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EU-Markt­zu­las­sung für Krebs­me­di­ka­ment von APEIRON-Biologics

Das Öster­rei­chi­sche Bio­tech-Unter­neh­men APEI­RON fei­ert mit Markt­zu­las­sung sei­nes Krebs­me­di­ka­ments einen gro­ßen Erfolg.

Die APEI­RON-Bio­lo­gics AG hat von der Euro­päi­schen Kom­mis­sion die Markt­zu­las­sung für ein Bio­tech-Krebs­me­di­ka­ment erhal­ten und ist damit eines von weni­gen Bio­tech-Unter­neh­men in Europa, denen das in den letz­ten 10 Jah­ren gelun­gen ist.
Das Medi­ka­ment Dinu­tu­xi­mab beta Apei­ron ver­bes­sert die Über­le­bens- und Hei­lungs­chan­cen bei der schwe­ren, früh­kind­li­chen Krebs­er­kran­kung Neu­ro­blas­tom. Der bio­lo­gi­sche Wirk­stoff, ein Anti­kör­per, zeigt sowohl in frü­hen als auch fort­ge­schrit­te­nen Sta­dien der aggres­si­ven Erkran­kung kli­nisch rele­vante Wir­kung (eco­nomy berichtete).

Über­aus kapitalintensiv
“Apei­ron ist ver­mut­lich das ein­zige euro­päi­sche Bio­tech-Unter­neh­men, dem ein der­art her­aus­ra­gen­der Erfolg mit aus­schließ­lich pri­va­ter Finan­zie­rung gelun­gen ist. Bio­tech-Ent­wick­lung ist beson­ders kapi­tal­in­ten­siv. Die benö­tigte zwei­stel­lige Mil­lio­nen­höhe an Kapi­tal von pri­va­ten Inves­to­ren in Öster­reich zu fin­den, setzt eine hohe Glaub­wür­dig­keit aller betei­lig­ten Per­so­nen vor­aus”, sagt Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­der und Lead-Inves­tor Man­fred Reichl.
Neu­ro­blas­tom ist eine sel­tene Krebs­er­kran­kung, die aber für bis zu 10 Pro­zent der soli­den Tumo­ren im Kin­des­al­ter ver­ant­wort­lich ist und jedes Jahr rund 1.200 Kin­der in der EU und den USA betrifft. Die Ent­wick­lung des Medi­ka­ments in Europa ist auf eine Initia­tive von Prof. Ruth Laden­stein (St. Anna Kin­der­spi­tal Kin­der­krebs­for­schung) zurück­zu­füh­ren (eco­nomy berichtete).
Der Anti­kör­per Dinu­tu­xi­mab beta Apei­ron ver­län­gert laut Aus­sendung signi­fi­kant das rück­falls­freie und Gesamt­über­le­ben von Kin­dern mit Hoch­ri­siko-Neu­ro­blas­tom, mit einem güns­ti­ge­ren Neben­wir­kungs­pro­fil als andere Anti­kör­per-basie­rende Immun­the­ra­pien des Neu­ro­blas­toms. Apei­ron wurde 2003 von Josef Pen­nin­ger gegrün­det, wis­sen­schaft­li­cher Lei­ter des Insti­tuts für Mole­ku­lare Bio­tech­no­lo­gie Aus­tria (IMBA) und Auf­sichts­rat von Apeiron.

Autor: red/czaak
26.05.2017

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