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Gesund­heit absetzbar

Die steu­er­li­che Absetz­bar­keit prä­ven­ti­ver Gesund­heits­maß­nah­men gibt den Fit­ness­stu­dios Aufwind.

Die Bran­che der Fit­ness­stu­dios kann erleich­tert auf­at­men. „Nun­mehr ist ganz klar im Ein­kom­men­steu­er­ge­setz gere­gelt, dass eine ziel­ge­rich­tete, prä­ven­tive Gesund­heits­maß­nahme in der Ein­kom­mens­steu­er­erklä­rung als ein­kom­mens­min­dernd gel­tend gemacht wer­den kann“, sagt Wer­ner Weis­sen­böck, stell­ver­tre­ten­der Bran­chen­ob­mann der Fit­ness­be­triebe in der NÖ Wirtschaftskammer.
Das ist vor allem für Betriebe inter­es­sant. Zum Bei­spiel werde ein Unter­neh­men, in dem meh­rere Mit­ar­bei­ter über Rücken­schmer­zen kla­gen und wofür ein Fit­ness­stu­dio Maß­nah­men vor­schlägt, die über acht Wochen gehen, den Auf­wand steu­er­lich abset­zen können.

Prä­ven­tive Maß­nah­men nötig
Es war zwar schon bis­her mög­lich, sol­che Kos­ten gel­tend zu machen, aller­dings war es „auf­grund der schwam­mi­gen For­mu­lie­rung vom Good Will des ein­zel­nen Steu­er­prü­fers abhän­gig, ob er die­sen Pos­ten akzep­tiert oder nicht.“ Als nächs­ten Schritt kün­digt Weis­sen­böck an, dass auch Fit­ness­a­bos von pri­va­ten Per­so­nen von der Steuer abge­setzt wer­den können.
„Da neh­men wir uns Deutsch­land als Vor­bild, wo das bereits mög­lich ist.“ Dabei merkt Weis­sen­böck an, dass auch der neue Sport­mi­nis­ter Hans-Peter Dosko­zil sich für die Not­wen­dig­keit der Prä­ven­tion aus­ge­spro­chen hat.

Fit­ness­stu­dio stark im Trend
Absetz­bar sind bereits The­ra­pie­ein­hei­ten, die vom Arzt ver­ord­net wor­den sind. „Das ist lei­der zu wenig bekannt“, sagt der Bran­chen­spre­cher. Unab­hän­gig von der steu­er­li­chen Absetz­bar­keit gehen immer mehr Men­schen ins Fitnessstudio.
2014 sind es in Nie­der­ös­ter­reich 136.000 Per­so­nen gewe­sen, 2015 bereits 142.000 Per­so­nen. „Der Andrang steigt“, so Weis­sen­böck. „Schließ­lich ist Fit­ness nicht mehr etwas, das nur den Body­buil­dern nützt. Sie dient auch der Gesund­heit und Prävention.“ 

Autor: NOe-Wirtschaftspressedienst/red/stem
23.02.2016

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