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Erfolgs­fak­tor Fachkraft

Mit der Digi­ta­len Fabrik der FH Tech­ni­kum Wien soll Indus­trie 4.0 greif­bar wer­den. Ent­schei­den­der Fak­tor sind ent­spre­chend qua­li­fi­zierte Fachkräfte.

In enger Zusam­men­ar­beit mit füh­ren­den Tech­no­lo­gie­her­stel­lern ent­stand in den ver­gan­ge­nen Mona­ten eine Lehr- und For­schungs­land­schaft für Indus­trie 4.0. „Indus­trie 4.0 ist die große Chance, den inter­na­tio­na­len Wett­be­werb weni­ger über den Preis zu füh­ren, son­dern ver­stärkt über Know-how und neue Tech­no­lo­gien“, erklärt Lothar Roit­ner, Obmann der FH Tech­ni­kum Wien und Geschäfts­füh­rer des Fach­ver­bands der Elek­tro- und Elek­tronik­in­dus­trie (FEEI).
Ein maß­geb­li­cher Erfolgs­fak­tor für Indus­trie 4.0 ist, ob hoch­qua­li­fi­zierte, tech­ni­sche Fach­kräfte in aus­rei­chend gro­ßer Zahl ver­füg­bar sein wer­den. „Die Dyna­mik, mit der sich intel­li­gente Pro­duk­ti­ons­pro­zesse ent­wi­ckelt haben, hat uns ver­an­lasst, 2016 unsere For­schungs­schwer­punkte um Auto­ma­tion & Robo­tics zu erwei­tern und mit der digi­ta­len Fabrik auch einen didak­ti­schen Schwer­punkt in der Aus- und Wei­ter­bil­dung in die­sem Bereich zu set­zen“, so Roitner.
Am Insti­tut für Advan­ced Engi­nee­ring Tech­no­lo­gies haben die Stu­die­ren­den die Mög­lich­keit, mit­hilfe des hoch­wer­ti­gen tech­ni­schen Equip­ments Regel- und Steue­rungs­auf­ga­ben auf Indus­trie­stan­dard zu erler­nen. Als erste Fach­hoch­schule in Öster­reich will die FH Tech­ni­kum Wien sowohl Stu­den­ten als auch Unter­neh­men Industrie‑4.0‑Anwendungen unter rea­len Bedin­gun­gen vermitteln.

Fle­xi­bi­li­tät und Motivation
Pilot­ein­rich­tun­gen wie die digi­tale Fabrik sind laut Kurt Hof­städ­ter, Vor­stands­vor­sit­zen­der der Platt­form Indus­trie 4.0 Öster­reich, für die Wei­ter­ent­wick­lung ver­netz­ter Pro­duk­ti­ons­pro­zesse wich­tige Bau­steine. Sie bie­ten Unter­neh­men die Mög­lich­keit, neue Metho­den und Tech­no­lo­gien unter rea­len, aber geschütz­ten Bedin­gun­gen aus­pro­bie­ren zu können.
Für die Zukunft gelte, dass Inge­nieur­wis­sen­schaft, IT und Elek­tro­nik stär­ker zusam­men­ar­bei­ten müs­sen. Neben dem fach­li­chen Know-how müs­sen Fach­kräfte in Zukunft ein hohes Maß an Kom­mu­ni­ka­ti­ons­fä­hig­keit, Fle­xi­bi­li­tät und Moti­va­tion mit­brin­gen : „eigen­ver­ant­wort­lich und selbst­be­stimmte Arbei­ten und Den­ken in Netz­wer­ken“, sagt Rai­ner Stet­ter, Geschäfts­füh­rer der ITQ GmbH, München.
Kein Ziel vor­zu­ge­ben, um maxi­male Inno­va­ti­ons­frei­heit zu gewähr­leis­ten, ist die Idee des „Makea­thons“, der auf der „Auto­ma­tica“ in Mün­chen am 23. bis 24. Juni statt­fin­den wird. Stu­den­ten müs­sen in vor­ge­ge­be­ner Zeit mit bestehen­dem Equip­ment eigene Robo­ter bauen und programmieren.

Autor: red/stem
06.05.2016

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