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© NLK Pfeiffer

„Es braucht Sicher­heit und Plan­bar­keit für Men­schen und Unternehmen“

Land Nie­der­ös­ter­reich inves­tiert 850 Mil­lio­nen Euro in Gesund­heit, Pflege, Woh­nen und Ver­kehr. Lan­des­chefin Johanna Mikl-Leit­ner betont Fokus auf Kri­sen­be­wäl­ti­gung und Zukunfts­si­che­rung. Lan­des­in­vest­ments brin­gen wei­tere 3 Mil­li­ar­den Euro an Inves­ti­tio­nen und sichern 50.000 Arbeitsplätze. 

Das Land Nie­der­ös­ter­reich star­tet mit wei­te­ren stand­ort­re­le­van­ten Initia­ti­ven in das neue Jahr 2023. Lan­des­haupt­frau Johanna Mikl-Leit­ner (ÖVP) und Lan­des­rat Lud­wig Schle­ritzko (ÖVP) infor­mier­ten einen Tag nach Neu­jahr über Lan­des-Inves­ti­tio­nen in der Höhe von 842 Mil­lio­nen Euro, die Berech­nun­gen zufolge wei­tere 3,1 Mil­li­ar­den Euro an Inves­ti­tio­nen aus­lö­sen und rund 50.000 Arbeits­plätze absi­chern oder neu schaf­fen. Die Mit­tel des Lan­des flie­ßen dabei vor allem in Pro­jekte in den Berei­chen Gesund­heit, Pflege, leist­ba­res Woh­nen und Mobilität. 

„Wir befin­den uns am Beginn eines Jah­res, von dem kei­ner weiß, was es noch brin­gen wird – in Europa, in Öster­reich, in Nie­der­ös­ter­reich. Wir befin­den uns in einer Zeit, in der die Her­aus­for­de­run­gen wei­ter­hin groß blei­ben. Die Stoß­rich­tun­gen des Lan­des blei­ben daher gleich : Einer­seits alles tun, damit die Men­schen gut durch die Krise kom­men, und ande­rer­seits wei­ter­hin wich­tige Inves­ti­tio­nen in Zukunfts­fel­der täti­gen“, erläu­terte Lan­des­haupt­frau Johanna Mikl-Leit­ner im Rah­men der Prä­sen­ta­tion die Stoß­rich­tung für Öster­reichs größ­tes Bundesland.

Dop­pel­bud­get für die Jahre 2022 und 2023 mit gesamt 7,3 Mil­li­ar­den für 2023
„In Zei­ten von glo­ba­len Kri­sen braucht es für die Men­schen im Land größt­mög­li­che Sicher­heit und Plan­bar­keit. Daher braucht es Inves­ti­tio­nen, um den Wachs­tums­mo­tor für Wirt­schaft und Arbeits­plätze am Lau­fen zu hal­ten“, so Mikl-Leit­ner. Das Lan­des­bud­get – für 2022 und 2023 wurde ein Dop­pel­bud­get beschlos­sen – sieht für das Jahr 2023 eine Summe von 7,3 Mil­li­ar­den Euro vor. Ent­hal­ten sind hier etwa Aus­ga­ben für das Per­so­nal in den Kli­ni­ken sowie den Pflege- und Betreu­ungs­ein­rich­tun­gen oder auch Finanz­mit­tel für die Bil­dungs­ein­rich­tun­gen von den Kin­der­gär­ten über die Schu­len bis hin zu den uni­ver­si­tä­ren Einrichtungen. 

Ein wei­te­rer wich­ti­ger Teil sind die Lan­des-Inves­ti­tio­nen, weil diese wei­tere Invest­ments aus­lö­sen und die Nie­der­ös­ter­rei­chi­sche Wirt­schaft ankur­beln. „Mit unse­ren Lan­des-Inves­ti­tio­nen von 842 Mil­lio­nen Euro kön­nen wir als öffent­li­cher Auf­trag­ge­ber wei­ter­hin Sta­bi­li­tät, Sicher­heit und Plan­bar­keit garan­tie­ren“, prä­zi­sierte die Che­fin der ÖVP-geführ­ten Lan­des­re­gie­rung. Drei Vier­tel der Inves­ti­tio­nen flie­ßen in die Berei­che Gesund­heit und Pflege, Woh­nen und Mobi­li­tät, dazu kom­men Inves­ti­tio­nen in die Infra­struk­tur für Kli­ni­ken und Pfle­ge­ein­rich­tun­gen, in das leist­bare Woh­nen oder auch in Schiene und Straße. 

