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© Klaus Albrecht Schröder_economy

Eine über­aus beein­dru­ckende Kunst

Aktu­elle Muehl-Schau im Wie­ner Aktio­nis­mus Museum. Mate­rial-Bil­der aus 1960er Jah­ren und gegen­ständ­li­che Lini­en­ma­le­rei aus 80er-Jah­ren als groß­ar­tige Schwer­punkte. Minu­ten­lan­ger Applaus für Muse­ums­di­rek­tor Klaus Albrecht Schrö­der bei Preview. 

Der Mensch, Künst­ler und Straf­tä­ter Otto Muehl (1925 bis 2013) ist aktu­ell beson­ders umstrit­ten. Im Kon­text mit der aktu­el­len Muehl-Per­so­nale im Wie­ner Aktio­nis­mus Museum (WAM) wid­met sich die­ser Text dem Künst­ler Otto Muehl und den im WAM gezeig­ten Wer­ken. Den The­men Mensch, Straf­tä­ter, Zen­sur­auf­rufe einer Gruppe von ehe­ma­li­gen Kom­mu­nen-Kin­dern, aber auch einer not­wen­di­gen gemein­sa­men Zukunft wid­met sich der par­al­lel publi­zierte Kom­men­tar “Es braucht einen neuen Dialog”.

Für eco­nomy das beste Bild der aktu­el­len Muehl-Schau im WAM: ein Mate­ri­al­bild mit Fin­ger­ma­le­rei von Otto Muehl

Die The­men Zer­stö­rung und Neuordnung

Das kürz­lich erwei­terte Wie­ner Aktio­nis­mus Museum zeigt aktu­ell eine Ein­zel­aus­stel­lung von Otto Muehl. Nach gro­ßen und mehr­heit­lich retro­spek­ti­ven Aus­stel­lun­gen etwa im MoMa New York und Chi­cago, in der Tate Modern Lon­don, im Lou­vre Paris, im MoMa Tokio, im mumok Wien, im MAK Wien oder im Leo­pold Museum Wien kon­zen­triert sich die aktu­elle WAM-Schau auf ein­zelne The­men-Zyklen im Zeit­raum der 1960er‑, 1970er und 1980er-Jahre.

Begin­nend mit den 60er Jah­ren wer­den im ers­ten und größ­ten Raum des WAM die soge­nann­ten “Mate­rial-Werke” von Otto Muehl gezeigt. Aus­ge­hend von den ein­dring­li­chen Kriegs­er­fah­run­gen des damals 17-jäh­ri­gen Otto Muehl, behan­deln diese Arbei­ten pri­mär das Thema Zer­stö­rung und Neu­ord­nung. Ein ein­drucks­vol­les Bei­spiel ist eine rund drei Meter hohe Trüm­mer-Skulp­tur. Auch die dane­ben gezeig­ten Mate­rial-Bil­der aus Stoff­fet­zen, Alt­ei­sen und ande­ren Mate­ria­lien, behan­deln das Thema Zer­stö­rung – und dann auch die Wie­der­zu­sam­men­set­zung einer Neuordnung.

Eine künst­le­ri­sche Misch­form aus Bild und Relief

Diese Werke sind alle­samt über­aus berüh­rend. Trotz ihrer mar­tia­li­schen Pro­duk­tion, trotz des zer­stö­re­ri­schen Kon­texts und ihrer Zeris­sen­heit erschei­nen ins­be­son­dere die Bil­der zart, zer­brech­lich, fein, fast ele­gant. Sie ver­strö­men einen eigen­ar­ti­gen Zau­ber auf den Betrach­ter. Final schafft Muehl hier aus und mit Zer­stö­rung (auch im phy­si­schen Pro­duk­ti­ons­pro­zess) eine kom­plett neue Ästhe­tik. Im Wis­sen ob der His­to­rie schwankt man in der Betrach­tung zwi­schen posi­ti­ver und nega­ti­ver Wirkung. 

