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Hor­mone als Schutz vor alters­be­ding­ten Knochenbrüchen

Ältere Risi­ko­pa­ti­en­tin­nen pro­fi­tie­ren am meis­ten von einer Hor­mon­be­hand­lung, konnte mit einer US-Stu­die nach­ge­wie­sen werden.

Frauen, die unter einem sehr hohen gene­ti­schen Risiko von Kno­chen­brü­chen lei­den, pro­fi­tie­ren von einer Hor­mon­the­ra­pie. Ein Team laut der Uni­ver­sity at Buf­falo um Hea­ther Ochs-Bal­com hat die Daten von fast 10.000 Frauen aus­ge­wer­tet, die an der Women’s Health Initia­tive teil­nah­men. Dabei han­delt es sich um eine lan­des­weite Lang­zeit­stu­die mit ins­ge­samt mehr als 150.000 Frauen.

Per­so­na­li­sierte Medizin
Die For­scher unter­such­ten erst­mals den Zusam­men­hang zwi­schen Genen, Hor­mon­the­ra­pie und Kno­chen­brü­chen bei wei­ßen Frauen nach der Meno­pause. Ochs-Bal­com zufolge sind die Vor- und Nach­teile einer der­ar­ti­gen Behand­lung sorg­fäl­tig abzu­wä­gen. Es gehe dabei um Prä­zi­sion und per­so­na­li­sierte Medi­zin — also den Ver­such, die pas­sen­den Medi­ka­mente dort anzu­wen­den, wo am meis­ten pro­fi­tie­ren und am wenigs­ten geschä­digt werden.
Mit dem Alter nimmt bei Frauen die Kno­chen­mine­ral­dichte ab. Damit erhöht sich auch das Risiko von Kno­chen­brü­chen bei Stür­zen, die im Laufe der Jahre häu­fi­ger wer­den kön­nen. “Unsere Stu­die unter­sucht erst­mals, wie eine ver­erbte Prä­dis­po­si­tion mit dem Ein­satz einer Hor­mon­the­ra­pie zusam­men­hängt”, so Ochs-Bal­com. For­scher der Uni­ver­sity at Buf­falo füh­ren der­zeit Fol­ge­stu­dien mit den Teil­neh­me­rin­nen der Women’s Health Initia­tive durch. Zahl­rei­che Frauen sind der­zeit zwi­schen 67 und 100 Jah­ren alt. Die Ergeb­nisse wur­den im “Jour­nal of Cli­ni­cal Endo­cri­no­logy and Meta­bo­lism” veröffentlicht.

Autor: PressetextAustria/red/stem
26.05.2017

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