
Forschung mit staatlichem Beistand
Im Wissenschaftsministerium sorgt eine Abteilung dafür, dass Forschungsleistungen dokumentiert werden.
Die Abteilung für forschungspolitisches Hochschulwesen und Programme wurde etabliert, weil es bedingt durch die Autonomie der Universitäten lange Zeit eine Lücke zwischen der Sektion „Hochschulen“ und der Sektion „Forschung“ gab. Mit der neuen Abteilung nimmt das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung nunmehr auch die Aufgabe wahr, Forschung an den Universitäten und Fachhochschulen entsprechend zu betreuen.
Neben der Koordination der periodisch ausverhandelten Leistungsvereinbarungen mit den Universitäten hat sich das Team rund um Abteilungsleiter Günter Burkert-Dottolo zur Aufgabe gesetzt, in den nächsten Jahren eine Art Forschungslandkarte der österreichischen Universitäten und Fachhochschulen – einschließlich der Privatuniversitäten – zu erstellen. Andere Länder wie zum Beispiel Deutschland verfügen bereits seit geraumer Zeit über eine derartige Auflistung.
Sichtung von Daten
In Österreich ist man derzeit damit befasst, entsprechendes Datenmaterial ausfindig zu machen. Erschwert wird dieses Unterfangen dadurch, dass durch die Autonomie der Unis das bislang im Ministerium gesammelte Material mittlerweile obsolet wurde, weil eben in den letzten Jahren keine neuen Unterlagen hinzugekommen sind. Tatkräftige Unterstützung bei der Eruierung kommt hierbei aber von den Universitäten selbst, schließlich haben auch diese ein vitales Interesse daran, sich in diesem Bereich einen entsprechenden Überblick zu verschaffen. Parallel zum Tagesgeschäft veröffentlicht die Abteilung für forschungspolitische Hochschulfragen und Programme ein 14-tägiges Journal, in dem ein aktueller Überblick über die weltweite
Diskussion im Bereich der Forschungs- und Bildungspolitik gegeben wird. Ebenfalls angedacht ist darüber hinaus ein regelmäßiger persönlicher Erfahrungsaustausch mit vergleichbaren Einrichtungen in Europa. sog