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Inno­va­tion im Sinne der mensch­li­chen Gesundheit

Digi­tale Anwen­dun­gen schaf­fen neue Viel­falt beim Kun­den­ser­vice mit per­so­na­li­sier­ten Dienst­leis­tun­gen. Beson­ders betreu­ungs­in­ten­sive Seg­mente wie die Gesund­heits­bran­che pro­fi­tie­ren von ver­netz­ten Informationsketten. 

Das Gesund­heits­we­sen ist ein Bereich, der regel­mä­ßig mit den The­men Ver­bes­se­rungs­po­ten­tial für Pati­en­ten und Per­so­nal bei gleich­zei­ti­ger Kos­ten­re­duk­tion ver­bun­den wird. Exper­ten sehen in der Ver­wal­tung und bei Betrei­bern wie Kran­ken­häu­sern Bedarf zur Ver­bes­se­rung der medi­zi­ni­schen Leis­tungs­kette. Für effi­zi­en­tere Pro­zesse und eine gestei­gerte Behand­lungs­qua­li­tät kann die Bran­che schon län­ger auf eigene Kran­ken­haus­in­for­ma­ti­ons­sys­teme (KIS) und Soft­ware­lö­sun­gen (i.s.h.med) zurück­grei­fen. Mobile Arbeits­ge­räte und das sichere Daten­ma­nage­ment sind dabei ebenso inkludiert.

Intui­tive Nutzung
Ein wich­ti­ger Bereich im Spi­tals­we­sen ist die Wund­be­hand­lung und für die­ses Seg­ment wurde T‑Systems vom Ordens­kli­ni­kum Linz und Fran­zis­kus­spi­tal Wien der Eli­sa­be­thi­nen mit einer eige­nen Appli­ka­tion zur mobi­len Wund­do­ku­men­ta­tion beauf­tragt. Diese soll Pfle­ge­kräf­ten die orts­un­ab­hän­gige Auf­zeich­nung von Wun­den ermög­li­chen. Pati­en­ten mit chro­ni­schen oder gro­ßen Wun­den benö­ti­gen meist eine spe­zi­elle The­ra­pie. Um den Hei­lungs­ver­lauf zu unter­stüt­zen und um neue Wun­den zu ver­hin­dern, ist eine umfas­sende Doku­men­ta­tion hilfreich. 

Zu Beginn der Behand­lung wird bei einer umfas­sen­den Ana­mnese am Kran­ken­bett jede Wunde auf einem mobi­len iOS-Gerät erfasst und foto­gra­fiert. Bis zur Hei­lung wird sodann jeder Kon­takt mit jeg­li­cher Ver­bes­se­rung oder Ver­schlech­te­rung lücken­los auf­ge­zeich­net. Diese soge­nannte Clo­sed-Loop Wund­do­ku­men­ta­tion gewähr­leis­tet zudem eine sichere Pati­en­ten­zu­ord­nung ohne Medienbrüche.

“Die mobile Wund­do­ku­men­ta­tion von T‑Systems ist eine effi­zi­ente Unter­stüt­zung und weit­ge­hend intui­tiv nutz­bar. Unsere Pfle­ge­kräfte kön­nen den Hei­lungs­ver­lauf direkt beim Pati­en­ten bespre­chen und das ver­mit­telt ent­spre­chen­des Ver­trauen”, so Clau­dia Perndl von den Eli­sa­be­thi­nen Linz.

Auf­wand und Qualität
Ebenso inklu­diert im Anfor­de­rungs­pro­fil war die Reduk­tion des Doku­men­ten­auf­wan­des bei höhe­rer Qua­li­tät und der Daten­schutz, der über Digi­tal­ka­me­ras nicht aus­rei­chend gege­ben war. Bei der manu­el­len Zuord­nung der Wund­bil­der im her­kömm­li­chen Sys­tem war zudem die Feh­ler­an­fäl­lig­keit groß. Das von T‑Systems ent­wi­ckelte neue Modul ist in das i.s.h.med voll inte­griert und Teil der vom IT-Dienst­leis­ter eigens ent­wi­ckel­ten Anwen­dung Mobile Pati­ent Record. Die­ses IT-Ser­vice ist eine iOS-Appli­ka­tion, die mobile Pro­zesse basie­rend auf dem Kran­ken­haus­in­for­ma­ti­ons­sys­tem i.s.h.med abbil­det und unterstützt. 

Die­ses IT-Ser­vice ver­zich­tet auf eigene Ser­ver und eine Daten­hal­tung am End­ge­rät. Kom­mu­ni­ka­tion und das geson­dert gesi­cherte Daten­ma­nage­ment mit dem zen­tra­len SAP-Sys­tem pas­siert über einen inte­grier­ten Kon­nek­tor. Etwa­ige Funk­lö­cher wer­den über eine Art auto­ma­ti­sierte Zwi­schen­spei­che­rung (engl. Caching) über­brückt. “Nach einer inten­si­ven Pilot­phase kön­nen die Kran­ken­häu­ser der Eli­sa­be­thi­nen in Linz und Wien nun die mobile Lösung als native iOS App am iPad oder iPhone in einem intui­ti­ven Design nut­zen. Vor­aus­set­zung dafür ist der Zugang zum vor­han­de­nen Kran­ken­haus­in­for­ma­ti­ons­sys­tem i.s.h.med®”, so Rai­ner Arn­ber­ger von T‑Systems.

Autor: red/czaak
25.06.2021

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