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© NLK Filzwieser

„Es ist wahr­lich eine Erfolgsgeschichte“

Eine aktu­elle IHS-Stu­die beschei­nigt den nie­der­ös­ter­rei­chi­schen Fach­hoch­schu­len ein viel­fäl­ti­ges und markt­ori­en­tier­tes Lehr­an­ge­bot. Die Stu­die­ren­den­zahl hat sich in den letz­ten zehn Jah­ren ver­dop­pelt, Unter­neh­men freuen sich über gut aus­ge­bil­dete Fachkräfte.

Johanna Mikl-Leit­ner, Lan­des­haupt­frau von Nie­der­ös­ter­reich, kann sich über die Ergeb­nisse der aktu­el­len „Absol­ven­ten­stu­die NÖ Fach­hoch­schu­len 2021“ freuen. Die vom Insti­tut für Höhere Stu­dien (Stu­di­en­lei­te­rin Vlasta Zucha) durch­ge­führte Erhe­bung unter­suchte das Stu­di­en­an­ge­bot pri­mär aus Sicht der Stu­die­ren­den und aus Sicht der Unter­neh­men. Ein­be­zo­gen wur­den alle 13 ter­tiä­ren Bil­dungs­ein­rich­tun­gen, dar­un­ter die FHs in Krems, St. Pöl­ten und Wie­ner Neu­stadt sowie die pri­vat geführ­ten Ein­rich­tun­gen New Design Uni­ver­sity St. Pöl­ten, Karl Land­stei­ner Pri­vat­uni­ver­si­tät Krems, Danube Pri­vate Uni­ver­sity Krems und Ber­tha von Sutt­ner Pri­vat­uni­ver­si­tät St. Pölten.

23.000 stu­die­ren in Niederösterreich
Rund 80 Pro­zent der Befrag­ten (exakt 77 Pro­zent) zeig­ten sich mit dem Stu­di­en­an­ge­bot „sehr zufrie­den“ oder „zufrie­den“, über 50 Pro­zent fan­den im Anschluss an das Stu­dium einen Job und 18 Monate nach Abschluss sind nur zwei Pro­zent ohne Job, so die wich­tigs­ten Erkennt­nisse. „Vor 25 Jah­ren gab es keine Hoch­schu­len in Nie­der­ös­ter­reich, heute ste­hen wir bei 13 ter­tiä­ren Bil­dungs­ein­rich­tun­gen mit einem breit gefä­cher­ten Aus­bil­dungs­an­ge­bot“, unter­streicht die Landeschefin. 

„Alleine in den ver­gan­ge­nen zehn Jah­ren haben sich unsere Stu­die­ren­den­zah­len mehr als ver­dop­pelt. Aktu­ell zäh­len wir bereits über 23.000 Men­schen, die in Nie­der­ös­ter­reich stu­die­ren“, so Mikl-Leit­ner. Der­zeit gehen an den NÖ-Fach­hoch­schu­len über 11.000 Stu­die­rende einer Aus­bil­dung nach und besu­chen eines von 48 Bache­lor- und 45 Mas­ter-Stu­dien. Seit 2010 haben über 26.000 Stu­die­rende ihr Stu­dium an einer FH abge­schlos­sen, der Ein­stieg in den Arbeits­markt und die Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nisse der FH-Absol­ven­ten sind erfreulich. 

Bedürf­nisse der Wirt­schaft und Anfor­de­run­gen der Betriebe
„Mehr als die Hälfte der Stu­die­ren­den hat im Anschluss an das Stu­dium inner­halb von drei Mona­ten einen Job“, so Johanna Mikl-Leit­ner zu den arbeits­markt- und stand­ort­po­li­ti­schen Aus­wir­kun­gen der pra­xis­na­hen Aus­bil­dung der Stu­di­en­gänge. Eine wei­tere Erkennt­nis der Stu­die sei, dass die fach­li­che Aus­bil­dung mit der beruf­li­chen Posi­tion zusam­men­passe. Knapp zwei Drit­tel der Stu­di­en­ab­gän­ger spre­chen von einem „Per­fect Match“ als Beleg, dass die Aus­bil­dung an den Fach­hoch­schu­len gut mit den Bedürf­nis­sen der Wirt­schaft und den Anfor­de­run­gen in den Betrie­ben übereinstimmt. 

„40 Pro­zent sind wäh­rend des Stu­di­ums erwerbs­tä­tig. 61 Pro­zent stei­gen vor oder inner­halb von drei Mona­ten nach Abschluss in den Beruf ein. Bei fast zwei Drit­tel pas­sen Stu­dium und Job in Bezug auf Aus­bil­dungs­ni­veau und Fach­rich­tung“, erläu­tert Vlasta Zucha, Stu­di­en­lei­te­rin vom Insti­tut für Höhere Stu­dien wei­tere Ergeb­nisse. „Wir haben sehr gute Erfah­run­gen mit Fach­hoch­schul-Absol­ven­ten gemacht haben. Durch Prak­tika wäh­rend des Stu­di­ums ist der Bezug zum Unter­neh­men bereits gege­ben“, bestä­tigt denn auch Doris Nie­der­wim­mer, Per­so­nal­lei­te­rin beim Unter­neh­men Lisec aus Seitenstetten. 

Autor: red/czaak
08.11.2021

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