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© NLK Pfeiffer

„Große Aus­zeich­nung für Wirt­schafts­stand­ort Niederösterreich“

Phar­ma­un­ter­neh­men Boeh­rin­ger Ingel­heim errich­tet in Bruck an der Lei­tha neue Pro­duk­tion um 1,2 Mrd. Euro und schafft 800 neue Arbeits­plätze. Öster­reich soll Apo­theke Euro­pas werden. 

Das Phar­ma­un­ter­neh­men Boeh­rin­ger Ingel­heim errich­tet in Bruck an der Lei­tha eine neue bio­phar­ma­zeu­ti­sche Pro­duk­ti­ons­an­lage mit einem Inves­ti­ti­ons­vo­lu­men von 1,2 Mil­li­ar­den Euro. Nach Fer­tig­stel­lung im Jahre 2026 sol­len hier 800 Mit­ar­bei­ter arbei­ten. „Die Abhän­gig­keit in der phar­ma­zeu­ti­schen Indus­trie von inter­na­tio­na­len Lie­fer­ket­ten ist groß. Umso wich­ti­ger, dass der­ar­tige Pro­jekte bei uns umge­setzt wer­den“, betonte Johanna Mikl-Leit­ner, Lan­des­chefin von Nie­der­ös­ter­reich die Bestä­ti­gung für den Wirt­schafts­stand­ort Niederösterreich.

Nie­der­ös­ter­reich setzt sich gegen USA, Spa­nien und Deutsch­land durch
Nie­der­ös­ter­reich bekam im Wett­be­werb mit USA, Spa­nien und Deutsch­land den Zuschlag, mit­ent­schei­dend war dabei auch die vor­han­dene Infra­struk­tur mit diver­sen Fach­hoch­schul­lehr­gän­gen in Bio­tech­no­lo­gie an nie­der­ös­ter­rei­chi­schen FHs wie etwa Krems oder Tulln. 

Auch das bereits vor­han­dene wirt­schaft­li­che Bio­top rund um den Wirt­schafts­park Bruck an der Lei­tha mit aktu­ell 76 ange­sie­del­ten Betrie­ben war ein gewich­ti­ges Argu­ment. „Wir inves­tie­ren 1,2 Mil­li­ar­den Euro und schaf­fen 800 neue Arbeits­plätze. Es ist erfreu­lich, wenn man in Zei­ten wie die­sen, gute Nach­rich­ten ver­brei­ten kann“, unter­streicht Phil­ipp von Lat­torff, Gene­ral­di­rek­tor Boeh­rin­ger Ingel­heim RCV.

CO2-neu­trale Produktionsstätte
Mit der Inves­ti­tion schafft Boeh­rin­ger Ingel­heim zusätz­li­che Kapa­zi­tä­ten zur Pro­duk­tion bio­phar­ma­zeu­ti­scher Arz­nei­mit­tel. Diese Medi­ka­mente sind bei Indi­ka­tio­nen gegen Krebs, Schlag­an­fall oder Herz­in­farkt gefragt. Das Werks­ge­lände wird neben Haupt­ge­bäude auch Werk­stät­ten, Logis­tik­cen­ter, Ener­gie­zen­trale, Restau­rant und Semi­nar­räume enthalten. 

„Die Pro­duk­ti­ons­stätte ist ab dem ers­ten Tag der Inbe­trieb­nahme CO2-neu­tral“, betonte von Lat­torff. „In die­sen schwie­ri­gen Zei­ten ist es gemein­sam gelun­gen, diese Mega­in­ves­ti­tion nach Nie­der­ös­ter­reich zu holen. Das bringt uns ein Stück Unab­hän­gig­keit und Resi­li­enz. Wir brau­chen Medi­ka­mente in Öster­reich und Europa. Öster­reich kann die Apo­theke Euro­pas wer­den“, ergänzte Mar­ga­rete Schram­böck als Wirtschaftsministerin. 

Autor: red/mich
05.04.2022

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