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© pexels/andrea piacquadio

Inno­va­tion unter­stützt pfle­gende Angehörige

Das Thema Pflege wird kon­ti­nu­ier­lich rele­van­ter. Die FH St. Pöl­ten beleuch­tet nun die häus­li­che Pflege und sucht pfle­gende Ange­hö­rige für ein Trai­nings­pro­gramm zu Vir­tual Reality.

Die Pflege von Men­schen nimmt immer mehr Raum im gesell­schaft­li­chen Leben ein. Der über­wie­gende Anteil Pfle­ge­be­dürf­ti­ger wird im häus­li­chen Umfeld von Laien oder mobi­len Diens­ten betreut, wäh­rend der Anteil in der Obhut von Hei­men deut­lich gerin­ger ausfällt. 

Für diese pfle­gen­den Ange­hö­rige gibt es der­zeit nur wenige Trai­nings, die spe­zi­ell auf ihre Bedürf­nisse zuge­schnit­ten sind. Ein von der Fach­hoch­schule St. Pöl­ten koor­di­nier­tes For­schungs­pro­jekt ent­wi­ckelt nun ein Trai­nings­pro­gramm, das Vir­tual Rea­lity (VR) ein­setzt. Für Tests wer­den pfle­gende Ange­hö­rige als Pro­ban­den gesucht.

Wenig Wei­ter­bil­dungs­an­ge­bote für Pflegende
„Für pfle­gende Ange­hö­rige gibt es der­zeit nur wenige Trai­nings, die spe­zi­ell auf ihre Bedürf­nisse zuge­schnit­ten sind. Außer­dem sind die Fort­bil­dun­gen zeit­auf­wen­dig und wer­den oft nur in ent­fern­ten Aus­bil­dungs­stät­ten ange­bo­ten. Die Betreu­ung der zu pfle­gen­den Per­so­nen durch Dritte wäh­rend die­ser Aus­bil­dung ver­ur­sacht zusätz­li­che Kos­ten“, erklärt Manuel Schwanda, vom Stu­di­en­gang Gesund­heits- und Kran­ken­pfle­ge­PLUS an der FH St. Pölten.

Eine Mög­lich­keit, die Situa­tion der Betrof­fe­nen zu ver­bes­sern, sind Extended-Reality-(XR)-Trainingsumgebungen, also com­pu­ter­ge­nerierte, vir­tu­elle Umge­bun­gen. Sie erlau­ben Schu­lun­gen im häus­li­chen Umfeld. Auch als Alter­na­tive zu bis­he­ri­gen Aus­bil­dungs­an­ge­bo­ten. Die FH St. Pöl­ten hat nun gemein­sam mit Part­nern ein pra­xis­ori­en­tier­tes vir­tu­el­les Trai­nings­pro­gramm ent­wi­ckelt und lädt nun pfle­gende Ange­hö­rige zum Tes­ten an die FH ein.

Autor: red/mich
16.11.2023

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