Zum Inhalt

Droh­nen­kunst am Nachthimmel

Auto­no­mer Welt­re­kord­flug über Hamburg.

Seit Som­mer 2012 arbei­tete die Ars Ele­tro­nica Futurelabs in Linz daran, Qua­dro­c­op­ter, die mit LED-Leuch­ten bestückt sind, so zu pro­gram­mie­ren, dass sie auto­nom For­ma­tio­nen flie­gen kön­nen. Bei der Lin­zer Klang­wolke jenes Jah­res glückte schon der Ver­such, 50 Droh­nen ein rie­si­ges Auge in den Him­mel zeich­nen zu las­sen. Im Herbst 2014 kam es dann zur Koope­ra­tion mit Intel.
Im Novem­ber sind dann gleich 100 auto­nome Droh­nen in For­ma­tion in den Nacht­him­mel Ham­burgs auf­ge­stie­gen. Der sie­ben­mi­nü­tige Flug schaffte es ins Guin­ness Buch der Rekorde. Die­ser Welt­re­kord­flug wurde mit dem US-Chip­her­stel­ler Intel als Part­ner verwirklicht.

„Drohne 100 war eine ver­rückte Idee, die aus einer Unter­hal­tung, quasi am Gang, bei Intel ent­stan­den ist“, sagte Future­lab-Lei­ter Horst Hört­ner. Die 700 Gramm schwe­ren Qua­dro­c­op­ter gin­gen 120 Meter in die Luft und bil­de­ten in ver­schie­de­nen Far­ben leuch­tende Bil­der. Ein Juror von Guin­ness World Record ent­schied nach der Lan­dung, dass die Vor­füh­rung der soge­nann­ten Spa­xels in der Kate­go­rie „Most Unman­ned Aerial Vehic­les air­borne simul­ta­neously“ ins Buch auf­ge­nom­men wird. 

Autor: APA-Science/red/stem
26.01.2016

Weitere aktuelle Artikel

Anwen­dun­gen im Welt­raum, in der Hoch­en­er­gie­phy­sik oder für Quan­ten­com­pu­ter. Her­kömm­li­che Elek­tro­nik ver­sagt bei Tem­pe­ra­tu­ren knapp über dem abso­lu­ten Null­punkt. Die TU Wien ent­wi­ckelt nun einen Weg über adap­tive Transistoren. Elek­tro­nik kann Pro­bleme bekom­men, wenn sie zu heiß wird, siehe etwa ent­spre­chende Aus­fälle bei der Küh­lung eines Lap­tops. Elek­tro­ni­sche Schal­tun­gen kön­nen aber auch bei extre­mer Kälte […]
AIT ent­wi­ckelt neu­ar­tige Bio­sen­so­ren für prä­zi­sere Dia­gnos­tik von Blut­pro­ben. Gegen­über bis­he­ri­gen Ver­fah­ren soll neue Vari­ante zusätz­li­che Infor­ma­tio­nen für medi­zi­ni­sche Beur­tei­lung brin­gen und weni­ger res­sour­cen­in­ten­siv sein.  Die soge­nannte „Liquid Bio­psy“ gilt in der moder­nen Medi­zin als gro­ßer Fort­schritt. Diese Form der Unter­su­chung kann Gewe­be­ana­ly­sen ergän­zen und zusätz­li­che Infor­ma­tio­nen für die medi­zi­ni­sche Beur­tei­lung sowie wert­volle Rück­schlüsse für die […]
Med Uni Inns­bruck lei­tet inter­na­tio­nale Zulas­sungs­stu­die einer neuen The­ra­pie von Par­kin­son mit Wirk­stoff Pra­si­ne­zu­mab. Aktu­elle Ergeb­nisse der kli­ni­schen Phase II-Stu­die als Basis für erste „Par­kin­son-Imp­fung“ nun im renom­mier­ten Fach­jour­nal The Lan­cet veröffentlicht. Par­kin­son gehört zu den am schnells­ten zuneh­men­den Krank­hei­ten. Welt­weit lei­den daran rund 20 Mil­lio­nen Men­schen, bis 20250 sol­len es über 25 Mil­lio­nen sein. […]
Insti­tut für Demo­gra­phie der ÖAW ent­wi­ckelt neues Gebur­ten­ba­ro­me­ter für umfas­sende Ana­ly­sen zur Fer­ti­li­tät in Öster­reich. Immer mehr Frauen wol­len kin­der­los blei­ben, Zwei-Kind-Fami­lien häu­figs­tes Modell, Trend zu spä­ter Mut­ter­schaft, ältere Väter mit jün­ge­ren Partnerinnen. Das neue Gebur­ten­ba­ro­me­ter des Insti­tuts für Demo­gra­phie der Öster­rei­chi­schen Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten ermög­licht viel­fäl­tige und umfas­sende Ana­ly­sen von aktu­el­len Daten zur Fer­ti­li­tät […]
Mit Hilfe von Was­ser kön­nen bestimmte Mine­ra­lien schäd­li­ches CO2 aus der Atmo­sphäre holen und rasch in fes­tes Car­bo­nat umwan­deln. Die TU Wien konnte die­sen mine­ra­lo­gi­schen Mecha­nis­mus nun nachweisen. Steine kön­nen Koh­len­di­oxid bin­den – und das weit­aus schnel­ler als bis­her bekannt und ange­nom­men. Bis dato wur­den lang­wie­rige und ent­spre­chend lang­same Pro­zesse für die Umwand­lung von CO2 in […]
magnifier
linkedin facebook pinterest youtube rss twitter instagram facebook-blank rss-blank linkedin-blank pinterest youtube twitter instagram