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Elek­tri­sie­rende Sportflitzer

Kleine Auto­ma­nu­fak­tu­ren ent­de­cken die Seg­nun­gen der Akkuzelle.

Wäh­rend die Auto­in­dus­trie heute fie­ber­haft an Kon­zep­ten bas­telt, wie der Über­gang von rei­nen Ben­zin­mo­to­ren zu mehr Ener­gie spa­ren­den Alter­na­tiv­an­trie­ben von­stat­ten gehen soll, haben kleine Auto­schmie­den und Ver­ed­ler offen­bar den Dreh raus : Sie ent­wi­ckeln Hoch­leis­tungs­sport­wa­gen mit Elek­tro­an­trieb, die Ver­ein­ba­rung von Fahr­spaß und Umweltgewissen.
Eine ganz neue Gene­ra­tion von Sport­flit­zern mit bat­te­rie-betrie­be­nen Moto­ren kommt der­zeit auf den Markt. Begon­nen hat die bri­ti­sche Firma Tesla mit ihrem Tesla Roads­ter, der in der alten Lotus-Fabrik in Hethel, Eng­land, zusam­men­ge­baut wird. Der Tesla Roads­ter ist ein voll­stän­dig elek­trisch betrie­be­ner, zwei­sit­zi­ger Sport­wa­gen, der auf der Basis von knapp 7000 zusam­men­ge­schal­te­ten, han­dels­üb­li­chen Lithium-Ionen-Akkus, wie sie auch für Lap­tops ver­wen­det wer­den, eine Leis­tung von 252 PS und eine Höchst­ge­schwin­dig­keit von mehr als 200 km/​h erreicht. Der Her­stel­ler ver­spricht eine Reich­weite von 350 Kilo­me­tern, und das Auf­la­den der Akkus soll in drei­ein­halb Stun­den erle­digt sein.

Sport-Hybrid
Nach Tesla kam der kali­for­ni­sche Her­stel­ler Fis­ker mit sei­nem Fis­ker Karma. Dabei han­delt es sich um einen Sport­wa­gen mit Hybrid­an­trieb, der zusätz­lich über ein Solar­pa­nel am Dach mit Elek­tro­en­er­gie ver­sorgt wird. Die Bat­te­rien alleine ermög­li­chen laut Her­stel­ler eine Reich­weite von 80 Kilo­me­tern, im Hybrid­mo­dus reicht die Brems­ener­gie, um die Bat­te­rien wie­der­auf­zu­la­den. Die Höchst­ge­schwin­dig­keit des Fis­ker Karma liegt eben­falls jen­seits der 200 km/​h.
Drit­ter im Bunde ist die bri­ti­sche Light­ning Car Com­pany, die nach ihrem ben­zin­ge­trie­be­nen Light­ning GT nun ein hun­dert­pro­zen­ti­ges Elek­tro­mo­bil glei­chen Namens anbie­tet. Die­ses ver­fügt über vier aus Lithium-Tita­nat-Akkus gespeiste Elek­tro­mo­to­ren, die ihre Ein­zel­leis­tung von 175 PS an je ein Rad wei­ter­ge­ben. Das ergibt eine sum­mierte Leis­tung von 700 PS. An einer Stark­strom­lei­tung las­sen sich die Akkus in vier Stun­den auf­la­den. An der nor­ma­len Steck­dose dau­ert es etwa dop­pelt so lange. Die Reich­weite des Light­ning GT beträgt etwa 400 Kilometer.

Autor:
01.11.2008

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