Posi­tive Effekte für Wirt­schafts­wachs­tum und Arbeitsplätze
Das wie­derum habe „posi­tive Effekte für Wirt­schafts­wachs­tum und Arbeits­plätze“, ver­wies die Lan­des­haupt­frau auf die dadurch aus­ge­lös­ten Gesamt-Inves­ti­tio­nen von 3,1 Mil­li­ar­den. „Gewal­tige Sum­men für kon­krete Pro­jekte, an denen wir auch in schwie­ri­gen Zei­ten fest­hal­ten. Damit geben wir den Gemein­den, Betrie­ben und den Lands­leu­ten Sicher­heit und Plan­bar­keit“, unter­strich Mikl-Leit­ner. Im Jahr 2022 ist die Wirt­schafts­leis­tung in Öster­reich um rund 4,7 Pro­zent gewach­sen, für 2023 sind nur noch 0,3 Pro­zent pro­gnos­ti­ziert. „Umso wich­ti­ger, dass Gemein­den wie Land wei­ter als kräf­tige Inves­ti­ti­ons­ge­ber auf­tre­ten“, ergänzte Lud­wig Schle­ritzko, ÖVP-Lan­des­rat für Finan­zen in Niederösterreich.

Diese Inves­ti­tio­nen sind in der Tat ein rele­van­ter Impuls­ge­ber für die Nie­der­ös­ter­rei­chi­sche Wirt­schaft und die damit ver­bun­de­nen Arbeits­plätze. Schle­ritzko ver­wies in dem Kon­text auch auf das blau-gelbe Ent­las­tungs­pa­ket für Städte und Gemein­den in Höhe von 80 Mil­lio­nen Euro. 2023 wür­den die Gemein­den rund 800 Mil­lio­nen Euro inves­tie­ren, zusam­men mit den Gel­dern des Lan­des ergebe das eine Summe von 1,6 Mil­li­ar­den Euro für Pro­jekte wie z. B. im Hoch­was­ser­schutz, in der Umset­zung der Kin­der­be­treu­ungs­of­fen­sive oder auch für Photovoltaik-Anlagen. 

„Die Men­schen im Land kön­nen sich auf uns verlassen“
Als Bei­spiele für Inves­ti­tio­nen des Lan­des im Gesund­heits­we­sen nannte Schle­ritzko dann noch die Erwei­te­rung der Strah­len­the­ra­pie in Krems oder neue Com­pu­ter­to­mo­gra­phien in den Lan­des­kli­ni­ken Hol­la­brunn und Möd­ling. Und für die Berei­che Mobi­li­tät und Ver­kehr die Inves­ti­tio­nen in die Bahn-Infra­struk­tur, wie z. B. ent­lang der Pot­ten­dor­fer Linie oder der Kamp­t­al­bahn. Ein beson­de­rer Schwer­punkt für Nie­der­ös­ter­reich ist zudem die Schul- und Kin­der­gar­ten-Infra­struk­tur mit Bei­spie­len wie die Schaf­fung von wei­te­ren Kin­der­gar­ten­grup­pen in Wie­ner Neu­stadt oder der Bil­dungs­cam­pus in Hollabrunn. 

Im Wohn­be­reich wie­derum unter­stützt das Land tau­sende neue Wohn­ein­hei­ten auch in regio­na­len Gebie­ten oder den Anschluss von rund 35.000 Haus­hal­ten an das Glas­fa­ser­netz. „Alle diese Inves­ti­tio­nen garan­tie­ren Pla­nungs­si­cher­heit für die Gemein­den, Unter­neh­men und die Lands­leute“, betonte Lan­des­rat Lud­wig Schle­ritzko (ÖVP) abschlie­ßend. „Nie­der­ös­ter­reich steht zu sei­nen Inves­ti­tio­nen, die Men­schen im Land kön­nen sich auf uns verlassen.“

Autor: red/czaak
09.01.2023

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