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© NLK Pfeiffer

Ein inten­si­ves Ren­dez­vous mit der Kunst

Nie­der­ös­ter­rei­chi­sche Lan­des­ga­le­rie in Krems eröff­net neue Aus­stel­lung. Kunst von 1960 bis Gegen­wart und hoch­ka­rä­tige Kunst­schätze aus Lan­des­samm­lung anläss­lich 100 Jahre Nie­der­ös­ter­reich als Schwer­punkt der Schau.

Die Lan­des­ga­le­rie Nie­der­ös­ter­reich in Krems hat ihre neue Aus­stel­lung eröff­net. Unter dem Titel „Ren­dez­vous mit der Samm­lung. Kunst von 1960 bis heute“ wer­den anläss­lich des Jubi­lä­ums „100 Jahre Nie­der­ös­ter­reich“ bis 5. Februar 2023 hoch­ka­rä­tige Kunst­schätze der Lan­des­samm­lung aus die­sem Zeit­raum gezeigt, die viel­fach noch nie zu sehen waren.

„Unser Bun­des­land ist eine Kul­tur­re­gion mit natio­na­lem und inter­na­tio­na­lem Anse­hen. Aus Anlass des Jubi­lä­ums ‚100 Jahre Nie­der­ös­ter­reich‘ stel­len wir alles, wor­auf wir stolz sind und was uns aus­zeich­net in den Mit­tel­punkt. Kunst und Kul­tur ist uns wich­tig und wir sind sehr stolz auf die Kunst­meile in Krems und auf die Lan­des­ga­le­rie in ihrer ein­zig­ar­ti­gen Archi­tek­tur“, erläu­terte Johanna Mikl-Leit­ner, Lan­des­chefin von Nie­der­ös­ter­reich, im Rah­men der Eröffnung.

Pro­mi­nente Künst­ler­na­men und Neuentdeckungen
Unter den rund 130 aus­ge­wähl­ten Künst­le­rIn­nen befin­den sich pro­mi­nente Namen wie Ona B., Renate Bertl­mann, Max Böhme, Geli­tin, Bruno Giron­coli, Jakob Lena Knebl, Bri­gitte Kowanz, Fran­ziska Madertha­ner, Her­mann Nit­sch, Flo­ren­tina Pakosta, Arnulf Rai­ner, Eva Schle­gel, Debo­rah Sengl, Daniel Spoerri, Erwin Wurm und Leo Zog­mayer ebenso wie künst­le­ri­sche Posi­tio­nen, die es noch zu ent­de­cken gilt. 

Die Palette reicht dabei von groß­for­ma­ti­gen Gemäl­den über skulp­tu­rale Arbei­ten und Videos bis hin zur tex­ti­len Kunst. Die Schau fasst die Werke in the­ma­ti­schen Grup­pie­run­gen zusam­men, die das dis­kur­sive Poten­zial zeit­ge­nös­si­scher Kunst auf­zei­gen. Damit das dyna­mi­sche Raum­ge­fühl der Lan­des­ga­le­rie Nie­der­ös­ter­reich auch im Inne­ren spür­bar wird, wurde die Aus­stel­lungs­ar­chi­tek­tur neu­ge­stal­tet : Auf jeder Etage sind große und offene Aus­stel­lungs­be­rei­che für ein har­mo­ni­sches Zusam­men­spiel von Archi­tek­tur und musea­ler Instal­la­tion entstanden.

„Uns ist auch das Sam­meln von zeit­ge­nös­si­scher Kunst wichtig“
„Es ist gut, wich­tig und rich­tig Kunst zu sam­meln, weil wir diese Werke dann den kom­men­den Gene­ra­tio­nen als kul­tu­rel­les Erbe des 20. und 21. Jahr­hun­derts über­ge­ben kön­nen. Es liegt in unse­rer Ver­ant­wor­tung, Kunst zu zei­gen und Kul­tur spür­bar und wahr­nehm­bar zu machen. Diese Aus­stel­lung unter­streicht, dass uns auch das Sam­meln von zeit­ge­nös­si­scher Kunst wich­tig ist“, betonte Nie­der­ös­ter­rei­chischs Lan­des­haupt­frau Mikl-Leitner.

„Wir wol­len Kunst einer brei­ten Öffent­lich­keit auf kurz­wei­lige Weise zugäng­lich machen. Die Viel­falt und Tiefe der Lan­des­samm­lung Nie­der­ös­ter­reich bie­ten einen enor­men Fun­dus“, unter­strich Alex­an­dra Schantl als Kura­to­rin. „Für die Kunst haben wir groß­zü­gige Reprä­sen­ta­ti­ons­räume geschaf­fen und wir bie­ten auch der Archi­tek­tur des Muse­ums genug Frei­raum zur Ent­fal­tung. In die­sem neuen Raum­ge­fühl wird die groß­zü­gige Zusam­men­schau mit Wer­ken von 128 Künst­le­rIn­nen vor­ge­stellt“, ergänzt Gerda Rid­ler, künst­le­ri­sche Direktorin.

Autor: red/mich
31.05.2022

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