Nach Aus­blen­dung der His­to­rie und rei­ner Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Werk bleibt eine posi­tiv anmu­tig berüh­rende Wir­kung und Strahl­kraft. Die Mate­rial-Bil­dern sind auch hand­werk­lich über­aus bemer­kens­wert. Im finale Erschei­nungs­bild ent­steht eine künst­le­ri­sche Misch­form aus Bild und Relief. Ein­zelne der Mate­rial-Bil­der haben fast einen skulp­tu­ra­len Cha­rak­ter. Zusam­men­fas­send: groß­ar­tige Kunst.

Eines der reli­ef­ar­ti­gen Mate­ri­al­bil­der von Otto Muehl aus der aktu­el­len Schau im WAM

Der bedeu­tendste öster­rei­chi­sche Künst­ler und die Schre­cken des 2. Weltkriegs

Auch Klaus Albrecht Schrö­der geht bei der Pre­view geson­dert auf die­sen Werk-Zyklus ein: “1960 beginnt ein Werk, das auch bei­spiel­los ist in sei­nem Cha­rak­ter. Für mich ist Otto Muehl der bedeu­tendste öster­rei­chi­sche Künst­ler, der sich mit den Schre­cken des 2. Welt­kriegs aus­ein­an­der­ge­setzt hat, um sodann in der künst­le­ri­schen Aus­ein­an­der­set­zung aus die­ser Zer­stö­rung eine äst­ethi­sche Kate­go­rie zu machen”.

Im glei­chen Raum und ebenso aus den 1960er-Jah­ren sind dann noch pas­tose Male­reien zu sehen, die durch ihren dyna­misch expres­si­ven Farb­auf­trag beein­dru­cken. Die Werke haben kei­nen Titel. In Ver­gleich und Kennt­nis des Muehl-Œuvres könnte das große Bild einen abs­tra­hier­ten Kopf in einer Art wil­dem Selbst­por­trät dar­stel­len. Genau­so­gut könn­ten aber auch andere Motive ent­hal­ten sein. Es gilt sie zu ent­de­cken und diese Mög­lich­keit eigene Ent­de­ckun­gen zu machen ist als Betrach­ter (gene­rell) ein objek­ti­ves Qualitätskriterium. 

Das beste Bild der aktu­el­len Muehl-Ausstellung

Beide Bil­der ent­hal­ten zudem ein­zelne Abschnitte mit ebenso wil­der Fin­ger-Male­rei. Bei­den Bil­dern ist eine große Strahl­kraft bzw. Aus­strah­lung gemein. Beim gro­ßen Bild gelingt das sys­tem­im­ma­nent schon durch das For­mat, beim klei­nen Bild durch seine Ver­dich­tung und Dyna­mik im Zen­trum. Auch hier bie­tet die abs­trakte Kom­po­si­tion (Frei)Raum für eigene Inter­pre­ta­tio­nen. Für den Betrach­ter ist das kleine Werk das beste, berüh­rendste und anre­gendste Bild der aktu­el­len Schau. Es könnte übri­gens locker auch ein Haupt­werk von Arnulf Rai­ner sein (und das große von Her­mann Nit­sch, nur besser). 

Der nächste Pro­gramm­punkt folgt in den unte­ren Räu­men mit zahl­rei­chen Fotos diver­ser Aktio­nen und mit vie­len Col­la­gen. Der behan­delte Zeit­raum sind hier wie­der bzw. wei­ter die 1960er-Jahre. Bei den Col­la­gen bedient sich Muehl vom Dada­is­mus. Diese Kunst­rich­tung wurde breits wäh­rend des 1. Welt­kriegs in Zürich, Köln und New York gegrün­det. Sie kri­ti­siert und par­odiert mit Humor und Unsinn bür­ger­li­che Werte und Ideale.

