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Fraun­ho­fer forscht in Wat­tens für Tirols digi­tale Industriezukunft

Letz­ten Herbst wurde das Fraun­ho­fer Inno­va­ti­ons­zen­trum „Digi­tale Trans­for­ma­tion der Indus­trie“ in Wat­tens eröffnet.

In die­ser neuen Nie­der­las­sung im inter­na­tio­na­len Grün­der­zen­trum „Werk­stätte Wat­tens“ soll mit Fir­men und wei­te­ren Part­nern an „zukunfts- und rich­tungs­wei­sen­den Lösun­gen für eine erfolg­rei­che digi­tale Wei­ter­ent­wick­lung des Stand­or­tes“ gear­bei­tet wer­den, erklärt Wil­fried Sihn, Geschäfts­füh­rer von Fraun­ho­fer Austria.
Mit „inno­va­ti­ven Tech­no­lo­gien der ange­wand­ten For­schung“ sol­len in Pro­jek­ten mit Fir­men Lösun­gen erar­bei­tet wer­den, die ihnen „kon­krete Wett­be­werbs­vor­teile“ brin­gen, so Fraun­ho­fer Aus­tria. „Der Stand­ort Wat­tens ist dafür opti­mal geeig­net, da hier bereits renom­mierte Unter­neh­men mit den höchs­ten F&E‑Quoten Tirols an der digi­ta­len Trans­for­ma­tion der Indus­trie arbei­ten“, meint Tho­mas Ober­beir­stei­ner, Bür­ger­meis­ter von Wattens.
Wel­che Impulse man sich kon­kret für die Region erwar­tet, erläu­tert Mat­thias Neeff, Geschäfts­füh­rer der Desti­na­tion Wat­tens Regio­nal­ent­wick­lung : „Durch die Nie­der­las­sung der Fraun­ho­fer-Gesell­schaft in unse­rem neuen Grün­der­zen­trum Werk­stätte Wat­tens wird die Attrak­ti­vi­tät des Stand­or­tes für eine Ansied­lung von Unter­neh­men in unter­schied­li­chen Ent­wick­lungs­pha­sen wei­ter erhöht. Ins­be­son­dere für das Fab­Lab, das Zen­trum für schnelle Pro­to­ty­pen­fer­ti­gung, wer­den im The­men­ge­biet der „Digi­ta­li­sie­rung der Indus­trie“ sehr span­nende Koope­ra­ti­ons­mög­lich­kei­ten mit Fraun­ho­fer entstehen.“

Mei­len­stein für Industrieforschung
Die öffent­lich geför­der­ten Pro­jekte sowie Pro­jekte der Auf­trags­for­schung sol­len sich laut Fraun­ho­fer fach­lich am loka­len Indus­trie­be­darf ori­en­tie­ren. Durch die Umset­zung wis­sen­schaft­li­cher Erkennt­nisse rund um die Indus­trie 4.0 in nutz­bare Inno­va­tio­nen soll die Wett­be­werbs­fä­hig­keit nach­hal­tig gestei­gert wer­den. Um dies zu errei­chen, wird eine enge Koope­ra­tion mit Fir­men und bestehen­den For­schungs­ein­rich­tun­gen in Tirol angestrebt.
Lan­des­haupt­mann Gün­ther Plat­ter bezeich­nete das Inno­va­ti­ons­zen­trum als „Mei­len­stein für die indus­trie­ori­en­tierte For­schung“: „Mit der Marke Fraun­ho­fer als ver­bin­dende Brü­cke zwi­schen der For­schung der Tiro­ler Hoch­schu­len und unter­neh­me­ri­scher Inno­va­tion wird die Wett­be­werbs­fä­hig­keit und Inno­va­ti­ons­kraft am For­schungs- und Wirt­schafts­stand­ort Tirol wei­ter ausgebaut.“
Die Basis­fi­nan­zie­rung erfolgt durch das Land Tirol und die Fraun­ho­fer-Gesell­schaft sowie durch Rah­men­ver­ein­ba­run­gen mit Part­ner­un­ter­neh­men. Nach einer drei­jäh­ri­gen Auf­bau­phase soll sich mit dem neuen Inno­va­ti­ons­zen­trum ein eigen­stän­di­ger drit­ter Geschäfts­be­reich von Fraun­ho­fer Aus­tria mit Anbin­dung an die Uni­ver­si­tät Inns­bruck in Tirol etablieren. 

Autor: red/cc
17.01.2017

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