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© NLK Pfeiffer

Ein Fest für die Nie­der­ös­ter­rei­chi­sche Forschung

Land Nie­der­ös­ter­reich lädt am 30. Sep­tem­ber zum jähr­li­chen For­schungs­fest. Im Palais Nie­der­ös­ter­reich in Wie­ner City ste­hen Besu­chern über 70 For­schungs­sta­tio­nen zur Ver­fü­gung. Der Fokus liegt ein­mal mehr auf Ent­de­cken und Ausprobieren.

Einer der Höhe­punkte im Wis­sen­schafts­herbst fin­det am Frei­tag, den 30. Sep­tem­ber im Palais Nie­der­ös­ter­reich in der Wie­ner Her­ren­gasse statt : Das Land Nie­der­ös­ter­reich begeht sein all­jähr­li­ches For­schungs­fest, wo dies­mal Pro­jekte aus For­schung, Wis­sen­schaft und Inno­va­tion an über 70 Sta­tio­nen ent­deckt und prak­tisch aus­pro­biert wer­den können. 

Zahl­rei­che The­men­blö­cke und Live-Acts
Ab 14 Uhr kön­nen inter­es­sierte Besu­che­rIn­nen den gan­zen Nach­mit­tag in die Welt der Wis­sen­schaft ein­tau­chen und die Show­bühne besu­chen. „Das For­schungs­fest ist ein Wis­sen­schafts­fest für die ganze Fami­lie. Wir laden ins Palais Nie­der­ös­ter­reich ein, um die groß­ar­tige Arbeit unse­rer For­schungs- und Bil­dungs­ein­rich­tun­gen aus dem gan­zen Land zu ent­de­cken – und vor allem aus­zu­pro­bie­ren“, so Johanna Mikl-Leit­ner, Lan­des­haupt­frau für Niederösterreich. 

Das Palais Nie­der­ös­ter­reich in der Wie­ner Her­ren­gasse im Her­zen der Wie­ner City ist bereits zum drit­ten Mal Schau­platz die­ses umfas­sen­den Wis­sen­schafts­fes­tes. Das gewohnt viel­fäl­tige Pro­gramm beinhal­tet die The­men­blö­cke Natur und Welt­raum, Gesund­heit und Sozia­les, Kul­tur und Geschichte sowie Medien und Tech­nik. Neben eige­nen Mit­mach­sta­tio­nen für Groß und Klein fin­det auch ein span­nen­des Rah­men­pro­gramm auf der Show-Bühne statt, dar­un­ter zahl­rei­che Live-Expe­ri­mente. Dazu gibt es den gan­zen Nach­mit­tag über inter­es­sante Show-Acts und unter­halt­same Sci­ence Slams. 

Die ein­zel­nen Höhepunkte
Einer der zahl­rei­chen Höhe­punkte ist etwa Ris­h­abh Sahu vom viel­fach prä­mier­ten Insti­tute of Sci­ence and Tech­no­logy (ISTA) im nie­der­ös­ter­rei­chi­schen Klos­ter­neu­burg, der zeigt was es mit dem „magi­schen Inter­net“ und Quan­ten auf sich hat. Dann ent­schlüs­selt Archäo­loge Lukas Wal­ten­ber­ger von der Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten (ÖAW) in ech­ter Kno­chen­ar­beit prä­his­to­ri­sche Urnen­rät­sel und erzählt von den aktu­el­len Aus­gra­bun­gen im Traisental. 

Der Mole­ku­lar­bio­loge Janik Cle­ment vom ISTA Park berich­tet mit Hilfe von Star Wars im Vor­trag „Durch die Mem­bran du musst“ von sei­nen For­schun­gen. Der Pol­z­berg im süd­west­li­chen Nie­der­ös­ter­reich bil­det die Kulisse für den Vor­trag des Palä­on­to­lo­gen Alex­an­der Luken­e­der vom Natur­his­to­ri­sches Museum Wien. Sein Thema ist „Mas­sen­ster­ben, Sumpf­wäl­der und flie­gende Fische“. Das Publi­kum eben­falls für Wis­sen­schaft begeis­tern wird der bekannte Phy­si­ker Wer­ner Gruber. 

Von Mixed Rea­lity über Organe in 3D-Sys­te­men bis zu Raketentriebwerken
Wei­tere Schwer­punkte im Pro­gramm sind etwa „Wie funk­tio­niert die Sau­er­stoff­ver­sor­gung des Mus­kels bei sport­li­cher Belas­tung ? Wie ver­än­derte sich das Leben am Land in den letz­ten 100 Jah­ren ? Wie funk­tio­niert eigent­lich ein Rake­ten­trieb­werk ? Wie kann man mit vir­tu­el­len 3D-Sys­te­men Organe betrach­ten ? Was pas­siert mit dem Laub im Bach ? Wie kön­nen Mixed-Rea­lity-Bril­len Pfle­ge­per­so­nal unter­stüt­zen ? Wie kann umwelt­scho­nend und kli­ma­an­ge­passt Wein und Obst in Zukunft pro­du­ziert werden ?

Mit­ma­chen lau­tet die Devise, wenn man selbst einen Vir­tual-Rea­lity-Rund­gang aus­pro­bie­ren oder eine Reise durch das „Men­schen­zeit­al­ter“ im Anthro­po­zän machen kann. An die­sem 30. Sep­tem­ber 2022 fin­det euro­pa­weit die „Euro­pean Rese­ar­chers‘ Night“ statt. „Das Land Nie­der­ös­ter­reich möchte mit dem For­schungs­fest Nie­der­ös­ter­reich einen Bei­trag zu die­ser gesamt­eu­ro­päi­schen Initia­tive leis­ten“, so Nie­der­ös­ter­reichs Lan­des­chefin Johanna Mikl-Leit­ner. For­schungs­fest Nie­der­ös­ter­reich 2022 am Frei­tag, den 30. Sep­tem­ber im Palais Nie­der­ös­ter­reich in der Wie­ner Her­ren­gasse 13. Der Ein­tritt ist frei. 

Autor: red/czaak
27.09.2022

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