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Ein wei­te­rer bil­dungs­po­li­ti­scher Erfolg für Niederösterreich

ISTA Klos­ter­neu­burg, Med Aus­tron Wie­ner Neu­stadt, Donau Uni Krems und nun auch Karl Land­stei­ner Pri­vat­uni­ver­si­tät für Gesund­heits­wis­sen­schaf­ten. Land Nie­der­ös­ter­reich freut sich über neu­er­li­ches wis­sen­schaft­li­ches Vorzeigeprojekt. 

Die 2013 gegrün­dete Karl Land­stei­ner Pri­vat­uni­ver­si­tät (KLU) ent­wi­ckelt sich in nur sie­ben Jah­ren zu einem wei­te­ren wis­sen­schaft­li­chen Leucht­turm­pro­jekt in Nie­der­ös­ter­reich. Im Rah­men der Aus­bil­dung steht vor allem die Pra­xis im Vor­der­grund, wo Stu­die­rende viel kli­ni­sche Arbeit leis­ten und umfas­sen­den Pati­en­ten­kon­takt haben. Basis hier­für ist die enge Zusam­men­ar­beit mit den Uni­ver­si­täts­kli­ni­ken in Krems, St. Pöl­ten und Tulln. 

750 Stu­die­rende im Vollausbau
Ange­bo­ten an der KLU wer­den der­zeit Voll­zeit­stu­dien in den Berei­chen Medi­zin und Psy­cho­lo­gie. Dass sich die Uni­ver­si­tät einen her­aus­ra­gen­den Ruf in der Hoch­schul­land­schaft Öster­reichs erar­bei­tet hat, zeigt auch die Stei­ge­rung der Stu­die­ren­den von knapp über 20 im Jahr 2013 auf nun bereits 560 Stu­die­rende. Ab 2023 kön­nen jähr­lich 125 Medi­zi­ne­rin­nen aus­ge­bil­det wer­den. Das bedeu­tet, dass im Voll­aus­bau 750 Stu­die­rende ein Medi­zin­stu­dium an der Pri­vat­uni­ver­si­tät bele­gen werden. 

Stand­ort erste Wahl für Niederösterreicher
„Über 40 Pro­zent der Stu­di­en­an­fän­ger im Bereich Medi­zin kom­men aus Nie­der­ös­ter­reich. Im Bache­lor­stu­dium Psy­cho­lo­gie sind es 70 Pro­zent, im Mas­ter­stu­dium sogar 80 Pro­zent. Diese Zah­len bele­gen, dass die Karl Land­stei­ner Pri­vat­uni­ver­si­tät für unsere Lands­leute nicht nur als Alter­na­tive zu ande­ren Uni­ver­si­tä­ten, son­dern viel­mehr als erste Wahl ange­se­hen wird“, freut sich Johanna Mikl-Leit­ner, Lan­des­chefin von Nie­der­ös­ter­reich. Anga­ben zufolge haben ins­ge­samt bereits über 250 Stu­die­rende der Medi­zin das Bache­lor­stu­dium und über 70 Stu­die­rende das Mas­ter­stu­dium abgeschlossen. 

Umfang­rei­che För­de­run­gen für Studierende
„Die Stu­die­ren­den der Karl Land­stei­ner Pri­vat­uni­ver­si­tät erhal­ten eine pra­xis­nahe Aus­bil­dung und die Medi­zi­ne­rIn­nen unse­rer Kli­ni­ken erhal­ten Zugang zu den neu­es­ten Erkennt­nis­sen aus der For­schung“, unter­streicht Mikl Leit­ner eine Win-Win-Situa­tion. Das Land Nie­der­ös­ter­reich för­dert die Stu­die­ren­den mit bis zu 80 Pro­zent der Semes­ter­stu­di­en­ge­büh­ren für ins­ge­samt bis zu sechs Stu­di­en­jahre. Vor­aus­set­zung dafür ist ein Wohn­sitz in Nie­der­ös­ter­reich und das Unter­schrei­ten bestimm­ter Ein­kom­mens­gren­zen. Das Land ver­gab bereits knapp 150 die­ser Sozialstipendien. 

Stra­te­gie gegen Ärztemangel
„Selbst­ver­ständ­lich ver­fol­gen wir mit der Karl Land­stei­ner Pri­vat­uni­ver­si­tät auch das Ziel, dem Ärz­te­man­gel ent­ge­gen­zu­wir­ken. Wir wol­len es den Stu­die­ren­den daher auch schmack­haft machen, in Nie­der­ös­ter­reich tätig zu wer­den und dafür haben wir auch die ‚NÖ Son­der­prä­mie Medi­zin‘ ins Leben geru­fen“, erläu­tert Mikl-Leit­ner. Stu­die­rende, die nach Absol­vie­rung des Med-Stu­di­ums an der KLU an einer Kran­ken­an­stalt des Lan­des Nie­der­ös­ter­reich oder im nie­der­ge­las­se­nen Bereich des Lan­des Nie­der­ös­ter­reich als ArztIn tätig wer­den, kön­nen mit bis zu 20 Pro­zent der geleis­te­ten Jah­res­stu­di­en­ge­büh­ren für bis zu sechs Jahre geför­dert werden. 

Fun­dierte Grundlagenforschung
Neben Lehre und Aus­bil­dung konnte sich die Karl Land­stei­ner Pri­vat­uni­ver­si­tät auch im Bereich der For­schung eta­blie­ren. Die Uni­ver­si­tät führt etwa gemein­sam mit dem Med­Aus­tron Wie­ner Neu­stadt und der Fach­hoch­schule St. Pöl­ten das For­schungs­pro­jekt „Access Point für onko­lo­gi­sche Grund­la­gen­for­schung – APOG NÖ“ durch. Im Rah­men die­ses Pro­jek­tes wer­den erst­ma­lig die onko­lo­gi­schen Daten­sätze der nie­der­ös­ter­rei­chi­schen Lan­des- und Uni­ver­si­täts­kli­ni­ken wis­sen­schaft­lich erschlos­sen und damit soll das Ver­ständ­nis über Tumor­er­kran­kun­gen vor­an­ge­trie­ben werden. 

Lead­part­ner Pro­jekt „Danube Allergy Rese­arch Cluster“
Die Karl Land­stei­ner Pri­vat­uni­ver­si­tät ist auch der Lead­part­ner des Pro­jekts „Danube Allergy Rese­arch Clus­ter“. In die­sem welt­weit ein­zig­ar­ti­gen Zen­trum für All­er­gie­for­schung wer­den unter ande­rem neue Ver­fah­ren und Impf­stoffe ent­wi­ckelt, um all­er­gi­sche Erkran­kun­gen bes­ser vor­beu­gen und diese noch bes­ser behan­deln zu kön­nen. Ab 2021 wird von der Karl Land­stei­ner Pri­vat­uni­ver­si­tät auch ein Wei­ter­bil­dungs­lehr­gang zum Thema ange­bo­ten. „Es ist nicht über­trie­ben, dass die Karl Land­stei­ner Pri­vat­uni­ver­si­tät allen Nie­der­ös­ter­rei­chern zugu­te­kommt. Sei es durch die Aus­bil­dung zukünf­ti­ger Medi­zi­ne­rIn­nen, durch die Qua­li­täts­stei­ge­rung an unse­ren Kli­ni­ken oder durch die gesell­schaft­lich wich­ti­gen For­schungs­pro­jekte“, resü­miert Johanna Mikl-Leitner.

Autor: red/czaak
19.01.2021

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