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Glä­serne Taschen

Schon heute ist der glä­serne Auto­fah­rer Rea­li­tät. Mit Ein­füh­rung der Pkw-Maut wird er auch mit einer glä­ser­nen Brief­ta­sche unter­wegs sein, auch wenn das heiße Eisen Maut der­zeit nie­mand angrei­fen will.

Die Auto­fah­rer sind bereits heute indi­rekt total durch­sich­tig : Jedem Len­ker, der mit der Kre­dit­karte zahlt oder mit dem Handy tele­fo­niert, schaut der Große Bru­der über die Schul­ter. Aber wenn die Pkw-Maut kommt, wer­den die Auto­fah­rer noch stär­ker über­wacht wer­den. Dabei ste­hen Daten­schutz-Beden­ken die Vor­teile von mehr Sicher­heit im Ver­kehr gegen­ü­ber. Auch wenn sich vor den anste­hen­den Natio­nal­rats­wah­len nie­mand als Befür­wor­ter einer kilo­me­ter­ab­hän­gi­gen Bemau­tung outen will, könnte es nach den Wah­len ganz anders aus­schauen. Zumin­dest Exper­ten und Lob­by­ing-Orga­ni­sa­tio­nen den­ken schon der­zeit über neue, ver­ur­sa­cher­ge­rechte und öko­lo­gi­schere Finan­zie­rungs­for­men für die Abde­ckung der Kos­ten des Indi­vi­du­al­ver­kehrs nach. Wäh­rend in Öster­reich das Thema Pkw-Maut fast ein Tabu dar­stellt, sind andere Län­der da schon viel wei­ter, wie Auto­fah­rer im euro­päi­schen Aus­land schon seit Jahr und Tag erfah­ren müs­sen. Dort gilt : Nur wer zahlt, darf die Auto­bahn benut­zen. Unan­ge­neh­mer Neben­ef­fekt : Die Maut­flücht­linge ver­stop­fen die Land­stra­ßen. Dabei set­zen die euro­päi­schen Län­der auf unter­schied­li­che Mauteinhebung:Kilometerabhängige Maut­sys­teme gibt es in Spa­nien, Por­tu­gal, Ita­lien, Frank­reich, Slo­we­nien, Kroa­tien, Maze­do­nien sowie Grie­chen­land. Die Vignette gibt es in der Schweiz, Ungarn, Slo­wa­kei, Tsche­chien, Rumä­nien und Bul­ga­rien ebenso wie in Öster­reich. Hier­zu­lande löst das Wort Maut schon fast all­er­gi­sche Reak­tio­nen aus. Über­haupt keine Freude hat man bei der für den Aus­bau des hoch­ran­gi­gen Stra­ßen­net­zes zustän­di­gen Asfi­nag mit die­sem Thema. Der zustän­dige Vor­stand drohte gar mit einem Abbruch des Gesprä­ches und ergeht sich statt­des­sen in den Vor­tei­len der Ver­kehrs­steue­rung durch die Asfi­nag. Ähn­lich scheu gibt man sich im Büro des Ver­kehrs­mi­nis­ters und Vize­kanz­lers Hubert Gor­bach. Dort reagiert man auf das Thema Bemau­tung mit bered­tem Schwei­gen, wohl auch, weil sich der selbst­er­nannte Minis­ter der Auto­fah­rer mit Aus­sa­gen zur Maut nicht in die Nes­seln set­zen will. Unter Gor­bachs Amts­zeit werde es keine wei­tere Aus­deh­nung der Bemau­tung geben, so das Man­tra eines Minis­ter­spre­chers. Wie mehr­fach selbst geäu­ßert, strebt Gor­bach einen Wech­sel in die Pri­vat­wirt­schaft an. Also soll­ten sich die hei­mi­schen Auto­len­ker nicht dar­auf ver­las­sen, dass die Maut nie und nim­mer kom­men wird.

