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Hoff­nung Arbeit

Das Kor­neu­bur­ger Beschäf­ti­gungs­pro­jekt „Alte Schmiede“ läuft erfolg­reich und das seit 21 Jahren.

Das Beschäf­ti­gungs­pro­jekt „Alte Schmiede“ ver­setzt 13 Arbeit­su­chende zwi­schen 18 und 60 Jah­ren, davon acht Män­ner und fünf Frauen in die Lage, viel­fäl­tige Dienst­lei­tun­gen für die Stadt­ge­meinde Kor­neu­burg zu erbringen.„Die Stadt ist neben dem AMS unser wich­tigs­ter Ver­trags­part­ner, und stellt die Arbeit­su­chen­den mit­tels Son­der­ver­trag auch als Gemein­de­be­diens­tete ein“, berich­tet Pro­jekt­lei­ter Rudolf Reig­ner. Die „Alte Schmiede“ bie­tet unter ande­rem Bau­ar­bei­ten, Gar­ten- und Büro­ar­bei­ten oder Kin­der­be­treu­ung an.

Öster­rei­chi­sche Lang­zeit­ar­beits­lose im Fokus
Wäh­rend ihres auf sechs Monate befris­te­ten Dienst­ver­hält­nis­ses erhal­ten die Arbeit­su­chen­den auch eine pro­fes­sio­nelle Betreu­ung. Beglei­tet wer­den sie von fünf geschul­ten Fach­kräf­ten, dem Pro­jekt­lei­ter Rudolf Reig­ner und sei­ner Stell­ver­tre­te­rin Daniela Poto­pea-Helm. Die jähr­li­chen Kos­ten belau­fen sich für das AMS auf rund 620.000 Euro und auf 54.000 Euro für die Stadt­ge­meinde Kor­neu­burg. 96.000 Euro wer­den mit Eigen­leis­tun­gen der „Alten Schmiede“ erwirtschaftet.
Es wer­den Lang­zeit­ar­beits­lose, schwer ver­mit­tel­bare Per­so­nen und vor allem Arbeit­su­chende, die über 50 Jahre alt sind, auf­ge­nom­men. Flücht­linge haben keine Chance, weil es nach Aus­sage des Pro­jekt­lei­ters, „zu viele öster­rei­chi­sche Lang­zeit­ar­beits­lose“ gibt.
Die „Alte Schmiede“ besteht bereits seit 21 Jah­ren. In die­ser Zeit durch­lie­fen 549 Per­so­nen das Beschäf­ti­gungs­pro­jekt. „Durch beglei­tende Qua­li­fi­zie­rung und ein umfas­sen­des Betreu­ungs­pro­gramm haben wir die nach­hal­tige Ver­mitt­lung von durch­schnitt­lich 48 Pro­zent unse­rer Arbeits­lo­sen in den Arbeits­markt errei­chen kön­nen“, stellt Rudolf Reig­ner fest.

Autor: NOe-Wirtschaftspressedienst/stem/cc
26.01.2016

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