Ein gro­ßes Mate­ri­al­bild von Otto Muehl mit Fin­ger­ma­le­rei in der aktu­el­len Schau im Wie­ner Aktio­nis­mus Museum

Col­la­gen als Über­set­zung der Mate­ri­al­ak­tio­nen in die Bildfläche

Muehl erstellt aus Zei­tungs­aus­schnit­ten, Foto­gra­fien und Über­ma­lun­gen Bild­col­la­gen, auch groß­for­ma­tige Werke. Seine bis­he­ri­gen Akti­ons­tech­ni­ken wie Zerei­ßen, Zer­fet­zen und final Zer­stö­ren und Neu­ord­nen set­zen sich nun in der bild­haf­ten Col­lage fort. “Die aktio­nis­ti­schen Col­la­gen kön­nen als Über­set­zung der Mate­ri­al­ak­tio­nen in die Bild­flä­che ver­stan­den wer­den. Beide unter­lie­gen einer rigi­den Ord­nung, die Aktion einer stren­gen Par­ti­tur, die Col­lage einer strik­ten Bild­kom­po­si­tion”, so das WAM in einer Erläuterung.

Die The­men und Motive aus den Aktio­nen kom­men in den Col­la­gen in regel­mäs­si­ger Form als foto­gra­fi­sche Aus­schnitte oder als Wör­ter vor. Ein wich­ti­ges Ele­ment ist das Thema “Ver­pa­ckung” und auch hier spie­geln sich zuvor bzw. frü­her umge­setzte Aktio­nen. “Titel wie Ver­trot­telte Welt oder Auf­schrif­ten wie Volks­bil­dung zei­gen den gesell­schafts­kri­ti­schen Cha­rak­ter der Col­la­gen”, erläu­tert das WAM.

Die Erfah­run­gen von Otto Muehl aus dem zwei­ten Weltkrieg

Von der zeit­li­chen Dra­ma­tur­gie ent­spre­chend gut kom­bi­niert sind im Unter­ge­schoß viele ein­drucks­volle Foto-Bil­der von Aktio­nen zu sehen. Muehl hat ganz ver­schie­dene Aktio­nen gemacht und alle hat­ten ein Thema bzw. einen Titel. “Nah­rungs­mit­tel­test”, “Wehr­ertüch­ti­gung”, “Body­buil­ding” oder “Mama und Papa” sind nur einige Bei­spiele die­ser in gro­ßer Anzahl erfolg­ten Aktionen.

“Es geht hier zumeist um eine Über­schüt­tung oder Besu­de­lung mit Wasch­mit­teln, mit Sand, mit Pig­men­ten oder mit Stof­fen – bis der Mensch zu Mate­rial wird und sein Gesicht bzw. seine Iden­ti­tät ver­liert”, erklärt Klaus Albrecht Schrö­der. Auch in die­sen Aktio­nen spie­geln sich die Erfah­run­gen von Otto Muehl aus dem zwei­ten Welt­krieg mit sei­nen zahl­lo­sen Mate­ri­al­schlach­ten. “Hier zäh­len Men­schen nicht als Indi­vi­duen, son­dern als Kör­per, die man als Mate­rial ver­braucht”, so Schröder.

Ver­lust der Iden­ti­tät und Zer­stö­rung des Individuums

Muehls-Aktio­nis­mus handle immer wie­der vom Ver­lust der Iden­ti­tät und von der Zer­stö­rung eines Indi­vi­du­ums und das gehe ein­her mit sei­nem sehr pes­si­mis­ti­schem anthro­po­lo­gi­schen Welt­bild. “Bei ihm hat der Mensch keine Iden­ti­tät, er ist nur Mate­rial, mehr nicht”, betont Schrö­der. Otto Muehl selbst hat das 1966 so aus­ge­drückt: “Kunst kann nur Ant­wort auf die uns umge­bende Wirk­lich­keit sein, also im wei­tes­ten Sinn poli­tisch. Kunst ist eine ehr­li­che Bewäl­ti­gung sei­ner eige­nen Neu­ro­sen – und das heißt: Dar­stel­lung sei­ner Ängste”.