Rotes Tuch für Schwarze
Auch die SPÖ kann sich mit einem Ersatz der Auto­bahn-Vignette nicht anfreun­den. Die Oppo­si­ti­ons­par­tei hat sich schon vor der Wahl fest­ge­legt : Das Pickerl für Pkws bleibt, für Lkws soll die kilo­me­ter­ab­hän­gige Maut von jetzt 22 Cent pro Kilo­me­ter auf 29 Cent auf­ge­stockt wer­den. Die zusätz­li­chen Ein­nah­men (470 Mio. Euro pro Jahr) sol­len laut Sozi­al­de­mo­kra­ten in den Eisen­bahn-Aus­bau gesteckt wer­den. Anders könne man den erwar­te­ten Zuwachs der Tru­cker­la­wine in Öster­reich nicht in den Griff bekom­men, begrün­det die SPÖ ihren Vor­stoß, der bei einer Regie­rungs­be­tei­li­gung rea­li­siert wer­den soll. Für die der­zei­ti­gen Koali­tio­näre ist eine Pkw-Maut fast ein rotes Tuch. Diese Bemau­tung sei „kein Thema“, sagte im vori­gen August eine Spre­che­rin von Bun­des­kanz­ler Wolf­gang Schüs­sel. Schon zuvor hatte die Asfi­nag einen Bericht demen­tiert, dass sie bereits ein Sys­tem für eine Pkw-Maut getes­tet habe. Also ruhen dem­entspre­chende Pläne ganz tief in der Schub­lade, könn­ten aber – grü­nes Licht der Poli­tik vor­aus­ge­setzt – sehr rasch umge­setzt wer­den. Über die für die Lkw-Maut errich­tete Infra­struk­tur könn­ten in rela­tiv kur­zer Zeit auch Pkws abge­rech­net wer­den. Dazu müss­ten die Auto­len­ker wie die Las­ter eine Daten­box ein­bauen, in Öster­reich Go-Box genannt. Diese spei­chert als Teil des Tele­ma­tik- Sys­tems die Daten und über­mit­telt sie zur Ver­ar­bei­tung und zur Ver­rech­nung an die EDV. Dass die Front der Maut­geg­ner aber weni­ger dicht ist als öffent­lich behaup­tet, bele­gen Aus­sa­gen von Asfi nag-Vor­stand Franz Lück­ler. Im Novem­ber, also drei Monate nach dem Njet des Kanz­lers, meinte Lück­ler, man führe inten­sive Dis­kus­sio­nen mit dem Eigen­tü­mer (sprich : dem Bund). Kaum gesagt, machte die Asfi nag selbst wie­der einen Rück­zie­her. Einen kom­plett ande­ren Weg zur Abgel­tung der exter­nen Kos­ten des Auto­mo­bil­ver­kehrs schlägt Wil­fried Puwein vom öster­rei­chi­schen Wirt­schafts­for­schungs­in­sti­tut Wifo vor, näm­lich einen Auf­schlag auf die Mine­ral­öl­steuer, der zweck­ge­bun­den in die Finan­zie­rung des hoch­ran­gi­gen hei­mi­schen Stra­ßen­net­zes flie­ßen sollte.

Man sollte statt höhe­rer Maut­ge­büh­ren den Sprit stär­ker besteu­ern, rät der Ver­kehrs­experte Puwein. Die Vignette, die jeder Len­ker für die Auto­bahn-Benut­zung ble­chen muss, sei unge­recht gegen­ü­ber Wenig­fah­rern und hätte öko­lo­gisch eine völ­lig fal­sche Len­kungs­wir­kung. „Für einen gro­ßen, ben­zin­fres­sen­den Jeep zahlt man heute gleich viel wie für einen VW Lupo, der vier Liter auf 100 Kilo­me­ter ver­braucht. Das ist kein Anreiz, Kraft­stoff zu spa­ren, son­dern viel eher, nicht auf den Auto­bah­nen zu fah­ren und auf die Bun­des­stra­ßen aus­zu­wei­chen“, sagt Wifo-Experte Puwein in einem Inter­view mit economy.

