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Fabrik­la­bor

Das Tech­no­lo­gie­zen­trum in der Wie­ner See­stadt Aspern wird erweitert.

Es war das erste fer­tige Gebäude im Wie­ner Stadt­ent­wick­lungs­ge­biet See­stadt Aspern : Das 2012 eröff­nete Tech­no­lo­gie­zen­trum beher­bergt der­zeit 15 Unter­neh­men und rund 170 Arbeits­plätze. Bald sol­len es deut­lich mehr sein : Denn zum bestehen­den kom­men noch zwei Gebäu­de­kom­plexe mit 10.000 Qua­drat­me­tern Nutz­flä­che dazu, wurde nun bekanntgegeben.
Wie schon im exis­tie­ren­den Bau setzt man auch in den künf­ti­gen Ein­hei­ten auf einen Mix aus Büros, Labors und Pro­duk­ti­ons­flä­chen. Wirt­schafts­agen­tur-Chef Ger­hard Hir­czi sprach von Inves­ti­tio­nen in Höhe von 18 Mil­lio­nen Euro. Im ers­ten Halb­jahr 2018 soll mit dem Bau begon­nen wer­den, die Fer­tig­stel­lung ist für den Som­mer 2019 vor­ge­se­hen. Wirt­schafts­stadt­rä­tin Renate Brau­ner rech­net mit bis zu 600 zusätz­li­chen Arbeitsplätzen.

Pilot­fa­brik
Im schon rea­li­sier­ten Teil des For­schungs­zen­trums ist unter ande­rem die soge­nannte Pilot­fa­brik unter­ge­bracht. Daran sind rund 20 Unter­neh­men betei­ligt. Die Idee dahin­ter : Fir­men sol­len gewis­ser­ma­ßen unter Labor­rah­men­be­din­gun­gen Inno­va­tio­nen im Bereich Indus­trie 4.0 tes­ten kön­nen, bevor diese in die regu­läre Pro­duk­ti­ons­kette ein­ge­floch­ten wer­den. Das erklärte Josef Eber­hard­stei­ner, Vize­rek­tor der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Wien, wel­che die Ein­rich­tung betreibt.
Einer der dort ange­dock­ten Betriebe ist der fran­zö­si­sche IT-Dienst­leis­ter Atos, der in 72 Län­dern mit 100.000 Mit­ar­bei­tern ver­tre­ten ist. Die­ser wird nun sein euro­päi­sches Kom­pe­tenz­zen­trum für Indus­trie 4.0 in der See­stadt eta­blie­ren. In den kom­men­den fünf Jah­ren inves­tiert der Kon­zern 25 Mil­lio­nen Euro dafür. 40 hoch­qua­li­fi­zierte Arbeits­plätze sol­len ent­ste­hen, kün­digte Atos-Öster­reich-Chef Johann Mar­tin Schach­ner an. 

Autor: APA-Science/red/stem
19.12.2016

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