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Ein Indus­trie­fo­rum mit Sonntagsreden

Indus­trie 4.0 – ein Buch mit sie­ben Sie­geln für Unter­neh­mer und Journalisten.

Als Schlag­wort ist „Indus­trie 4.0“ der­zeit in aller Munde. Den­noch schei­nen viele Unter­neh­mer (und Kol­le­gen) den eigent­li­chen Inhalt und die damit ver­bun­de­nen Poten­ziale noch nicht durch­schaut zu haben. „Viele Unter­neh­men haben immer noch Schwie­rig­kei­ten, den Begriff zu fas­sen, erklärte Michael Wies­mül­ler vom Infra­struk­tur­mi­nis­te­rium (BMVIT) beim „Tech­no­lo­gie­fo­rum Indus­trie 4.0“.
Die Initia­to­ren der Ver­an­stal­tung, die Deut­sche Han­dels­kam­mer in Öster­reich und Fraun­ho­fer Aus­tria Rese­arch, sind ange­tre­ten, um in der Alpen­re­pu­blik die not­wen­dige Auf­klä­rungs­ar­beit zu leis­ten. Dafür haben sie nam­hafte Refe­ren­tIn­nen gewin­nen kön­nen. Kurt Hof­städ­ter von Sie­mens Öster­reich etwa: Bei Indus­trie 4.0 gehe es vor allem darum, „Brü­cken in die Zukunft zu bauen“, es ent­stehe „Wis­sen, das nicht für heute gene­riert wird, nicht für mor­gen, son­dern für übermorgen“. 

Exper­tin sieht hohes Wertschöpfungspotential
Laut Monika Kir­cher, Vor­sit­zende des FTI-Aus­schus­ses der Indus­tri­el­len­ver­ei­ni­gung, gebe es durch Indus­trie 4.0 auch schon jetzt völ­lig neue Job­pro­file. In Zukunft wür­den sich die Art der Zusam­men­ar­beit wie auch die Geschäfts­mo­delle stark ver­än­dern. Und Maria Bendl vom Wis­sen­schafts­mi­nis­te­rium (BMWFW) betonte: „Das Wert­schöp­fungs­po­ten­zial von Indus­trie 4.0 ist hoch und die Aus­wir­kun­gen auf die Beschäf­ti­gung lang­fris­tig positiv.“
Soweit die kol­por­tier­ten Sonn­tags­re­den. Ob sie für das Ver­ständ­nis von Indus­trie 4.0 erhel­lend sind oder gar Unter­neh­mer dar­aus ein kon­kre­tes kun­den­ori­en­tier­tes Geschäfts­mo­dell destil­lie­ren kön­nen? Das Urteil sei dem geneig­ten Leser überlassen.

Autor: APA-Science/red/cc
17.10.2016

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