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For­schung braucht Platz und adäquate Infrastruktur

Land Nie­der­ös­ter­reich star­tet vierte Aus­bau­stufe des Tech­no­lo­gie- und For­schungs­zen­trums Tulln. Elf Mil­lio­nen Euro für pra­xis­ori­en­tierte Ver­net­zung von Wirt­schaft und Wissenschaft.

Das Land Nie­der­ös­ter­reich hat in Tulln die vierte Aus­bau­stufe des dor­ti­gen Tech­no­lo­gie- und For­schungs­zen­trums (TFZ) offi­zi­ell eröff­net. Über 1.000 Mit­ar­bei­ter, davon rund 600 For­sche­rIn­nen haben mitt­ler­weile am Cam­pus Tulln ihren Arbeits­platz. Der neue Bau­teil D ist ein wei­te­rer wich­ti­ger Impuls für Stadt und Region.

Flä­chen­de­ckende FTI-Stra­te­gie mit regio­na­ler Schwerpunktsetzung
Tulln ist Teil der flä­chen­de­cken­den FTI-Stra­te­gie von Öster­reichs größ­tem Bun­des­land, die vor rund 20 Jah­ren ihren Anfang genom­men hat. „In den mitt­ler­weile sechs Tech­no­lo­gie- und For­schungs­zen­tren im Land wur­den 154 Mil­lio­nen Euro inves­tiert und rund 40.000 Qua­drat­me­ter Labor- und Büro­flä­chen errich­tet“, so Jochen Dan­nin­ger, Lan­des­rat für Wirt­schaft und Technologie.

Errich­tet und betrie­ben wer­den die Zen­tren von eco­plus. Der Grund­ge­danke des Tech­no­pol­pro­gramms ist die enge Ver­net­zung von Wirt­schaft, Wis­sen­schaft und Ausbildung.

Oxford Anti­bio­tic Group als ers­tes und größ­tes Unternehmen
Ein Unter­neh­mer, der den For­schungs­stand­ort Tulln bereits ken­nen gelernt hat, ist Alex­an­der Pretsch, Geschäfts­füh­rer der Oxford Anti­bio­tic Group. Der Life-Sci­ence-Betrieb ist nicht nur das erste, son­dern auch das größte Unter­neh­men, das im neuen Bau­teil unter­ge­bracht ist. „Tulln hat sich zu einem Hot­spot für Inno­va­tion sowie zu einem High-Tech-Stand­ort in Nie­der­ös­ter­reich und Öster­reich ent­wi­ckelt. Dar­über hin­aus zeich­net die Stadt auch eine hohe Lebens­qua­li­tät aus“, unter­streicht Johanna Mikl-Leit­ner als Nie­der­ös­ter­reichs Landeschefin. 

Autor: red/cc
15.03.2021

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