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© pexels/gustavo fring

Inno­va­tion im Bereich Tou­ris­mus und Autohandel

Indi­vi­du­elle kanal­über­grei­fende Kun­den­be­treu­ung als Wett­be­werbs­vor­teil. Der Wien­Tou­ris­mus und der Retail­be­reich der Den­zel-Gruppe set­zen bei per­so­na­li­sier­ten Kun­den­ser­vices auf den CRM-Spe­zia­lis­ten Salesforce.

Die The­men Kun­den­ge­win­nung und ‑Bin­dung sind Schwer­punkte im Rah­men der digi­ta­len Trans­for­ma­tion von Unter­neh­men. Eine große Rele­vanz ergibt sich für wett­be­werbs­in­ten­sive Bran­chen wie Han­del und Dienst­leis­tung. Der Wien­Tou­ris­mus setzt nun beim Manage­ment von Ver­an­stal­tun­gen auf die CRM-Lösun­gen von Sales­force und führt als Bei­spiel das jähr­li­che Bran­chen­event “Tou­ris­mus­kon­fe­renz” mit rund 3.000 Teil­neh­mern an. 

Events sind ein Teil der Akti­vi­tä­ten, die der Wien­Tou­ris­mus bereits seit 2019 mit Sales­force effek­ti­ver umsetzt. Ein umfas­sen­des Opti­mie­rungs­po­ten­zial hat dabei etwa die Auto­ma­ti­sie­rung von Ein­la­dun­gen für Ver­an­stal­tun­gen gebracht. Auch die Kom­mu­ni­ka­tion mit wich­ti­gen Part­nern und Kun­den läuft zen­tral über das CRM-Sys­tem von Sales­force. Die Schu­lung der Mit­ar­bei­ter erfolgt dabei im Self-Ser­vice-Modus über Trail­head, die kos­ten­lose Lern­platt­form von Sales­force. Hier funk­tio­niert das Ler­nen über die soge­nannte Gami­fi­ca­tion, etwa über Quizspiele.

Ver­ein­heit­li­chung und Opti­mie­rung der Geschäfts­pro­zesse bei Denzel
Eben­falls auf die cloud-basierte CRM-Anwen­dung von Sales­force setzt der Retail-Bereich der Den­zel-Gruppe, eines der größ­ten Auto­häu­ser Öster­reichs. Ziel­set­zung ist die Ver­ein­heit­li­chung und Opti­mie­rung der Geschäfts­pro­zesse. Bei Den­zel hat sich auf­grund der Unter­neh­mens­expan­sion über meh­rere Jahr­zehnte eine hete­ro­gene IT-Sys­tem­land­schaft ent­wi­ckelt. Gleich­zei­tig haben sich durch die fort­schrei­tende Digi­ta­li­sie­rung zusätz­li­che Mög­lich­kei­ten der Kun­den­an­spra­che sowie neue Geschäfts­fel­der ergeben. 

Um nun die Inno­va­ti­ons­ge­schwin­dig­keit und Ska­lie­rung auf eine neue Basis zu stel­len, hat sich der Geschäfts­be­reich Den­zel Retail für die Sales­force-Anwen­dung Cus­to­mer 360 ent­schie­den. Das CRM-Sys­tem soll nicht nur Geschäfts­pro­zesse opti­mie­ren und die Pro­duk­ti­vi­tät stei­gern, son­dern auch das soge­nannte Employer Bran­ding ver­stär­ken. Gerade in Zei­ten des Fach­kräf­te­man­gels ist das Arbei­ten mit intui­ti­ven wie inno­va­ti­ven Werk­zeu­gen ein ent­schei­den­der Plus­punkt im Wett­be­werb um Talente. Im Fokus steht die Zufrie­den­heit der Mit­ar­bei­te­rIn­nen, wenn sich diese auf ihre Kern­auf­ga­ben und wert­schöp­fende Tätig­kei­ten fokus­sie­ren können.

Die Ein­füh­rung von Sales­force bedeu­tet daher auch einen Wan­del der Arbeits­kul­tur. „Neben der tech­no­lo­gi­schen Ein­füh­rung der neuen Lösung ist es uns wich­tig, dass unsere Pro­jekt­part­ner den lau­fen­den Ver­än­de­rungs­pro­zess im Unter­neh­men inten­siv beglei­ten. Es ist rele­vant, dass wir jeden Mit­ar­bei­ter und jede Mit­ar­bei­te­rin auf diese Reise mit­neh­men. Wir freuen uns, dabei auf die gemein­same Exper­tise von Sales­force und allUpp set­zen zu kön­nen“, so Mar­kus Maryschka, Stell­ver­tre­ten­der Lei­ter IT in der Den­zel Gruppe. 

