Zum Inhalt

High­tech-Arm­band misst Alko­hol im Blut

Eine gute Nach­richt für alle, die ihren Alko­hol­kon­sum lie­ber in ver­nünf­ti­gen Gren­zen hal­ten. Ein neues „Weara­ble“ ermög­licht Usern, die gern das eine oder andere Gläs­chen zu sich neh­men, das Fest­le­gen von Konsumgrenzen.

Das Gerät “Proof” misst den Alko­hol­spie­gel im Blut in Echt­zeit. Das High­tech-Gad­get, das um den Arm getra­gen wird, ist vom kali­for­ni­schen Start-up Milo Sen­sors ent­wi­ckelt wor­den. Via Smart­phone-App wird der User über sei­nen Alko­hol­ge­halt im Blut benach­rich­tigt. Die Ana­lyse erfolgt auf Basis der im Kör­per­schweiß ent­hal­te­nen Che­mi­ka­lien. Das Weara­ble lässt sei­nen Nut­zer fle­xi­ble Gren­zen für den Alko­hol­kon­sum festlegen.
“Der Alko­hol, der sich nicht im Blut befin­det, ver­teilt sich im Kör­per. Unser Gerät nimmt jene Spu­ren wahr, wel­che über die Haut an die Luft abge­ge­ben wer­den”, erklärt Milo-Sen­sors-Mit­grün­der Bob Lans­dorp. Diese Bestand­teile wür­den vom Device in ein Signal umge­wan­delt, das Rück­schlüsse auf den Alko­hol­spie­gel im Blut erlaubt. “Proof kann am Beginn des Abends ange­legt wer­den und misst den Alko­hol­ge­halt auch, wenn man das selbst dar­auf­hin vergisst.“

Fahr­tüch­tig­keit nicht feststellbar
Maik Dah­les von useful-IT steht dem Gerät aller­dings kri­tisch gegen­über – vor allem, wenn man es für die Über­prü­fung der Fahr­tüch­tig­keit ver­wen­den wolle : „Wer sei­nen Zustand nicht mehr sel­ber ein­schät­zen kann, sollte sich nicht auf ein Gad­get ver­las­sen.“ Das Thema Daten­schutz sei eben­falls pre­kär. “Daten wie Alko­hol­kon­sum sollte man dis­kret behan­deln und nicht mit der Cloud syn­chro­ni­sie­ren”, warnt Dah­les. Zudem ent­spre­che die Mess­ge­nau­ig­keit eher einem Nähe­rungs­wert und ver­mut­lich nie dem exak­ten Alkoholspiegel.
Proof funk­tio­niert mit­tels Kar­tu­sche, die nur für den ein­ma­li­gen Gebrauch geeig­net ist. Laut Milo-Sen­sors-Grün­der Evan Strenk wird diese Patrone vor­aus­sicht­lich für ein paar Dol­lar erhält­lich sein. “Die Not­wen­dig­keit, jedes Mal eine nicht wie­der­ver­wend­bare Kar­tu­sche ein­set­zen zu müs­sen, bevor man Sauf­tour geht, dis­qua­li­fi­ziert diese Erfin­dung als teu­ren Par­ty­gag, der schnell wie­der in der Schub­lade ver­schwin­det”, moniert Dahles. 

Autor: Pressetext Austria/red
08.02.2017

Weitere aktuelle Artikel

Stu­die der Karl Land­stei­ner Pri­vat­uni­ver­si­tät zeigt das bis dato uner­kannte Über­dau­ern von Darm­vi­ren in Was­ser­a­mö­ben. Die For­scher for­dern eine sofor­tige Neu­be­ur­tei­lung von Regeln und Unter­su­chun­gen zur Wassersicherheit. Wich­tige Aus­lö­ser vira­ler Magen-Darm-Erkran­kun­gen kön­nen über län­gere Zeit in frei­le­ben­den Amö­ben über­dau­ern, die in natür­li­chen und tech­ni­schen Was­ser­sys­te­men weit ver­brei­tet sind. Dies ist das Ergeb­nis einer Stu­die der […]
Die Che­mi­sche Indus­trie kämpft schon län­ger mit enor­men Belas­tun­gen. Nun sol­len wei­tere hin­zu­kom­men und gleich­zei­tig wer­den (nur) die­ser Bran­che Kom­pen­sa­tio­nen ver­wehrt. Eco­nomy hat das nach­fol­gende Schrei­ben von stand­ort-rele­van­ten Che­mie-Unter­neh­men an die Bun­des­re­gie­rung erreicht. Zum bes­se­ren Ver­ständ­nis des offe­nen Brie­fes an die Öster­rei­chi­sche Bun­des­re­gie­rung eine kurze Erläu­te­rung der aktu­el­len Situa­tion : Auf Grund der bevor­ste­hen­den Ver­schär­fun­gen bei […]
Wie­ner Neu­stadt baut Rolle als euro­päi­sches Kom­pe­tenz­zen­trum für Sicher­heit aus. Geo­po­li­ti­sche Lage ver­deut­licht Not­wen­dig­keit einer unab­hän­gi­gen Sicher­heits­stra­te­gie. Land Nie­der­ös­ter­reich betont und unter­stützt Stand­ort mit inter­na­tio­na­ler Ausrichtung. Wie­ner Neu­stadt erwei­tert seine Bedeu­tung als euro­päi­sches Kom­pe­tenz­zen­trum für Sicher­heit. Dies pas­siert auch im Lichte neuer inter­na­tio­na­ler Ent­wick­lun­gen. Im Kon­text mit den aktu­el­len geo­po­li­ti­schen Rah­men­be­din­gun­gen setzt die EU einen […]
Neues Ver­fah­ren holt CO2 mit weni­ger Ener­gie aus der Luft. Anlage Aus­trian Pilot Unit 1 wird nun von Start-Ups DAClab (US) und DAC­worx (A) sowie von TU Wien weiterentwickelt.  Nicht weni­ger als ein Game­ch­an­ger für die CO2-Abschei­dung soll es Anga­ben zufolge wer­den : Der neu­ent­wi­ckelte Pro­to­typ in Größe eines Last­wa­gen­con­tai­ners holt pro Jahr 50 Ton­nen CO2 aus der […]
Nach­hal­tige Kreis­lauf­wirt­schaft und Alu­mi­ni­um­re­cy­cling über digi­tale Platt­form. Das von Leicht­me­tall­kom­pe­tenz­zen­trum Rans­ho­fen gelei­tete EU-Pro­jekt RecAL erhält ÖGUT-Aus­zeich­nung. CAN­COM Aus­tria ist Technologiepartner. Das vom LKR Leicht­me­tall­kom­pe­tenz­zen­trum Rans­ho­fen des Aus­trian Insti­tute of Tech­no­logy (AIT) gelei­tete euro­päi­sche For­schungs­pro­jekt RecAL (Recy­cling Tech­no­lo­gies For Cir­cu­lar ALu­mi­nium) wurde soeben mit dem ÖGUT-Umwelt­preis 2025 in der Kate­go­rie „Mit For­schung & Inno­va­tion zur Kreis­lauf­wirt­schaft“ aus­ge­zeich­net. „Die Öster­rei­chi­sche Gesell­schaft […]
magnifier
linkedin facebook pinterest youtube rss twitter instagram facebook-blank rss-blank linkedin-blank pinterest youtube twitter instagram