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Ges­tu­res before contents

The non-ver­bal com­mu­ni­ca­tion plays a signi­fi­cant role when eva­lua­ting politicians.

The pat­terns of move­ment and the voices of poli­ti­ci­ans influence assess­ment of their per­so­na­lity. For exam­ple, swee­ping lif­ting and lowe­ring move­ments of the arms impart the impres­sion of domi­nance. This could be demons­tra­ted by a study fun­ded by the Sci­ence Fund FWF.
Poli­ti­ci­ans com­pete daily for the atten­tion of the elec­to­rate. “One should not unde­re­sti­mate the role of non-ver­bal com­mu­ni­ca­tion. Peo­ple judge others by their appearance, accor­ding to how they speak and move, and other out­ward appearan­ces”, explains anthro­po­lo­gist Mark Kop­pen­stei­ner. “Espe­ci­ally nowa­days, when we often see poli­ti­ci­ans in short TV clips, the con­tents recede into the background.”

Clips from the Ger­man Parliament
Test sub­jects were con­fron­ted with 16-second clips of poli­ti­cal spee­ches from the Ger­man Par­lia­ment. The rese­arch team was sur­pri­sed to find how much the sub­jects were gui­ded by simple move­ment pat­terns in their assess­ments. “Many and swee­ping move­ments with little varia­tion in the height of ampli­tude are con­side­red more extro­vert”, explains Kop­pen­stei­ner. “Espe­ci­ally ver­ti­cal move­ments, thus for exam­ple, lif­ting and lowe­ring of the arms are clas­si­fied as domi­nant. Ther­eby, a few swee­ping high and low move­ments with the arms are suf­fi­ci­ent to appear dominant. ”
Howe­ver, the move­ments alone do not influence the impres­sion for­ma­tion : “The tone of voice, into­na­tion, and vocal pitch had a strong influence. In extro­ver­sion, fri­end­li­ness and sere­nity, a cou­pling of voice and ges­tu­res was also shown as a com­monly per­cei­ved signal”, says Koppensteiner.

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Ges­ten vor Inhalten
Die non­ver­bale Kom­mu­ni­ka­tion spielt bei der Bewer­tung von Poli­ti­kern eine bedeu­tende Rolle.

Die Bewe­gungs­mus­ter und Stim­men von Poli­ti­kern beein­flus­sen die Beur­tei­lung ihrer Per­sön­lich­keit. So ver­mit­teln bei­spiels­weise aus­la­dende Heb- und Senk­be­we­gun­gen der Arme den Ein­druck von Domi­nanz. Das konnte durch eine vom Wis­sen­schafts­fonds FWF unter­stützte Stu­die nach­ge­wie­sen werden.
Poli­ti­ker buh­len täg­lich um die Gunst der Wäh­ler­schaft. „Man darf die Rolle der non­ver­ba­len Kom­mu­ni­ka­tion nicht unter­schät­zen. Men­schen beur­tei­len andere nach ihrem Aus­se­hen, danach, wie sie spre­chen und sich bewe­gen, und nach ande­ren Äußer­lich­kei­ten“, erläu­tert der Anthro­po­loge Mar­kus Kop­pen­stei­ner. „Gerade heut­zu­tage, wo wir Poli­ti­ker meist in kur­zen TV-Clips sehen, tre­ten Inhalte in den Hintergrund.“

Clips vom deut­schen Bundestag
Pro­ban­den wur­den mit 16-sekün­di­gen Clips von Poli­ti­ker­re­den aus dem deut­schen Bun­des­tag kon­fron­tiert. Das For­scher­team war über­rascht, wie sehr sich die Ver­suchs­per­so­nen von ein­fa­chen Bewe­gungs­mus­tern in ihren Ein­schät­zun­gen lei­ten lie­ßen. „Viele und aus­la­dende Bewe­gun­gen mit wenig Varia­tion in der Höhe der Ampli­tude wer­den als eher extra­ver­tiert ein­ge­schätzt“, erklärt Kop­pen­stei­ner. „Beson­ders ver­ti­kale Bewe­gun­gen, also bei­spiels­weise das Heben und Sen­ken der Arme, wer­den als domi­nant ein­ge­stuft. Dabei rei­chen wenige aus­la­dende Hoch- und Tief­be­we­gun­gen mit den Armen, um domi­nant zu erscheinen.“
Jedoch beein­flus­sen nicht die Bewe­gun­gen allein die Ein­drucks­bil­dung : „Ton­fall, Into­na­tion und Stimm­höhe hatte einen star­ken Ein­fluss. Bei Extro­ver­tiert­heit, Freund­lich­keit und Gelas­sen­heit zeigte sich zudem eine Kopp­lung von Stimme und Ges­tik als gemein­sam wahr­ge­nom­me­nes Signal“, so Koppensteiner. 

Autor: red/stem/czaak
27.10.2016

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