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In der Nut­zung liegt der Mehrwert

Big Data sam­melt Daten und erst in der rich­ti­gen Ana­lyse und Ver­wen­dung liegt der Mehr­wert. Ein Exper­ten­kom­men­tar von Mar­kus Ber­ger, Head of Big Data & BI Solu­ti­ons bei T‑Systems Austria.

Einer der medial oft ver­wen­de­ten Begriffe ist nun so ver­braucht, dass man die Frage stel­len muss : „Unlearn Big Data“, um zu ver­ste­hen, was Big Data bedeu­tet und mit wel­chen Gefah­ren es ver­bun­den ist ? Wir wer­den hier lau­fend mit inter­es­san­ten bis lus­ti­gen Erklä­run­gen kon­fron­tiert. Hin­ter­grund ist immer Halb­wis­sen, das sich durch soziale Medien schnell ver­brei­tet. Die Wis­sens­lü­cken wer­den auf­ge­füllt, um Ein­tei­lung in Schub­la­den vor­neh­men zu können. 

Schwie­ri­ges Halbwissen
In der Regel sind diese Schub­la­den beschrei­ben mit : Big Data ist gefähr­lich. Oder „The Next New Thing“, Data Dri­ven Busi­ness oder Job-Chance. Das Gehirn spei­chert auch gerne : Big Data = Data Sci­ence oder Big Data ersetzt das klas­si­sche BI. Und genau die­ses Halb­wis­sen macht es so schwie­rig, unbe­schwert dar­über zu reden. Daher mein Appell : Auf­räu­men, raus­lö­schen was man glaubt über den Begriff Big Data zu wis­sen glaubt und die erste Lek­tion ver­in­ner­li­chen : Big Data sam­melt Daten um aus die­sen Daten Infor­ma­tio­nen zu gene­rie­ren. Klingt ein­fach, aber schon hier steckt viel Diskussionsstoff. 

Fokus­sie­ren auf den Nutzen
Wel­che Daten kann ich wie sam­meln ? Wel­che Daten­schutz-Vor­ga­ben muss ich beach­ten ? Wie kann ich sam­meln, ohne zu wis­sen was ich spä­ter brau­che ? Wel­che Werk­zeuge, Meta­da­ten, Infor­ma­tio­nen oder Wis­sen brau­che ich dafür ? Von Metho­dik der Data Sci­en­tists ganz zu schwei­gen. Schon zu kom­pli­ziert ? Dann reden wir nicht über wei­tere Lek­tio­nen, son­dern schlie­ßen vor­erst : Big Data sam­melt Daten und erst in der Nut­zung liegt der Mehr­wert. Fokus­sie­ren wir auf die­sen Nut­zen und wir kön­nen sinn­voll dar­über reden.

Autor: Markus Berger
29.11.2018

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