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Flan­kie­rend zur Breitbandmilliarde

För­de­run­gen für inno­va­tive Breit­band-Anwen­dun­gen für opti­male Technologie-Nutzung.

Das Infra­struk­tur­mi­nis­te­rium stellt über das För­der­pro­gramm AT-net 15 Mio. Euro für inno­va­tive Breit­band-Dienste und ‑Anwen­dun­gen zur Ver­fü­gung. Eine erste Aus­schrei­bung star­tete Anfang Novem­ber. „Mit sol­chen Anwen­dun­gen solle erkenn­ba­rer Nut­zen aus Breit­band gezo­gen wer­den“, so Infra­struk­tur­mi­nis­ter Alois Stö­ger bei sei­nem aktu­el­len Besuch im Sili­con Valley.
Das Pro­gramm wird aus der soge­nann­ten Breit­band­mil­li­arde finan­ziert. In deren Rah­men wurde heuer bereits die För­de­rung der Leer­ver­roh­rung gestar­tet. Für das geplante Flä­chen­pro­gramm für Hoch­leis­tungs­netze erwar­tet Stö­ger „prak­tisch jeden Tag“ die wett­be­werbs­recht­li­che Geneh­mi­gung aus Brüs­sel. Neben dem Aus­bau der Infra­struk­tur seien aber auch inno­va­tive Anwen­dun­gen für die opti­male Nut­zung der Tech­no­lo­gie not­wen­dig, begrün­dete Stö­ger die neue Initiative.

Anwen­dungs­ori­en­tiert
In einer ers­ten, Anfang Novem­ber gestar­te­ten Aus­schrei­bung ste­hen 4,7 Mio. Euro zur Ver­fü­gung, Anträge sind bis 22. Februar 2016 mög­lich. Geför­dert wer­den sol­len Unter­neh­men, die bereits einen Pro­to­ty­pen eines Pro­dukts oder einer Dienst­leis­tung haben und Unter­stüt­zung bei der Wei­ter­ent­wick­lung oder Markt­ein­füh­rung benö­ti­gen. — „Es han­delt sich um eine sehr anwen­dungs­ori­en­tierte För­de­rung“, sagte Stö­ger. Ziele seien eine bes­sere Umset­zung von For­schungs­er­geb­nis­sen im Bereich der Infor­ma­ti­ons- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­no­lo­gie und eine Ver­brei­te­rung der Anbie­ter­ba­sis für Breit­band-Dienste und ‑Anwen­dun­gen.
Als mög­li­che Berei­che nannte der Minis­ter spe­zi­ell Pro­jekte im Bereich E‑Goverment und E‑Learning, Anwen­dun­gen im Gesund­heits­be­reich oder zur Erhö­hung der Verkehrssicherheit.
Für maxi­mal drei­jäh­rige Pro­jekt ste­hen jeweils bis zu 200.000 Euro zur Ver­fü­gung. Für KMU beträgt die För­de­rung maxi­mal 35 Pro­zent der Pro­jekt­kos­ten, für Unter­neh­men ab 250 Mit­ar­bei­tern gibt es 25 Pro­zent. Im kom­men­den Jahr sind zwei wei­tere Aus­schrei­bun­gen geplant. Abge­wi­ckelt wird das Pro­gramm von der For­schungs­för­de­rungs­ge­sell­schaft FFG.

Autor: APA-Science/red/stem/cc
23.11.2015

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