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Donnerstag, 15.01.2026 | 13:36

In klei­nen Schrit­ten zum Erfolg

Mit dem inno­va­ti­ven Mikro-Lern-Sys­tem namens „Know­ledge Pulse“ des Rese­arch Stu­dios Micro-Lear­ning & Infor­ma­tion Envi­ron­ments wer­den Arbeits­wech­sel sinn­voll für kleine Lern­schritte genutzt. Lern­in­halte gehen vom Kurz- ins Lang­zeit­ge­dächt­nis über. Das Gelernte wird abrufbar.

In der Wis­sens­ge­sell­schaft müs­sen alle immer mehr wis­sen. Ob Ange­stellte in einem Unter­neh­men oder Beamte in einem Minis­te­rium, ob Sach­be­ar­bei­te­rin oder Fach­re­fe­rent, ob erfah­re­ner Abtei­lungs­lei­ter oder Neu­star­ter im Job.
Die Her­aus­for­de­rung ist weit­ge­hend die glei­che : Es gibt mehr und mehr Neues zu erler­nen. Es genügt nicht, Infor­ma­tio­nen zu ken­nen. Man muss Dinge kön­nen, aber es gibt kaum die Zeit zum Ler­nen. Nach­hal­tig zu ler­nen näm­lich, nicht nur ein- oder zwei­mal durch­le­sen. Denn auf diese Weise wird das Gele­sene schnell wie­der ver­ges­sen, und nach kur­zer Zeit fin­det man oft nicht ein­mal mehr die rich­ti­gen Unterlagen.

Nach­hal­ti­ges Lernen
Hier hilft das Mikro-Ler­nen. Der Mikro-Lern­an­satz geht davon aus, dass man grund­sätz­lich keine Zeit hat, um all das, was man will, zu erler­nen. Des­halb wer­den bei die­ser Methode Lern­in­halte in kleine Lern­schritte zer­glie­dert und in ein­zel­nen Lern­kar­ten erfasst. So lässt sich auch sehr viel Stoff bewäl­ti­gen, und man macht Fort­schritte. Mit dem Know­ledge Pulse, ent­wi­ckelt vom Rese­arch Stu­dio Micro-Lear­ning & Infor­ma­tion Envi­ron­ments, kön­nen Arbeits­un­ter­bre­chun­gen sinn­voll genutzt wer­den : Lern­kar­ten wer­den auto­ma­tisch ein­ge­blen­det, wenn man den PC oder das Note­book für drei oder fünf Minu­ten nicht benutzt, und sie sind in kur­zer Zeit beant­wor­tet. Durch Wie­der­ho­len der Inhalte geht das Wis­sen vom Kurz- in das Lang­zeit­ge­dächt­nis über. Das Gelernte wird damit abrufbar.
Die­sen Lern­erfolg bestä­ti­gen auch die neu­es­ten Erkennt­nisse der Hirn­for­schung von Nobel­preis­trä­ger Eric Kan­del. Durch den Know­ledge Pulse wird das Wachs­tum von Gehirn­zel­len im Hip­po­cam­pus, dem Sitz des Gedächt­nis­ses im Gehirn, der­ma­ßen sti­mu­liert, dass die Form von Syn­ap­sen modi­fi­ziert und damit Wis­sen nach­hal­tig im Gedächt­nis gespei­chert wird. Diese Spei­che­rung beschränkt sich nicht auf einen rein bio­che­mi­schen Pro­zess, wie dies beim Kurz­zeit­ge­dächt­nis der Fall ist, son­dern sie sorgt für eine neu­ro­phy­sio­lo­gisch nach­weis­bare Ver­än­de­rung in der Gehirnsubstanz. 

Simple Hand­ha­bung
In der prak­ti­schen Anwen­dung wird die­ser Erfolg bestä­tigt. So wird der Know­ledge Pulse in Öster­reich etwa zur Fort­bil­dung von Lun­gen­fach­ärz­ten ein­ge­setzt. „Ärzte haben wenig Zeit zum Ler­nen, arbei­ten aber sehr viel am PC. Da ist Mikro-Ler­nen ein sehr guter Ansatz“, beschreibt Chris­tian Maté, medi­zi­ni­scher Lei­ter von Netdoktor.at, seine Erfah­run­gen. „Wir haben das Pro­jekt mit­tels Fra­ge­bö­gen eva­lu­iert. Sowohl lern­spe­zi­fi­sche Aspekte wie die Unter­stüt­zung der Lern­leis­tung als auch prag­ma­ti­sche Aspekte wie die Inte­gra­tion des Pro­gramms in die per­sön­li­che Arbeits­si­tua­tion wer­den von den Ärz­ten durch­wegs posi­tiv bewer­tet. Auch die Qua­li­tät der Inhalte ent­sprach fast durch­ge­hend den per­sön­li­chen Vor­stel­lun­gen der Anwender.“
Das Mikro-Lern-Sys­tem Know­ledge Pulse hat für Ler­nende einen wei­te­ren ent­schei­den­den Vor­teil : Es ist ein Push-Sys­tem, das heißt, die ein­zel­nen Lern­in­halte kom­men zum Ler­nen­den. Die Lern­un­ter­lage muss nicht lange extra gesucht wer­den, son­dern ein Lern­schritt wird dann auf dem PC, Note­book oder iPhone vor­ge­schla­gen, wenn das Gerät eine von den Ler­nen­den selbst ein­stell­bare Zeit nicht genützt wurde.
Der Know­ledge Pulse ist eine aus­ge­reifte tech­ni­sche Lösung mit drei Erfolgs­fak­to­ren : ein­fa­ches Ler­nen für die Anwen­der, ein­fa­ches Erstel­len der Inhalte für die Autoren und Trai­ner und ein­fa­che Ver­wal­tung für die Ver­ant­wort­li­chen. Denn gerade das „Aut­ho­ring“ der Lern­in­halte muss beson­ders sim­pel sein, damit die Lern­in­halte immer ganz aktu­ell sind – und nicht wie bei vie­len E‑Lear­ning-Sys­te­men bald nach der Ein­füh­rung „out of date“. Mit dem Know­ledge Pulse wird schließ­lich auch die Ver­wal­tung der Nut­zer über­sicht­lich gestal­tet. Hun­derte User kön­nen kom­for­ta­bel gema­nagt wer­den. Mit dem Sta­tis­tik-Modul kann der Lern­fort­schritt jeder­zeit ana­ly­siert werden.

Autor:
30.04.2010

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