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© pexels/chokniti khonhchum

Gelun­ge­ner Inno­va­ti­ons­trans­fer braucht Entwicklungsräume

Die pra­xis­ori­en­tierte Ent­wick­lung von neuen Tech­no­lo­gien erfor­dert ent­spre­chende Test­räume. T‑Systems und Nvi­dia star­ten Koope­ra­tion bei sou­ve­rä­nen Cloud-Diens­ten für Industrieumgebungen.

Die digi­tale Trans­for­ma­tion mit der rich­ti­gen Inte­gra­tion neuer Tech­no­lo­gien und Ser­vices in bestehende Abläufe erfor­dert von Unter­neh­men Know-how und Zeit. IT-Dienst­leis­ter müs­sen dabei nicht mehr nur Tech­no­lo­gie kön­nen, son­dern auch Pro­duk­ti­ons­pro­zesse und Geschäfts­mo­delle ver­ste­hen. Die Ver­knüp­fung die­ser Kri­te­rien braucht geson­derte Ent­wick­lungs­räume und ent­spre­chende tech­no­lo­gi­sche Lösungen.

Wie hier nun neue Wert­schöp­fung ent­ste­hen kann, ist der Ansatz einer neuen Koope­ra­tion von T‑Systems mit der ame­ri­ka­ni­schen Nvi­dia Cor­po­ra­tion, einem der welt­weit größ­ten Her­stel­ler von Pro­zes­so­ren und Chips. Nvi­dia hat mit Omni­verse eine Digi­tal-Platt­form spe­zi­ell für Indus­trie­um­ge­bun­gen ent­wi­ckelt und T‑Systems über­nimmt nun Migra­tion und Manage­ment in einer sou­ve­rä­nen euro­päi­schen Cloud-Plattform.

Sou­ve­räne Cloud-Dienste
Der Begriff Sou­ve­rä­ni­tät betrifft das Thema Daten mit der voll­stän­di­gen (sou­ve­rä­nen) Kon­trolle über Manage­ment und Zugriff und er betrifft Appli­ka­tio­nen und Dienste, die an jedem Ort und zu jeder Zeit rasch und ein­fach auf ver­schie­dene Platt­for­men migrier­bar sein müs­sen. „Die­ses Prin­zip der Sou­ve­rä­ni­tät darf auch bei Wei­ter­ent­wick­lun­gen vom Platt­form­be­trei­ber nicht unter­höhlt wer­den und zudem muss gesi­chert sein, dass auch etwa­ige Zugriffe von Unbe­fug­ten über ori­gi­näre Funk­tio­nen der Platt­form unter­bun­den wer­den“, sagt Peter Lenz, Mana­ging Direc­tor von T‑Systems Austria.

Ein wich­ti­ger Bestand­teil zur Ent­wick­lung neuer digi­ta­ler Anwen­dun­gen für indus­tri­elle Pro­duk­ti­ons- und Logis­tik­um­ge­bun­gen sind soge­nannte digi­tale Zwil­linge. Gemein­sam mit hybri­den Cloud-Diens­ten zur bedarfs­ge­nauen Nut­zung spe­zi­fi­scher Appli­ka­tio­nen sowie für Manage­ment und Siche­rung unter­schied­lich prio­ri­sier­ter Daten kön­nen damit unab­hän­gig vom Tages­ge­schäft neue Anwen­dun­gen pra­xis­nahe ent­wi­ckelt werden.

Digi­tale Zwillinge
Ein deut­scher Auto­mo­bil­kon­zern betreibt in der Omni­verse-Platt­form nun erste Use-Cases, wo etwa im CAD-Bereich fach­über­grei­fende und geo­gra­fisch ver­teilte Teams in Echt­zeit zusam­men­ar­bei­ten und neue Pro­duk­ti­ons­pro­zesse ver­gleichs­weise rasch und kos­ten­ef­fi­zi­ent simu­lie­ren können. 

Wei­tere Ein­satz­ge­biete von digi­ta­len Zwil­lin­gen sind Pro­jekte in Berei­chen wie Pro­dukt­ent­wick­lung, Sicher­heits- und Qua­li­täts­tests sowie Mit­ar­bei­ter­schu­lung. T‑Systems will mit dem Ange­bot pri­mär Unter­neh­men aus der Fer­ti­gungs- und Auto­mo­bil­in­dus­trie unter­stüt­zen, digi­tale Inno­va­tio­nen vor­an­zu­trei­ben, die Effi­zi­enz von Pla­nungs­pro­zes­sen zu stei­gern, kost­spie­lige Feh­ler zu ver­mei­den oder gene­rell Bar­rie­ren für eine indus­tri­elle Digi­ta­li­sie­rung abbauen. 

„Unsere Bereit­stel­lung von siche­ren und sou­ve­rä­nen Cloud-Platt­for­men ist ein wich­ti­ger Schritt für die euro­päi­sche Indus­trie und für unsere Kun­den, um das Omni­verse von Nvi­dia in vol­lem Umfang zu nut­zen und die The­men Digi­ta­li­sie­rung, Inno­va­tion und Nach­hal­tig­keit zu ver­schrän­ken“, so Adel Al-Saleh, CEO von T‑Systems.

Autor: red/czaak
20.11.2023

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