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For­schung und Ent­wick­lung auch für klei­nere Unternehmen

Nie­der­ös­ter­rei­chi­sches FTI-Pro­gramm unter­stützt Klein­be­trie­ben die keine eigene F&E‑Abteilung haben.

Damit auch kleine und mitt­lere Unter­neh­men, die keine eigene Ent­wick­lungs­ab­tei­lung haben, mit For­schungs­maß­nah­men ihre Wett­be­werbs­fä­hig­keit ver­bes­sern kön­nen, hat das Land NOe das FTI-Pro­gramm 2020 (For­schung, Tech­no­lo­gie und Inno­va­tion) ent­wi­ckelt. Hier arbei­ten externe For­schungs­stel­len, wie die Tech­no­pole oder die Donau­uni­ver­si­tät Krems, direkt mit dem jewei­li­gen Unter­neh­men zusammen.

Fer­ti­gungs- und Automatisierungstechnik
„Vor allem die The­men­fel­der Fer­ti­gungs- und Auto­ma­ti­sie­rungs­tech­nik sowie Mate­ria­lien und Ober­flä­chen haben ein beson­ders hohes Inno­va­ti­ons­po­ten­tial,“ so Petra Bohus­lav, nie­der­ös­ter­rei­chi­sche Wirt­schafts­lan­des­rä­tin bei der Vor­stel­lung des Programmes.
Zu den Anwen­dungs­be­rei­chen zäh­len etwa die Medi­zin­tech­nik, nach­hal­tige Land­be­wirt­schaf­tung, Lebens­mit­tel- und Fut­ter­si­cher­heit, nach­wach­sende Roh­stoffe oder auch Öko­sys­tem­dienst­leis­tun­gen. In die­sen auch für den Export wich­ti­gen Wirt­schafts­zwei­gen sind in Nie­der­ös­ter­reich 1.500 Unter­neh­men mit 60.000 Mit­ar­bei­tern tätig.
Diese Betriebe erzie­len einen jähr­li­chen Umsatz von etwa fünf Mil­li­ar­den Euro und könn­ten mit For­schung und Inno­va­tion wei­tere zwölf Pro­zent an Brut­to­wert­schöp­fung erwirt­schaf­ten. „For­schung und Ent­wick­lung darf keine Frage der Unter­neh­mens­größe sein“, betont Bohus­lav. Der Stand­ort Nie­der­ös­ter­reich könne nur über einen aus For­schung, Ent­wick­lung und Inno­va­tion resul­tie­ren­den Tech­no­lo­gie­vor­sprung nach­hal­tig abge­si­chert werden.

Autor:
05.06.2015

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