Ein­he­bung kinderleicht
Zusätz­li­cher Charme eines Auf­schlags auf die Mine­ral­öl­steuer (Möst): Es gibt nur wenige Zah­lungs­pfl ich­tige, denn die Möst wird von den Ölfi rmen ein­ge­ho­ben. „Die Ein­he­bung ist am bil­ligs­ten, denn dafür sind keine Instal­la­tio­nen not­wen­dig. Bei der nor­ma­len Ein­he­bung über die Maut­gal­gen gehen gleich 30 Pro­zent der Ein­nah­men drauf“, gibt Puwein zu beden­ken. Ein­zi­ger Schön­heits­feh­ler des Wifo-Vor­schlags : Er wäre nur bei euro­pa­weit ein­heit­li­chen Mine­ral­öl­steuer-Sät­zen umzu­set­zen. Wäh­rend Öster­reich bezu­̈g­lich Möst laut dem Ver­kehrs­exper­ten ein Bil­lig­land ist, sei die Steu­er­be­las­tung auf Sprit in Deutsch­land oder Ita­lien höher. „Luxem­burg ande­rer­seits ist die Tank­stelle Euro­pas, da nimmt so man­cher Las­ter einen grö­ße­ren Umweg in Kauf“, so Puwein. Die Auto­fah­rer wer­den schon heute über die Mine­ral­öl­steuer zur Kasse gebe­ten, leh­nen die Auto­fah­rer­klubs Öamtc und Arbö eine kilo­me­ter­ab­hän­gige Pkw-Maut ent­schie­den ab. „Mit der Mine­ral­öl­steuer gibt es bereits ein viel bes­se­res Kon­zept. Bei einer Bilanz der Vor­teile und Nach­teile gibt es dop­pelt so viele Argu­mente gegen die Maut wie dafür. Man sollte das Ver­ur­sa­cher­prin­zip nicht auf die Spitze trei­ben“, sagt Öamtc-Ver­kehrs­wirt­schafts­exper­tin Eli­sa­beth Brug­ger-Brandau. Dazu sei mit der Ver­brauchs­ab­hän­gig­keit der Besteue­rung von Die­sel und Ben­zin die gefor­derte öko­lo­gi­sche Kom­po­nente bereits ent­hal­ten, meint der Öamtc. Noch ableh­nen­der ist der Auto­fah­rer­klub Arbö. „Für uns ist eine Pkw-Maut ein rotes Tuch. Eine fahr­leis­tungs­ab­hän­gige Bemau­tung ist nur dann vor­stell­bar, wenn im Gegen­zug alle ande­ren motor­be­zo­ge­nen Steu­ern abge­schafft wer­den“, sagt Arbö-Pres­se­spre­che­rin Lydia Ninz. Dazu zählt sie auch die Norm­ver­kehrs­ab­gabe (NoVA), die 2008 abge­schafft wer­den wird, weil die EU gegen Zulas­sungs­steu­ern ist. Die Aus­fälle durch die Strei­chung der NoVA dürf­ten sich auf rund eine halbe Mrd. Euro belau­fen. Dazu kommt die Ver­si­che­rungs­steuer, die sich im Jahr 2004 auf mehr als 1,4 Mrd. Euro belief. Der größte Bro­cken ist aber bei wei­tem die Mine­ral­öl­steuer, sie spülte im Jahr 2004 fast 3,6 Mrd. Euro in die Kasse des Finanz­mi­nis­ters, für 2005 dürfte sie wegen der Ein­däm­mung des Tank­tou­ris­mus aus­län­di­scher Auto­fah­rer und Ver­brauchs­ein­schrän­kun­gen wegen der der­zeit hohen Sprit­preise gerin­ger aus­fal­len. Den Finanz­mi­nis­ter freut jeder getankte Liter, denn auf die Mine­ral­öl­steuer wird über­dies Umsatz­steuer fäl­lig. Laut Arbö nahm der oberste hei­mi­sche Säckel­wart allein an Umsatz­steu­ern auf Sprit im Vor­jahr 214 Mio. Euro mehr ein.