Erste Mei­len­steine
Als Ziele wur­den fest­ge­legt, dass rasch erste betrieb­lich geschäft­li­che Ergeb­nisse sicht­bar wer­den und par­al­lel auch die Mit­ar­bei­te­rIn­nen begeis­tert wer­den. „Zum Pro­jekt­start haben wir gemein­sam einige Anwen­dungs­bei­spiele ent­lang der Cus­to­mer Jour­ney defi­niert. Auf­grund der aus­ge­zeich­ne­ten Zusam­men­ar­beit im Pro­jekt­team und der hohen Fle­xi­bi­li­tät der Sales­force-Sys­teme konn­ten wir das erste Mar­ke­ting­pro­jekt in nur weni­gen Wochen erfolg­reich umset­zen“, sagt Michael Gindl, Sales­ma­na­ger des Geschäfts­be­reichs Den­zel Retail. 

„Als spe­zia­li­sier­ter Sales­force Lizenz- und Con­sul­ting­part­ner unter­stüt­zen wir den Geschäfts­be­reich Den­zel Retail dabei, Sales­force Cus­to­mer 360 rasch und ziel­ge­rich­tet zu imple­men­tie­ren sowie wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. Dabei ach­ten wir nicht nur auf die exzel­lente Umset­zung, son­dern beglei­ten auch die Men­schen wäh­rend des Ver­än­de­rungs­pro­zes­ses”, ergänzt Gerald Smech, CEO von allUpp.

Im Anfor­de­rungs­pro­fil ebenso ent­hal­ten waren die Schaf­fung neuer kanal­über­grei­fen­der Kun­den­er­leb­nisse (engl. Omnich­an­nel ent­lang der Cus­to­mer Jour­ney), wo dann etwa E‑Mail-Mar­ke­ting, Ver­an­stal­tungs­ma­nage­ment und die Per­so­na­li­sie­rung digi­ta­ler Inhalte über ver­schie­dene Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ka­näle ver­knüpft wer­den. Finale Ziel­set­zung beim Sales­force Pro­jekt ist eine Rund-Um-Sicht auf den Kun­den für smar­tere, schnel­lere und noch stär­ker per­so­na­li­sierte Kundenservices. 

Indi­vi­du­elle Kun­den­be­treu­ung als Wettbewerbsvorteil
Eine der­ar­tige Ablöse eines lang­jäh­rig genutz­ten Sys­tems erfor­dert auch eine kon­ti­nu­ier­li­che Beglei­tung im Change-Manage­ment. Das neue CRM-Sys­tem musste ent­spre­chend in lau­fende IT- und Orga­ni­sa­ti­ons­pro­jekte ein­ge­bet­tet wer­den, was zu einem teil­wei­sen Par­al­lel­be­trieb des bestehen­den und des neuen Sys­tems führte. Im Ergeb­nis erlaubt die Kon­so­li­die­rung der über Jahre gewach­se­nen Sys­tem­land­schaft in ein zen­tra­les Sys­tem die Opti­mie­rung bestehen­der Geschäfts­pro­zesse und dar­aus resul­tiert Frei­raum für neue betrieb­li­che Wert­schöp­fung. Rele­vant war dabei die Ein­bin­dung aller Abtei­lun­gen sowohl in der Kon­zep­ti­ons- wie auch in der Umset­zungs-Phase. Ergän­zend erfolgte eine per­ma­nente Ana­lyse von Markt­ver­än­de­run­gen im Kon­text mit der Posi­tio­nie­rung der Fahrzeugmarken. 

„Die Kun­de­n­er­fah­rung wird in der Digi­tal-Ära zum wich­tigs­ten Dif­fe­ren­zie­rungs­merk­mal für Unter­neh­men und hier unter­stüt­zen wir ins­be­son­dere bei der Eta­blie­rung ent­spre­chend kun­den­zen­trier­ter Geschäfts­mo­delle“, sagt Kat­rin Lam­ber­ger, Co-Che­fin von Sales­force Öster­reich. „Dank der Exper­tise von lang­jäh­ri­gen Imple­men­tie­rungs-Part­nern wie allUpp wer­den unsere Lösun­gen ent­spre­chend der zuvor defi­nier­ten Use Cases noch ein­mal indi­vi­du­ell an die Bedürf­nisse unse­rer Kun­den ange­passt und das galt und gilt auch für Den­zel“, betont Lamberger.

Autor: red/czaak
12.09.2023

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