Wei­te­res Thema der aktu­el­len Muehl-Schau im WAM sind die 1980er-Jahre. Schrö­der hat aus die­ser Zeit zwei Schwer­punkte aus­ge­wählt. Ein Thema ist die Reak­tion von Otto Muehl auf die soge­nann­ten Neuen Wil­den, eine Rich­tung in der dama­li­gen Zeit­ge­nös­si­schen Male­rei. “Muehl kehrt hier zur klas­si­schen Male­rei zurück, es ist das ein­zige Mal, wo er auf einen Trend reagiert”, erläu­tert Schrö­der die­sen Wech­sel von Muehl in eine (neo)expressive, figu­ra­tive und oft­mals pas­tose Malerei. 

Das große hand­werk­li­che Kön­nen von Otto Muehl

Vor­bil­der sind die deut­schen Neo-Expres­sio­nis­ten mit Rai­ner Fet­ting an der Spitze. “Muehl erin­nert hier auch an seine Früh­zeit, wo er mit den Hän­den im Pig­ment wühlt”, so Schrö­der. Bei den Moti­ven wählt Muehl all­täg­li­che Sze­nen, dar­un­ter Per­so­nen im Haus­halt, auf der Toi­lette, unter der Dusche und ähn­li­ches. Für den Betrach­ter punk­ten diese Male­reien mit ihrer Dra­ma­tur­gie, ihrer farb­li­chen Kom­po­si­tion und vor allem mit der Strahl­kraft ihrer Linien. 

Diese Werke mit einem per­fekt sit­zen­den Strich bele­gen ein­mal mehr auch das große hand­werk­li­che Kön­nen von Otto Muehl. Diese Qua­li­tät von Strich­auf­trag und Strahl­kraft der Linien erin­nert an einen Egon Schiele, an Alfred Korn­ber­ger oder Pablo Picasso. Die dra­ma­tur­gi­sche Kom­po­si­tion der Far­ben und die expres­sive Dyna­mik sind wei­tere ver­bin­dende Merk­male zwi­schen die­sen Meis­tern. Mit Korn­ber­ger hatte Otto Muehl übri­gens 1955 die erste öffent­li­che Aus­stel­lung im dama­li­gen Mes­se­pa­last (heu­ti­ges Museumsquartier).

Muehl-Samm­ler und Gale­rist Phil­ipp Kon­zett vor einem pas­to­sen Werk aus der van Gogh Serie bei der WAM-Ausstellung

Muehl auf einer Ebene mit War­hol, Beuys, Rich­ter und Rauschenberg

Ebenso aus den 1980er-Jah­ren sind dann noch Male­reien aus der “van Gogh-Serie” und abs­trakte Dar­stel­lun­gen von Liebs­paa­ren. Auch sie beein­dru­cken mit ihrer Expres­si­vi­tät, Farb­kom­po­si­tion und per­fekt sit­zen­der Pin­sel- bzw. Strich­füh­rung. Wei­tere gezeigte Bil­der betref­fen dann noch das Jahr 1986, für WAM-Direk­tor Klaus Albrecht Schrö­der beson­ders bemer­kens­wert. 1985 gab es in Süd-Ita­lien ein ver­hee­ren­des Erd­be­ben und ein Mai­län­der-Kunst­händ­ler lädt Otto Muehl neben inter­na­tio­nale Kapa­zun­dern wie War­hol, Beuys, Rich­ter oder Rau­schen­berg ein, sich mit die­sem Thema künst­le­risch aus­ein­an­der zu setzen. 

