pro­jekt­lei­te­rin „Power & Sen­sor Sys­tems”. Nach dem FH-Abschluss Elek­tro­nik star­tete sie 2004 bei Infi­neon im Auto­mo­tive Bereich. Seit 2022 ist sie Pro­jekt­lei­te­rin in der Hoch­fre­quenz-Kom­mu­ni­ka­tion im Geschäfts­be­reich „Radio Fre­quency & Sen­sors“. Hier wer­den Chips zum schnel­len Daten­trans­fer in 5G-Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­net­zen und auch inte­grierte Sen­de­mo­dule basie­rend auf dem neuen Halb­lei­ter­ma­te­rial Gal­li­um­ni­trid ent­wi­ckelt. „Wir wol­len mehr junge Frauen für eine tech­ni­sche Aus­bil­dung und Kar­riere begeis­tern. Es geht um wirk­lich attrak­tive Berufs­chan­cen“, so Sabine Her­lit­schka, Vor­stands­vor­sit­zende der Infi­neon Tech­no­lo­gies Aus­tria AG.

Autor: red/czaak
07.03.2023

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