
Etablierte Kunst und junge Positionen in kuratierter Qualität
Kunstmesse WIKAM zeigt im Wiener Palais Ferstel vom 28. Februar bis 8. März zahlreiche Sonderausstellungen. Neben bekannten Namen wie Rainer, Jungwirth und Walde bei Galerie Freller oder Alfred Kornberger bei Galerie Czaak, präsentieren 26 nationale und internationale Galerien einen Schwerpunkt auf Zeitgenössische Malerei und moderne Kunst.
Die Kunstmesse WIKAM im Wiener Palais Ferstel ist seit vielen Jahren eine der führenden Kunstmessen in Österreich. Auch beim kommenden Durchgang vom 28. Februar bis zum 8. März 2026 wird ein vielseitiges Programm geboten. Basis dafür ist ein Messekonzept, das sowohl der modernen Kunst als auch Meisterwerken vergangener Jahrhunderte gewidmet ist und somit viele interessante Genres abdeckt.
26 renommierte Galerien und Kunsthändler aus Österreich, Deutschland und Spanien
26 renommierte Galerien und Kunsthändler aus Österreich, Deutschland und Spanien zeigen ausgesuchte Exponate ihres Portfolios. Das Programm erstreckt sich von Werken aus Japan, Tibet und China des 18. und 19. Jahrhunderts, antiken Teppichen, Mobiliar und exquisiten Silberobjekten namhafter Manufakturen sowie Schmuck und Kleinkunst des Jugendstils und Art Déco über Gemälde des 19. und 20. Jahrhunderts bis hin zu Zeitgenössischer Kunst in den Bereichen Malerei und Skulptur, auch diesmal wieder Schwerpunkt der Kunstmesse.
Sonderschauen mit Alfons Walde, Alfred Kornberger oder Drago Prelog und dazu Lassnig, Jungwirth oder Rainer
Ein Fixpunkt bei der WIKAM sind Sonderausstellungen, die auch diesmal von engagierten Galerien umgesetzt wird. Die Galerie Czaak zeigt eine Sonderschau „The Line“ mit Linienzeichnungen und ‑Malerei von Alfred Kornberger, Gerhard Leixl (Meisterschüler Maria Lassnig) und Ankalina Dahlem (Meisterschülerin Immendorff und Balkenhol). Kunsthandel Widder widmet sich den Aquarellen von Gottfried Salzmann, die Galerie Szaal dem Schaffen Drago Julius Prelog und Kunsthandel Freller präsentiert eine ausgewählte Retrospektive von Alfons Walde sowie Werke von Maria Lassnig, Martha Jungwirth oder Arnulf Rainer, darunter eines der berühmten Kreuz-Bilder .
Museale Qualität von Nitsch, Scheibl, Brandl über Leixl und Prachensky bis Rainer und Walde
Wie gewohnt bei Walter Freller beeindrucken die Arbeiten durch ihre museale Qualität mit einer unverwechselbaren künstlerischen Sprache, die gerade in der Gegenüberstellung eindrucksvoll zur Geltung kommt. Bei Alfons Walde gilt Freller als auch international anerkannter Experte. Die aktuelle Schau beinhaltet 15 Werke aus unterschiedlichsten Schaffensphasen, die einen facettenreichen Einblick in die Vielseitigkeit dieses bedeutenden Künstlers der österreichischen Moderne und Meisters des Tiroler Expressionismus geben.
Gewachsene Anzahl an ausstellenden Galerien mit etablierten Positionen und neuen künstlerischen Impulsen
Das diesjährige große Angebot an zeitgenössischer Kunst entstand durch die deutlich gewachsene Anzahl an ausstellenden Galerien und macht sowohl etablierte Positionen als auch neue künstlerische Impulse sichtbar. Weitere bedeutende Künstler sind etwa noch Hermann Nitsch, Hubert Scheibl, Herbert Brandl, Alfred Kornberger, Gerhard Leixl, Markus Prachensky oder Arnulf Rainer.
Interessante Einzelausstellungen von Adrian Szaal und Thitz
Ergänzend gibt es auch andere interessante Einzelausstellungen, heuer von und mit den Künstlern Adrian Szaal und Thitz. Erstmals auf der WIKAM sind dann noch Arbeiten des griechischen Skulpturenkünstlers Yanni Souvatzoglou sowie des deutschen Bildhauers Willi Siber ausgestellt, deren Kunst ebenso bereits in Museen vertreten ist. Die Galerie Lilly´s Art präsentiert von Yanni Souvatzoglou die 193 cm hohe Bronze „Looking in the Future“, bei Coloneum Antik wird das „Tafelobjekt Silber“ mit einem signierten Unikat von Willi Siber ausgestellt.
Programmvielfalt mit einer Laufzeit von neuen Tagen insbesondere auch für Besucher aus Bundesländern
„Die Kunstmesse WIKAM ist mit ihrem umfassenden Konzept ein besonderes Erlebnis. Eine epochenübergreifende Vielfalt und ein Mix an etablierten Künstler:innen mit Werken in musealer Qualität sowie junge aufstrebende Künstler:innen sind Programmschwerpunkte, die sowohl Sammler wie auch ein junges kunstinteressiertes Publikum ansprechen“, sagt Horst Szaal, Veranstalter der Kunstmesse WIKAM. „Wir möchten diese Programmvielfalt auch unseren Besuchern bestmöglich vermitteln und bieten eine Messe-Laufzeit von neun Tagen. Im Vergleich zu anderen Kurzmessen können so insbesondere auch Besucher aus den Bundesländern aus zwei Wochenenden wählen“, so Szaal.
Kunstmesse WIKAM
Kunstmesse WIKAM vom 28. Februar bis 8. März 2026 ; Palais Ferstel, Strauchgasse4 in 1010 Wien ; Öffnungszeiten täglich von 11.00 bis 19.00 Uhr, am Sonntag, den 8. März von 11.00 bis 18.00 Uhr. Tageskarten EUR 15,-, Senioren EUR 10,-, freier Eintritt für Schüler und Studierende (mit Ausweis, bis 27 Jahre) und Inhaber der NÖ-Card. Die Messe wird vom Verband der Österreichischen Antiquitäten- und Kunsthändler veranstaltet. (red/cc)