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E‑Autoverkauf steigt in schwa­chem Umfeld

EU-Neu­wa­gen­markt schrumpft im Jän­ner um knapp drei Pro­zent. Absatz von Elek­tro­au­tos steigt dage­gen um 34 Pro­zent. Öster­reichs Neu­wa­gen­markt wächst gegen Trend um 16 Pro­zent, E‑Auto-Absatz um über ein Drit­tel erhöht.

Der EU-Neu­wa­gen­markt schwä­chelte zum Jah­res­be­ginn – die Neu­zu­las­sun­gen von Elek­tro­au­tos leg­ten hin­ge­gen deut­lich zu. So schrumpfte der Neu­wa­gen­ab­satz nach Zah­len des Bran­chen­ver­bands ACEA in der EU um 2,6 Pro­zent. Das Absatz­ni­veau lag damit erneut deut­lich – um 20 Pro­zent – unter dem Niveau des Vor­kri­sen­jah­res 2019.

In 15 der 27 EU-Län­der stie­gen die Elektro-Neuzulassungen
Bei Elek­tro­au­tos war hin­ge­gen im Jän­ner ein deut­li­cher Auf­schwung zu sehen: Die Zahl der neu zuge­las­se­nen E‑Autos stieg im Ver­gleich zum Vor­jah­res­mo­nat um starke 34 Pro­zent. Der Markt­an­teil klet­terte von 11 Pro­zent im Jän­ner 2024 auf 15 Pro­zent im Ver­gleichs­mo­nat und lag damit auch deut­lich über dem Durch­schnitts­wert des Gesamt­jah­res 2024 (14 Pro­zent). In immer­hin 15 der 27 EU-Län­der stie­gen die Elek­tro-Neu­zu­las­sun­gen, es han­delt sich also um einen Auf­schwung auf brei­ter Front.

In Öster­reich stieg der Neu­wa­gen­ab­satz, ent­ge­gen dem EU-wei­ten Abwärts­trend, mit einer Wachs­tums­rate von 16 Pro­zent deut­lich – das Absatz­ni­veau lag damit aber den­noch immer­hin 19 Pro­zent nied­ri­ger als im Jän­ner 2019. Beim Absatz von Stromern lag Öster­reich hin­ge­gen im euro­päi­schen Trend: Die Neu­zu­las­sun­gen stie­gen um 35 Pro­zent, der Elek­tro-Markt­an­teil stieg gegen­über Jän­ner 2024 von 16 auf knapp 19 Prozent.

Mehr­heit der Ver­brau­cher noch nicht von Elek­tro­mo­bi­li­tät überzeugt
„Die Her­stel­ler bemü­hen sich inten­siv, das Inter­esse der Käufer:innen durch neue und anspre­chende Elek­tro­mo­delle sowie attrak­tive Finan­zie­rungs­op­tio­nen zu stei­gern“, sagt Axel Preiss, Lei­ter für Advan­ced Manu­fac­tu­ring & Mobi­lity bei EY. „Außer­dem wächst das Ange­bot im unte­ren Preis­seg­ment. Die Bemü­hun­gen der Her­stel­ler haben zumin­dest zu Beginn des Jah­res Wir­kung gezeigt“, so der Experte.

Laut Preiss könn­ten die seit Beginn des Jah­res wesent­lich stren­ge­ren CO2-Grenz­werte dazu geführt haben, dass einige Her­stel­ler ihre Elek­tro-Neu­zu­las­sun­gen auf den Jän­ner ver­legt haben. „Die Mehr­heit der Verbraucher:innen ist noch nicht von den Vor­tei­len der Elek­tro­mo­bi­li­tät über­zeugt. Daher sind zusätz­li­che Anstren­gun­gen sei­tens der Bran­che erfor­der­lich – und das nicht nur in Bezug auf die Preisgestaltung.“ 

Autor: red/czaak
04.03.2025

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