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Feh­lende mone­täre Res­sour­cen für Innovation

Der For­schungs­rat will Natio­nal­stif­tung und Öster­reich-Fonds zusam­men­le­gen, um die Finan­zie­rung sicherzustellen.

Der Rat für For­schung und Tech­no­lo­gie­ent­wick­lung (RFT) plä­diert für eine Zusam­men­le­gung der Natio­nal­stif­tung für For­schung, Tech­no­lo­gie und Ent­wick­lung mit dem Öster­reich-Fonds. So könn­ten der “per­ma­nen­ten Finan­zie­rungs­pro­ble­ma­tik begeg­net” sowie “Syn­er­gie­ef­fekte im admi­nis­tra­ti­ven Bereich bes­ser genutzt wer­den”, heißt es in einer Stellungnahme.
Ursprüng­lich sollte die Natio­nal­stif­tung jähr­lich 125 Mil­lio­nen Euro aus­schüt­ten. Die­ses Ziel wurde aller­dings nur in den ers­ten drei Jah­ren erreicht. Seit­her seien die aus­ge­schüt­te­ten Mit­tel “kon­ti­nu­ier­lich und zuletzt dra­ma­tisch zurück­ge­gan­gen”, so der Rat. Für 2017 stün­den nicht ein­mal mehr zehn Mil­lio­nen Euro zur Ver­fü­gung, wes­halb bei der Stif­tungs­rats-Sit­zung Anfang Dezem­ber keine Ver­ga­be­ent­schei­dun­gen getrof­fen wurden.

Ekla­tante Unterdotierung
Sowohl eine Zusatz­do­tie­rung durch das Finanz­mi­nis­te­rium als auch eine in Aus­sicht gestellte Aus­schüt­tung von Mit­teln aus der Ban­ken­ab­gabe seien 2016 aus­ge­blie­ben, warnt der RFT. “Das bedeu­tet eine ekla­tante Unter­do­tie­rung von 19,9 Mil­lio­nen Euro für 2016 und der­zeit in Aus­sicht gestellte acht Mio. Euro für 2017.” Aber auch mit Ban­ken­ab­gabe und Öster­reich-Fonds wür­den die ursprüng­lich ange­peil­ten Mit­tel nicht erreicht.
Der Öster­reich-Fonds wird aus Ein­nah­men durch den neuen 55-Pro­zent-Steu­er­satz für Ein­kom­mens­an­teile über eine Mil­lion Euro gespeist und schüt­tet heuer in Summe 33,7 Mil­lio­nen Euro aus, die über die Natio­nal­stif­tung ver­teilt wer­den. Wei­ters ver­langt der Rat “mit Nach­druck eine stär­kere bud­ge­täre Prio­ri­tä­ten­set­zung auf zukunfts­ori­en­tierte Berei­che wie Bil­dung, For­schung und Inno­va­tion”. “Mit zuneh­men­der Besorg­nis” nehme man eine Dis­kre­panz zwi­schen den stra­te­gi­schen Ziel­set­zun­gen der öster­rei­chi­schen For­schungs­po­li­tik und deren Errei­chung wahr.

Autor: red/stem
30.01.2017

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