
Immer weniger Öl und Gas
In Österreich sind 2025 die Fördermengen an Erdöl und Erdgas neuerlich zurückgegangen. Das betrifft die Räume in Wiener Becken und Weinviertel sowie auch die österreichweiten Gesamtfördermengen.
Bohrtürme holen immer weniger Erdöl und Erdgas aus dem Boden. Wie in den letzten Jahren ist auch 2025 die Menge an Erdöl und Erdgas zurückgegangen, die im Marchfeld sowie im angrenzenden Weinviertel und im Wiener Becken südlich der Donau gewonnen wird. Der NÖ Wirtschaftspressediensthat aktuelle Daten einer Erhebung der GeoSphere Austria analysiert und dabei zeigt sich, dass im Vorjahr in Österreich auch die Gesamtfördermenge an Erdöl und Natural Gas Liquids (NLG) gesunken ist.
Gesamtfördermenge mit einem Volumen von 464.830 Tonnen
Natural Gas Liqids (NLG) sind das Kondensat und die flüssigen Anteile aus der Erdgasproduktion. Die Gesamtfördermenge ist Angaben zufolge um 2,4 Prozent auf 464.830 Tonnen gesunken. Davon haben die OMV rund 88 Prozent, die RAG Austria AG als Tochterunternehmen des NÖ Landesenergieversorgers EVN das Volumen von knapp über neun Prozent und der australische Energiekonzern ADX Energy drei Prozent aus dem Boden geholt.
Weiter zurückgegangen ist im Vorjahr auch die Erdgasförderung. Wie die GeoSphere Austria in ihrem Bericht feststellt, ist die Naturgasförderung inklusive Erdölgasproduktion im Inland gegenüber 2024 um 8,5 Prozent auf nur noch rund 491 Millionen Kubikmeter gesunken. Von dieser Fördermenge entfielen 89,2 Prozent auf die OMV, 10,5 auf die RAG und 0,3 Prozent auf ADX Energy. (NOe-Wirtschaftspressedienst/red/cc)