
Dress-Code
Schlaue Chips, sichere Systeme.
Ohne optimale Lieferkette ist nur der Umsatz geliefert. Das Modehaus Gerry Weber International nutzt RFID (Radio Frequency Identification)-Chips, die logistische Defizite aufspüren und beheben. 26 Millionen Kleidungsstücke werden heuer gekennzeichnet und gelangen von der Fertigung bis zum Verkauf etwa in das Parndorfer Outlet.
Mit dem Chip im Waschhinweis beginnt die Waren-Reise. An jedem Punkt kann der 24-stellige Code, der den Artikel identifiziert, ausgelesen werden. Die Basis bildet Funk-Technologie, Scannen erfolgt via Lesegerät. Jener Helfer erlaubt auch neue Prepackaging-Konzepte im ersten Verteilzentrum, was über 10 Prozent Logistikkosten spart.
In den Shops wiederum sind Antennen zum Beispiel an der Decke verbaut. Bei deren Aktivierung sind alle Artikel schlagartig erfasst, Inventuren dauern nur noch rund 10 Minuten. Jene von T‑Systems implementierte Plattform zeigt, warum Innovation über eine Machine-2-Machine-Lösung in Produktions- und Handelsbetrieben als Topthema der nächsten Jahre gilt.
Ein Dauerbrenner bleibt auch Security. Bei Banner Batterien laufen Daten und Prozesse über ein zentrales System. Der Autozulieferer muss dabei hohe Standards erfüllen : Mit Vorkehrungen für fast unterbrechungsfreie Verfügbarkeit von IT-Ressourcen und zur raschen Wiederherstellung der Infrastruktur nach einem Notfall.
Was durch eine neue Lösung von IBM innerhalb 24 Stunden möglich sein soll. Auf diese Weise lassen sich spürbare Produktionsausfälle verhindern. Funktionalität wie Zuverlässigkeit der Technik werden durch regelmäßige Notfalltests im Rechenzentrum jenes Konzerns überprüft.
Andreas Weinfurter, Manager IBM Integrated Technology Services Österreich : “Angesichts der Marktlage müssen eben die IT-Kosten berücksichtigt werden. Dabei gibt es ein Bündel von Maßnahmen. Man kann den Betrieb vor Ort oder im Rechenzentrum realisieren. Entscheidend ist, dass sich die Firma auf das Kerngeschäft konzentrieren kann.”