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Inno­va­tion in der betrieb­li­chen Praxis

Bedarfs­ori­en­tiert ein­setz­bare und öko­no­misch ska­lier­bare Cloud-Sys­teme spie­len in der betrieb­li­chen Digi­ta­li­sie­rung eine immer grö­ßere Rolle. BKW-Gruppe ver­traut beim Thema SAP auf T‑Systems. Grei­ner-Toch­ter Neveon setzt bei Ver­triebs­op­ti­mie­rung auf Salesforce. 

Indus­tri­elle Wert­schöp­fungs­ket­ten erstre­cken sich vom Ange­bot bis zur Lie­fe­rung. Die zugrunde lie­gen­den IT-Sys­teme für diese ver­netz­ten Geschäfts­pro­zesse müs­sen fle­xi­bel zu steu­ern sein. Ver­füg­bar­keit und Sicher­heit und aktu­elle Daten sind dabei über­grei­fende Querschnittsthemen. 

Die BKW Gruppe ist ein inter­na­tio­nal täti­ges Ener­gie- und Infra­struk­tur­un­ter­neh­men mit Sitz in Bern. Der Kon­zern diver­si­fi­ziert lau­fend seine Geschäfts­tä­tig­keit und ver­wen­det in der IT-Archi­tek­tur eine SAP-Hana Land­schaft für sämt­li­che Busi­ness­pro­zesse wie Finan­zen, Beschaf­fung, Ver­trieb, Logis­tik oder Instandhaltung. 

Externe Exper­tise
Die tech­ni­sche Kom­ple­xi­tät einer SAP-Archi­tek­tur erfor­dert zuneh­mend spe­zia­li­sierte Exper­tise und so ent­schied die BKW-Gruppe den Basis­be­trieb an T‑Systems aus­zu­la­gern. Gefor­dert waren ein hoher Grad an Stan­dar­di­sie­rung und Auto­ma­ti­sie­rung, die Aus­nut­zung von Ska­len­ef­fek­ten und Kosteneffizienz. 

„Wir erhal­ten von T‑Systems elas­tisch höchste Per­for­mance und maxi­male Ver­füg­bar­keit für unsere kri­ti­schen Infra­struk­tu­ren und kön­nen uns auf wett­be­werbs­dif­fe­ren­zie­rende Inno­va­tion fokus­sie­ren“, sagt Michel Frey, Lei­ter Busi­ness-Pro­zess-Unter­stüt­zung, BKW Gruppe.

Har­mo­ni­sie­rung der unter­schied­li­chen Vertriebsprozesse
Ein ande­res Ein­satz­ge­biet für Cloud-Dienste ist der Bereich Mar­ke­ting und Ver­trieb mit dem Thema Kun­den­be­treu­ung. Das Unter­neh­men Neveon ent­stand im ver­gan­ge­nen Jahr durch die Bün­de­lung von sechs ver­schie­de­nen Schaum­stoff­un­ter­neh­men und gehört zur Grei­ner Gruppe. 

Ziel war ein glo­bal täti­ger Betrieb mit Inte­gra­tion und Har­mo­ni­sie­rung der unter­schied­li­chen Ver­triebs- und Ser­vice­pro­zesse der vor­ma­li­gen Port­fo­lio­un­ter­neh­men. Für die­ses Trans­for­ma­ti­ons­pro­jekt wurde gemein­sam mit dem IT-Bera­ter­haus Blin­ker und dem CRM-Anbie­ter Sales­force eine Lösung ent­wi­ckelt, wel­che die Pro­zesse welt­weit stan­dar­di­siert und so Frei­raum für neue Wert­schöp­fung schafft.

Kunde im Zentrum
Im ers­ten Schritt wur­den für die Abläufe in Mar­ke­ting, Ver­trieb und Ser­vice zen­trale The­men wie Lead­ge­ne­rie­rung, Kon­takt­ma­nage­ment oder Report­ing defi­niert und sodann die tech­ni­sche Abbil­dung. Das Pro­jekt-Team erar­bei­tete dazu in einer eige­nen agi­len Anwen­dung („Acce­le­ra­tor“) 480 Anwender-Stories.

Damit soll­ten ver­schie­dene Geschäfts­pro­zesse abge­bil­det und diese dann schritt­weise in die Sales­force Ser­vice Cloud über­ge­lei­tet und kon­fi­gu­riert wer­den. „Der neue Omnich­an­nel-Ansatz hilft Neveon, Kun­den­be­zie­hun­gen über die Kanäle Sales, Mar­ke­ting und Ver­trieb zusam­men­zu­füh­ren“, so Stef­fen Lange, Lan­des­chef von Sales­force Austria.

Intel­li­gente Eva­lu­ie­rung von Martkpotentialen
Nach der Imple­men­tie­rung folgt nun die Ver­knüp­fung der bestehen­den ERP-Sys­teme mit dem neuen CRM-Sys­tem von Sales­force. Wei­tere Ziel­set­zun­gen sind trans­pa­rente und auto­ma­ti­sierte Pro­zesse bei Ange­bo­ten und Ver­trags­ma­nage­ment, auch je Kun­den und Pro­dukt, sowie eine intel­li­gen­tere Eva­lu­ie­rung von Markt­po­ten­zia­len und die Opti­mie­rung der über­grei­fen­den Kommunikation. 

„Sales­force hilft uns nicht nur unsere Wachs­tums­stra­te­gie rascher umzu­set­zen, son­dern auch bestehende Pro­zesse auto­ma­ti­sie­ren und die Zusam­men­ar­beit mit unse­ren Kun­den auf neue Beine stel­len“, sagt Jür­gen Klein­rath, CCO und Co-CEO von Neveon.

Autor: red/czaak
28.06.2022

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