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„Foxi“ als Kom­pe­tenz­zen­trum für Fut­ter- und Lebensmittelsicherheit

In Tulln forscht man gemein­sam mit der Wirt­schaft an höhe­rer Lebensmittelqualität.

Lebens­mit­tel­for­schung vom Feld bis zum Tel­ler steht im Mit­tel­punkt eines neuen For­schungs­zen­trums, das in Tulln (NÖ) eröff­net wurde. Ziel des Kom­pe­tenz­zen­trums ist, die hei­mi­sche Fut­ter- und Lebens­mit­tel­pro­duk­tion siche­rer und nach­hal­ti­ger zu machen und Inno­va­tio­nen vor­an­zu­trei­ben. Dazu arbei­ten sechs wis­sen­schaft­li­che Ein­rich­tun­gen und über 30 Part­ner aus der Wirt­schaft zusammen.
Das Kom­pe­tenz­zen­trum für Fut­ter- und Lebens­mit­tel­si­cher­heit (FFoQSI, sprich : Foxi) wird im Rah­men des Kom­pe­tenz­zen­tren­pro­gramms COMET als K1-Zen­trum geför­dert. Für vier Jahre ste­hen ins­ge­samt 16,4 Mil­lio­nen Euro zur Ver­fü­gung, eine Ver­län­ge­rung um wei­tere vier Jahre ist mög­lich. Die Hälfte des Bud­gets kommt von den Wirt­schafts­part­nern, fünf Pro­zent von den betei­lig­ten Wis­sen­schafts­ein­rich­tun­gen und 45 Pro­zent von der öffent­li­chen Hand.

Spu­ren­su­che
Als Bei­spiel für die For­schungs­ak­ti­vi­tä­ten nennt Mar­tin Wag­ner, wis­sen­schaft­li­cher Lei­ter, den Keim­be­fall eines Lebens­mit­tels. Viele Keime wür­den erst im Halb- oder End­pro­dukt mani­fest, obwohl die Ver­un­rei­ni­gung schon am Feld pas­siere. Durch die Zusam­men­ar­beit mit den ver­schie­de­nen Akteu­ren soll nach­voll­zo­gen wer­den, an wel­cher Stelle der Pro­duk­ti­ons­kette es Ver­fah­ren zur Gefah­re­n­er­ken­nung brauche.
Ein wei­te­res Pro­jekt beschäf­tigt sich mit der raschen und prä­zi­sen Detek­tion einer Krank­heit bei Feld­früch­ten, mit dem Ziel, nicht mehr das ganze Feld, son­dern nur den betrof­fe­nen Bereich früh­zei­tig mit Pes­ti­zi­den behan­deln zu müssen.
Wag­ner ist Pro­fes­sor für Mole­ku­lare Lebens­mit­tel­bio­lo­gie an der Vete­ri­när­me­di­zi­ni­schen Uni­ver­si­tät Wien. Neben die­ser sind als wis­sen­schaft­li­che Part­ner unter ande­rem die Uni­ver­si­tät für Boden­kul­tur (Boku) und die Agen­tur für Gesund­heit und Ernäh­rungs­si­cher­heit (AGES) betei­ligt. Wirt­schafts­part­ner sind Fir­men wie LGV-Frisch­ge­müse, Phil­ips oder Barilla.

Autor: APA-Science/red/stem
05.04.2017

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