
Erweiterte Forschungspartnerschaften
Nach TU Graz nun auch Montanuni Leoben und TU Wien Partner im Research and Innovation Ecoystem von Siemens. Nachhaltige Mobilität, energieeffiziente Produktion und digitale Transformation als Fokus bei Projekten.
Das weltweite Siemens Research & Innovation Ecoystem (RIE) dient der Vernetzung und Nutzung exzellenter Forschung. Das globale Netzwerk umfasst Forschungs- und Innovationspartner in Europa, den USA, Indien und China. Basis für die Vorbildfunktion von Österreich im RIE ist etwa die langjährige Zusammenarbeit zwischen Siemens und der TU Graz.
Nun wird diese Partnerschaft mit der Montanuni Leoben und der Technischen Universität Wien zum landesweiten Siemens RIE AUT erweitert. Als Schlüsselthemen gelten nachhaltige Mobilität, energieeffiziente Produktion und digitale Transformation.
Beschleunigte Innovationszyklen und reduzierter Ressourcenverbrauch
In Graz sind bemerkenswerte Projekte entstanden, darunter etwa energieeffiziente Leichtbaukomponenten für Züge oder integrierte Digital-Twin-Technologien in Materialentwicklungsprozesse. Damit werden Innovationszyklen beschleunigt und der Ressourcenverbrauch reduziert. Ein Durchbruch gelang mit einem System zur Materialfehlererkennung in der smartfactory@TUGraz. Durch sogenannte SINUMERIK-Werkzeugmaschinensteuerungen als virtuelle Sensoren werden kleinste Materialdefekte während des Fräsprozesses erkannt.
Die erfolgreiche Zusammenarbeit in Graz bildet die Grundlage für die nun beschlossene Erweiterung, welche die komplementären Stärken aller drei technischen Universitäten Österreichs vereinen soll. „Um den Technologiestandort Österreich und Europa zu stärken, bedarf es gezielter Maßnahmen, wie den Ausbau strategischer Netzwerke und die Förderung von Schlüsseltechnologien“, so Patricia Neumann, CEO der Siemens AG Österreich.