Steuer statt Maut
Der Deal „Tau­sche Steu­ern gegen Maut“ bil­det die Basis der weit­rei­chen­den Pläne der bri­ti­schen Regie­rung. Auf der Insel ist die Besteue­rung von Treib­stoff ver­gleichs­weise sehr hoch. In Groß­bri­tan­nien, dem euro­päi­schen Libe­ra­li­sie­rungs­pio­nier, hat die Regie­rung beim Thema Pkw-Maut schon den Sprung ins kalte Was­ser gewagt. Das Trans­port­mi­nis­te­rium will spä­tes­tens im Jahr 2015 zur Reduk­tion der Ver­kehrs­ströme für die Stra­ßen­be­nut­zung je nach Tages­zeit, nach Ver­kehrs­auf­kom­men, aber auch nach der Art der Stra­ßen (ob Auto­bahn oder Land­straße) eine dar­auf abge­stimmte Maut umset­zen. Im Gegen­zug wer­den alle Steu­ern gestri­chen. Dadurch wird laut dem bri­ti­schen Trans­port­mi­nis­ter Ali­s­tair Dar­ling die Hälfte der Auto­fah­rer bes­ser aus­stei­gen als heute. Um die EU erst gar nicht auf den Plan zu rufen, ist die Maut als Steuer (Road Charge) kon­zi­piert. Abge­rech­net wird über Satel­lit wie beim deut­schen Sys­tem zur Lkw-Bemau­tung. Öster­reich setzt dage­gen auf die Mikro­wel­len­tech­nik, wo zur Abrech­nung sta­tio­näre Maut­gal­gen ein­ge­setzt wer­den. Die in Groß­bri­tan­nien dis­ku­tier­ten Maut­sätze sind teil­weise extrem hoch : Für eine Meile (rund 1,7 Kilo­me­ter) auf der viel­be­fah­re­nen Auto­bahn M 25 könn­ten zu Stoß­zei­ten 1,34 Pfund (rund 1,95 Euro) fäl­lig wer­den, der Min­dest­satz soll umge­rech­net gut 1,7 Cent pro Kilo­me­ter betra­gen. Die­ser bri­ti­sche Son­der­weg wird auch dadurch erleich­tert, dass auf den Stra­ßen der Insel nur wenige aus­län­di­sche Tru­cker unter­wegs sind und auch der Fak­tor Tran­sit­ver­kehr kom­plett weg­fällt. Detail am Rande : Aus­gangs­punkt der bri­ti­schen Mau­tü­ber­le­gun­gen war es, die Stra­ßen stau- und ver­stop­fungs­freier zu machen. Aber auch in Öster­reich gibt es schon kon­krete Vor­stel­lun­gen zu Rah­men­be­din­gun­gen und Aus­wir­kun­gen eines Road Pri­cing für Pkw. Vor­ge­rech­net wurde dies in einer vom Umwelt­mi­nis­te­rium in Auf­trag gege­be­nen Stu­die der TU Graz und der Uni­ver­si­tät Graz. Die Maut sollte auf Kilo­me­ter­ab­hän­gig­keit umge­stellt wer­den, so bald dies tech­nisch mög­lich ist, sagt Wer­ner Gobiet, der Lei­ter des Insti­tuts für Stra­ßen- und Ver­kehrs­we­sen an der Gra­zer TU : „Auf lange Sicht wird Road Pri­cing für Pkw kom­men, die­ses Sys­tem wird sozial ver­träg­li­cher sein und bes­ser die Kos­ten wahr­heit abbil­den. Die Vignette ist dafür nicht das rich­tige Mit­tel, sie ist nur ein Finan­zie­rungs­sys­tem“, sagt Gobiet im Gespräch mit eco­nomy. Pkw-Road Pri­cing wirke in der Ten­denz pro­gres­siv, sodass ärmere Haus­halte dadurch in gerin­ge­rem Aus­maß belas­tet seien als rei­chere. Frühes­tes Datum für eine Umstel­lung wäre das Jahr 2008, wenn das Gali­leo-Satel­li­ten­or­tungs­netz auf­ge­spannt wor­den ist. Aus­gangs­punkt der Berech­nun­gen der Stu­die ist ein fl ächen­de­cken­des Pkw-Road Pri­cing. Ins­ge­samt wur­den meh­rere Maut-Vari­an­ten unter­sucht (siehe Grafi k): von fünf Cent pro Kilo­me­ter nur auf Auto­bah­nen und Schnell­stra­ßen bis zu zehn Cent je Kilo­me­ter auf allen öster­rei­chi­schen Stra­ßen sowie einem dop­pel­ten Satz in Haupt­städ­ten zu Stoß­zei­ten. Die Ein­nah­men eines fl ächen­de­cken­den, zeit­lich dif­fe­ren­zier­ten Road Pri­cing wür­den alles, was die Asfi nag durch die Vignette ein­nimmt, bei wei­tem übertreffen.

