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Erfah­rungs­zu­wachs an der Uni

Eine Koope­ra­tion von Schü­lern der HTL Krems mit For­schern der Donau-Uni­ver­si­tät Krems hat den Schü­lern neue Erfah­run­gen gebracht.

Drei Schü­ler­teams der Höhe­ren Tech­ni­schen Bun­des­lehr­an­stalt Krems ent­wi­ckel­ten wäh­rend des Schul­jah­res 201617, ange­lei­tet durch For­scher des Depart­ments für Wis­sens- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ma­nage­ment der Donau-Uni­ver­si­tät Krems, kom­plexe tech­ni­sche Appli­ka­tio­nen. Dabei bau­ten die Schü­ler der Abtei­lung Infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gie teil­weise auf Kon­zep­ten aus Har­vard und dem MIT auf. So wurde ein in Har­vard ent­wi­ckel­tes sozi­al­psy­cho­lo­gi­sches Test­ver­fah­ren so wei­ter­ent­wi­ckelt, dass er auf Mobil­ge­rä­ten durch­ge­führt wer­den kann.
Auf der Grund­lage einer am MIT durch­ge­führ­ten For­schung zum Thema Coll­ec­tive Mind wurde eine Web­ap­pli­ka­tion ent­wi­ckelt, über die wäh­rend einer Kon­fe­renz die Prä­fe­ren­zen der Teil­neh­mer abge­fragt wer­den kön­nen. Die Ergeb­nisse wer­den anschlie­ßend visua­li­siert. „Dadurch kann man rasch her­aus­fin­den, bei wel­chen The­men sich Grup­pen nicht einig sind, um diese dann kon­kret zu bespre­chen“, sagt Lukas Zenk vom Depart­ment für Wis­sens- und Kommunikationsmanagement.

Ver­net­zung
Das dritte Pro­jekt, das Bern­hard Geiss­ler lei­tete, zielt auf eine effi­zi­ente Ver­net­zung von Wis­sen­schaf­tern ab : Da diese häu­fig ihre Arbeits­stelle wech­seln, ist die War­tung eines Kon­takt­netz­wer­kes mit gro­ßem Auf­wand ver­bun­den. Das Tool Vis­Track ermög­licht die auto­ma­ti­sche Aktua­li­sie­rung von Kon­tak­ten und visua­li­siert das Netz­werk nach Ort sowie Themengebieten.
Die Schü­ler pro­fi­tie­ren laut Betreuer Rein­hardt Wen­zina, Leh­rer an der HTL Krems, durch den Erfah­rungs­zu­wachs. Neben den tech­ni­schen Her­aus­for­de­run­gen hät­ten sie auch „ein Ver­ständ­nis der unter­schied­li­chen Arbeits­wei­sen an Schule und Uni­ver­si­tät“ ent­wi­ckelt : „Bei­spiels­weise sind sie plötz­lich mit wis­sen­schaft­li­chen Papers in Berüh­rung gekom­men – und diese sind gar nicht so ein­fach zu ver­ste­hen, wenn man ein Lehr­buch gewohnt ist.“ 

Autor: red/mich
19.05.2017

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