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Inno­va­tion aus dem Heustadl

Der Bund för­dert inno­va­tive Pro­jekte am Land mit bis zu 50.000 Euro – 18 Pro­jekte aus sechs Bun­des­län­dern kom­men zum Zug.

Mit der neuen Initia­tive „Grün­dung am Land“ wol­len das Wirt­schafts­mi­nis­te­rium, das Land­wirt­schafts­mi­nis­te­rium und die Aus­tria Wirt­schafts­ser­vice GmbH (aws) das För­der­an­ge­bot für junge, inno­va­tive Unter­neh­men im länd­li­chen Raum ver­stär­ken. Aus ins­ge­samt 94 Anträ­gen öster­reich­weit hat eine Fach­jury die bes­ten 18 Pro­jekte aus­ge­wählt. Die jun­gen Unter­neh­men und Grün­der erhal­ten nun eine Inves­ti­ti­ons­för­de­rung von bis zu 50.000 Euro.
„Mit dem Pro­gramm für die länd­li­che Ent­wick­lung sor­gen wir für Beschäf­ti­gung in den Regio­nen. Das WIFO hat in einer aktu­el­len Stu­die fest­ge­stellt, dass mit der länd­li­chen Ent­wick­lung 2007 bis 2013 etwa 30.300 Arbeits­plätze gesi­chert wur­den, davon mehr als drei Vier­tel außer­halb der Land­wirt­schaft“, erklärt Land­wirt­schafts­mi­nis­ter Andrä Rupprechter.

Breit gestreut
Die aus­ge­wähl­ten Pro­jekte ver­tei­len sich auf sechs Bun­des­län­der – Bur­gen­land, Kärn­ten, Nie­der­ös­ter­reich, Ober­ös­ter­reich, Stei­er­mark und Tirol – wobei die meis­ten Pro­jekte, jeweils fünf, aus Ober­ös­ter­reich und der Stei­er­mark stam­men. Die Band­breite reicht vom umwelt­freund­li­chen Zusatz­an­trieb für Fahr­rä­der, inno­va­ti­ven Hand­werks­clus­ter, neu beschich­te­ten Holz­plat­ten über die Gewin­nung von pflanz­li­chen Wert­stof­fen bis hin zu einer neuen mobi­len Erfas­sung von Arbeitszeiten.
Der Schwer­punkt des Pro­gram­mes liegt auf der Unter­stüt­zung von bevor­zugt tech­nisch-inno­va­ti­ven Inves­ti­ti­ons­vor­ha­ben, die im Ein­klang mit dem jewei­li­gen Regio­nal­kon­zept ste­hen. „Grün­dung am Land“ rich­tet sich dabei an Pro­jekte in der Grün­dungs­phase sowie an bestehende Unter­neh­men der Region, die höchs­tens fünf Jahre alt sind.
Ins­ge­samt kön­nen über das Pro­gramm in den nächs­ten vier Jah­ren rund vier Mil­lio­nen Euro abge­ru­fen wer­den. Etwa die Hälfte der Mit­tel wer­den von der Euro­päi­schen Union im Rah­men Öster­rei­chi­schen Pro­gramms für länd­li­che Ent­wick­lung 2014 – 2020 bereitgestellt.

Autor: red/stem
17.05.2016

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