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Hohe Lat­ten kön­nen auch über­sprun­gen werden

Das IST Aus­tria über­rascht sich mit dem eige­nen Erfolg bei der Ein­wer­bung finan­zi­el­ler Drittmittel.

Das Insti­tute of Sci­ence and Tech­no­logy (IST) Aus­tria in Klos­ter­neu­burg (NÖ) wird den vom Bund leis­tungs­ab­hän­gig ver­ge­be­nen Bud­get­teil kom­plett abho­len. Vor­aus­set­zung dafür war, dass die For­scher Dritt­mit­tel in der Höhe von 95 Mil­lio­nen Euro ein­wer­ben. Das „hat selbst unsere Erwar­tun­gen über­trof­fen“, erklärt IST-Prä­si­dent Tho­mas Henzinger.
Es sei gelun­gen, diese rela­tiv hoch gelegte Latte zu über­sprin­gen, so der IST-Prä­si­dent. Finan­ziert wird das IST Aus­tria von der Repu­blik und dem Land Nie­der­ös­ter­reich, wobei eben 95 Mil­lio­nen an Bun­des­mit­teln an Dritt­mit­tel gebun­den sind. Alleine heuer konn­ten die Wis­sen­schaft­ler Gel­der in der Höhe von 25 Mil­lio­nen Euro aus exter­nen Quel­len lukrie­ren. Inklu­sive Spen­den in der Höhe von fast 19 Mil­lio­nen liege man über die gesam­ten ers­ten zehn Jahre des Bestehens des Insti­tuts sogar bei etwas über 100 Millionen.

Inter­na­tio­nale Mittel
Zu etwa 80 Pro­zent kom­men die For­schungs­mit­tel von inter­na­tio­na­len För­der­agen­tu­ren. Wich­tigste Quelle ist auch 2016 der Euro­päi­sche For­schungs­rat (ERC). Alleine heuer gin­gen zehn hoch­do­tierte Pro­jekt­för­de­run­gen („Grants“) nach Klos­ter­neu­burg. Nur zwei For­scher brach­ten in dem Zeit­raum ERC-För­de­run­gen an das IST mit. Ent­ge­gen man­cher Stim­men kaufe das IST also ERC-Gran­tees nicht ein­fach ein.
Dass beim ERC unge­fähr 40 Pro­zent der Anträge des Insti­tuts erfolg­reich sind, sei aber „fast zu schön“. Man liege damit sogar über den Quo­ten von weit­aus eta­blier­te­ren euro­päi­schen Uni­ver­si­tä­ten wie der ETH Zürich. Man müsse davon aus­ge­hen, dass das in die­ser Schlag­zahl nicht wei­ter­ge­hen werde, erklärte Henzinger.
Mit 46 For­schungs­grup­pen befinde man sich laut dem IST-Prä­si­den­ten „fast punkt­ge­nau“ auf hal­bem Weg zur Ziel­größe bis 2026. Dem­entspre­chend erwei­tere man auch die Gebäude-Kapa­zi­tä­ten : So soll dem­nächst eine Nano-Fabri­ca­tion Faci­lity fer­tig werden.

Autor: APA-Science/red/stem
10.01.2017

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