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For­schungs­aus­ga­ben stei­gen auf Rekordniveau

Minis­ter Rein­hold Mit­ter­leh­ner ver­weist auf stei­gende F&E‑Ausgaben im heu­ri­gen Jahr, die laut Sta­tis­tik-Aus­tria bei 9,3 Mil­li­ar­den Euro lie­gen. Mit einer For­schungs­quote von 2,88 Pro­zent liegt Öster­reich auf Platz fünf im EU-Vergleich.

“2014 wird Öster­reich so viel Geld wie noch nie in For­schung und Ent­wick­lung inves­tie­ren. Das erhöht unsere Inno­va­ti­ons­kraft und Wett­be­werbs­fä­hig­keit”, betont Wissenschafts‑, For­schungs- und Wirt­schafts­mi­nis­ter Rein­hold Mit­ter­leh­ner. Laut aktu­el­len Pro­gno­sen der Sta­tis­tik Aus­tria wer­den die Brut­to­in­lands­aus­ga­ben für For­schung und Ent­wick­lung heuer 9,32 Mil­li­ar­den Euro betra­gen, gegen­über dem Jahr 2013 bedeu­tet das eine Stei­ge­rung um 2,7 Prozent. 

Unter­neh­men leis­ten wesent­li­chen Beitrag
“In Ergän­zung zum öffent­li­chen Sek­tor haben vor allem die Unter­neh­men in den ver­gan­ge­nen Jah­ren einen wesent­li­chen Bei­trag für die Wei­ter­ent­wick­lung von Wis­sen­schaft und For­schung geleis­tet. Das ist ein beson­ders wich­ti­ges Signal, weil wir im inter­na­tio­na­len Ver­gleich gerade mit Inno­va­tion, Krea­ti­vi­tät und Qua­li­fi­ka­tion punk­ten”, erläu­tert Mit­ter­leh­ner. Laut Sta­tis­tik Aus­tria wer­den die For­schungs­aus­ga­ben des Unter­neh­mens­sek­tors im Ver­gleich zu 2013 im Jahr 2014 um rund 3,6 Pro­zent auf 4,1 Mil­li­ar­den Euro steigen.
 
Ergeb­nis­stei­ge­rung auch für 2013
Für das Jahr 2014 rech­net die Sta­tis­tik Aus­tria der­zeit mit einer For­schungs­quote von vor­aus­sicht­lich 2,88 Pro­zent des Brut­to­in­lands­pro­duk­tes, wobei die kon­krete Höhe letzt­lich neben den F&E‑Ausgaben auch von der Ent­wick­lung des Brut­to­in­lands­pro­duk­tes abhängt. Die Quote für 2013 wurde aktu­ell von 2,81 auf 2,9 Pro­zent nach oben korrigiert. 

Maß­nah­men wirken
“Die aktua­li­sier­ten Zah­len der Sta­tis­tik Aus­tria sind ein Beleg für die vie­len Maß­nah­men, die in den ver­gan­ge­nen Jah­ren im For­schungs­be­reich von Bund, Län­dern und Wirt­schaft gesetzt wur­den. Wir dür­fen uns dar­auf aber kei­nes­falls aus­ru­hen, son­dern müs­sen die Stär­kung des Inno­va­ti­ons­stand­or­tes Öster­reich kon­se­quent vor­an­trei­ben”, so Mit­ter­leh­ner, der auf die 300 Mil­lio­nen Euro ver­weist, die im Zuge der Bud­get­ver­hand­lun­gen für die Grund­la­gen­for­schung und die ange­wandte For­schung aus­ver­han­delt wurden. 

Zusätz­li­che Mit­tel für Spitzenforschung
“Trotz schwie­ri­ger Rah­men­be­din­gun­gen haben wir die Spit­zen­for­schung in Öster­reich abge­si­chert. Mit die­sen zusätz­li­chen Mit­teln und dem eben­falls fixier­ten Aus­bau des IST Aus­tria geben wir ein kla­res Signal für die Stär­kung des For­schungs­stand­or­tes“, resü­miert der For­schungs- und Wirt­schafts­mi­nis­ter. Im EU-Ver­gleich liegt Öster­reich mit sei­ner For­schungs­quote an fünf­ter Stelle und damit auch weit über dem Durch­schnitt der EU-28 von zuletzt 2,06 Prozent.

Autor:
16.05.2014

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