Bis zu sechs Milliarden
Die Maut könnte je nach Vari­ante bis zu mehr als sechs Mrd. Euro im Jahr ein­brin­gen. Selbst in der für die Auto­fah­rer bil­ligs­ten Vari­ante wür­den fast zwei Mrd. Euro her­ein­kom­men. Zum Ver­gleich : Im Vor­jahr hat die Asfi nag mit der Auto­bahn­vi­gnette in etwa 300 Mio. Euro ein­ge­nom­men. Zudem habe Road Pri­cing noch deut­li­che öko­lo­gi­sche Len­kungs­ef­fekte, erklärt der Gra­zer Ver­kehrs­experte. Dadurch könnte der Ver­kehr um min­des­tens fünf Pro­zent und der Koh­len­di­oxid-Aus­stoß um 570.000 Ton­nen sin­ken. Uner­wünschte soziale Neben effekte wie die höhere Belas­tung von Pend­lern könn­ten durch geziel­ten Ein­satz der Ein­nah­men kom­pen­siert wer­den. Geteilt sind die Mei­nun­gen in Öster­reich hin­sicht­lich des The­mas City-Maut, das ist eine Gebühr, die bei Fahrt in inner­städ­ti­sche Berei­che zu berap­pen ist. Wäh­rend Gobiet von der TU Graz daran bemän­gelt, dass dadurch der stau­an­fäl­lige inner­städ­ti­sche Ver­kehr nicht steu­er­bar ist, spricht sich der Ver­kehrs­club Öster­reich (VCÖ) dafür aus und lehnt zugleich gene­rel­les Road Pri­cing ab. „In Lon­don oder Stock­holm nimmt der Ver­kehr durch die City-Maut um 15 bis 20 Pro­zent ab“, sagt Chris­tian Grat­zer vom VCÖ.

Intel­li­genz­test
Öster­reich hat den ers­ten Schritt zur Ein­füh­rung tele­ma­ti­scher Ver­kehrs­steue­rungs­sys­teme schon hin­ter sich. Auf Tirols Auto­bah­nen läuft ein Test­be­trieb in Echt­zeit. Dabei wird der Ver­kehr von der Asfi nag- Steue­rungs­zen­trale in Wien-Inzers­dorf fern­ge­steu­ert. Über elek­tro­ni­sche Anzei­ge­ta­feln kann direkt ins Ver­kehrs­ge­sche­hen ein­ge­grif­fen bezie­hungs­weise auf Unfälle oder Staus unmit­tel­bar reagiert wer­den. Bis zum Jahr 2010 sol­len alle hei­mi­schen Bal­lungs­räume an das Asfi nag- Tele­ma­tik­netz ange­schlos­sen sein. Die Kos­ten für de Ein­füh­rung der intel­li­gen­ten Straße betra­gen 300 Mio. Euro. Laut Asfi­nag soll das neue Sys­tem die Unfälle um bis zu 35 Pro­zent sen­ken und mit­hel­fen, 15 Pro­zent mehr Fahr­zeuge auf die High­ways zu bringen. 

Aus­ge­wähl­ter Arti­kel aus Print­aus­gabe 03/2006

Autor: Clemens Rosenkranz
Economy Ausgabe: 03-02-2006
23.02.2017

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