Dar­aus ent­steht 1986 die Erdbeben-Serie.“Von einem Tag auf den ande­ren, von einem Augen­blick auf den ande­ren ist nichts mehr wie es war bei einem der­ar­ti­gen Erd­be­ben. Alle hät­ten erwar­tet, dass Muehl gerade zu die­sem Thema seine Rase­rei mit weni­gen Pin­sel­stri­chen expres­siv umsetzt. Aber Muehl malt diese Unord­nung und völ­lige Insta­bi­li­tät in zar­ten, fei­nen Linien, in äußers­ter Ruhe und mit ver­gleichs­weise ruhi­gen Pas­tell­far­ben”, so Schröder. 

Kunst hat eine Eigen­mäch­tig­keit, die unab­hän­gig von Zeit und Bio­gra­fie wirkt

Diese Bil­der sind in der Tat bemer­kens­wert. Von der Per­fek­tion und Strahl­kraft der Linien und von der Farb­kom­po­si­tion her mit den Wer­ken aus den oben ange­führ­ten Bil­dern mit Moti­ven aus dem Haus­halt ver­gleich­bar, ver­mit­teln sie (trotz­dem) eine große Unruhe und Gefahr. Große Kunst, ins­be­son­dere wie Muehl mit weni­gen, per­fekt sit­zen­den Stri­chen das regel­recht spür­bare Ent­set­zen in den Gesich­tern der Men­schen darstellt.

“Kunst hat eine Eigen­mäch­tig­keit, die unab­hän­gig von der Zeit wirkt, unab­hän­gig von der Bio­gra­fie, das gehört zu mei­ner fel­sen­fes­ten Über­zeu­gung. Das mag para­dox klin­gen, aber ich möchte daran erin­nern, dass wir lau­fend Werke in Museen bewun­dern, obwohl wir nichts mit den Schöp­fern gemein­sam haben. Was wir an all die­sen Wer­ken bewun­dern ist etwas ande­res, als des­we­gen sie beauf­tragt oder als des­we­gen sie gemalt wur­den. Grund­sätz­lich und egal ob wir den Künst­ler ken­nen oder nicht, inter­pre­tie­ren wir jedes Werk auf’s neue”, unter­mau­erte Klaus Albrecht Schrö­der seine Sicht­weise im Kon­text der lau­fen­den Dis­kus­sio­nen und Proteste.

Ein sicht­lich betrof­fe­ner Klaus Albrecht Schrö­der und minu­ten­lan­ger Applaus der Kunstszene

Nach sei­ner Eröff­nungs­rede erhielt der von den Pro­tes­ten und teil­weise per­sön­lich gehäs­si­gen Medi­en­be­rich­ten sicht­lich betrof­fene Schrö­der minu­ten­lan­gen Applaus von der ver­sam­mel­ten Kunst­szene. Unter den Besu­chern waren Mari­usz Dem­ner, Hubert Glo­cker, Jakob Grab­mayr, Saskia Leo­pold, Kon­rad Paul Liess­mann, Hel­mut Schwärz­ler und Georg Zan­ger sowie die Gale­ris­ten Michaela und Heimo Bach­lech­ner, Peter Coeln, Julius Hum­mel, Ebi Kohl­ba­cher, Phil­ipp Kon­zett, Ursula Krin­zin­ger, Ger­hard Som­mer und Clau­dia Sup­pan sowie viele natio­nale wie inter­na­tio­nale Sammler. 

Eben­falls anwe­send waren viele ehe­ma­lige Kom­mu­nar­den und Modelle von Muehl-Bil­dern, die bereit­wil­lig und freu­dig span­nende Infor­ma­tio­nen zu Ent­ste­hung und Hin­ter­grund von vie­len Wer­ken erläu­tern. Noch aus­bau­fä­hig ist das Leit­sys­tem im neu erwei­ter­ten Wie­ner Aktio­nis­mus Museum und das Lek­to­rat für die beglei­ten­den Infor­ma­ti­ons­texte. Die Kunst spricht und berührt aber auch so. Hin­ge­hen und anschauen! (red/​czaak)

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Autor: red/czaak
14.09.2026

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