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© Pexels.com/karolina grabowska

Inno­va­ti­ons­trans­fer als gefragte Dienstleistung

Die zuneh­mende betrieb­li­che Digi­ta­li­sie­rung bringt stei­gende Anfor­de­run­gen an IT-Infra­struk­tur und IT-Sicher­heit. T‑Systems punk­tet mit eige­nem Rechen­zen­trum sowie brei­ter Ange­bots­pal­lette bei Cloud-Diens­ten und Exper­tise bei SAP-Projekten. 

Digi­ta­li­sie­rungs­pro­jekte in Betrie­ben betref­fen pri­mär die Ver­bes­se­rung von Wert­schöp­fungs­ket­ten mit der Ver­net­zung der damit befass­ten Abtei­lun­gen und Lie­fe­ran­ten. Ein Bestand­teil davon ist dann auch die Ver­ein­heit­li­chung von kom­ple­xen, oft über meh­rere Stand­orte ver­teil­ten Anla­gen­struk­tu­ren mit der Aus­wer­tung und über­grei­fen­den Nut­zung letz­tak­tu­el­ler Daten. 

Für der­art umfang­rei­che Anfor­de­run­gen wer­den zuneh­mend Cloud-Platt­for­men genutzt, die auch die Kom­bi­na­tion ver­schie­de­ner Anwen­dun­gen ermög­li­chen und die pass­ge­naue Moder­ni­sie­rung bestehen­der IT-Sys­teme. Für Kon­so­li­die­rung und Ergän­zung der­ar­ti­ger IT-Infra­struk­tu­ren set­zen nun Betriebe ver­stärkt auf Aus­la­ge­rung und digi­ta­len Inno­va­ti­ons­trans­fer über pro­fes­sio­nelle IT-Dienstleister.

Digi­tale Fertigung
„Die zuneh­mende Digi­ta­li­sie­rung betrieb­li­cher Fer­ti­gungs­ket­ten bringt stei­gende Anfor­de­run­gen an die IT-Infra­struk­tur. Das gilt für die dar­auf auf­bau­en­den Pro­duk­ti­ons­pro­zesse und Logis­ti­k­ab­läufe wie auch für die Ver­knüp­fung mit Waren­wirt­schafts­sys­te­men im SAP-Umfeld“, sagt Peter Lenz, Mana­ging Direc­tor von T‑Systems Alpine.

Der IT-Dienst­leis­ter unter­hält in Wien ein eige­nes Rechen­zen­trum und bie­tet Unter­neh­mens­kun­den eine umfas­sende Exper­tise ins­be­son­dere in den Berei­chen Cloud, SAP und Secu­rity. Die Dienste und Appli­ka­tio­nen sind fle­xi­bel ska­lier­bar, ver­rech­net wird exakt nach benö­tig­ter Leis­tung und die Ver­knüp­fung erfolgt über stan­dar­di­sierte Schnitt­stel­len und für den Endu­ser via Web­site oder App.

Hybride Cloud­dienste
„Bei der Pri­vate-Cloud ste­hen die Dienste exklu­siv nur einem Unter­neh­men zur Ver­fü­gung, inklu­sive siche­rer Daten­hal­tung in unse­rem Wie­ner Rechen­zen­trum. Dann gibt es die Public Cloud Ser­vices, etwa von AWS, Google oder Micro­soft und kom­bi­nierte hybride Cloud Umge­bun­gen sowie aktu­ell noch die neue Sove­reign-Cloud mit Google“ erläu­tert Lenz die Cloud-Palette.

Ein zen­tra­les Thema bei betrieb­li­chen IT-Sys­te­men und Digi­ta­li­sie­rungs­pro­jek­ten betrifft SAP mit S/4 HANA und auch hier wer­den zuneh­mend Cloud-basierte Anwen­dun­gen ein­ge­setzt. T‑Systems hat zuletzt eine Reihe von Pro­jek­ten umge­setzt, dar­un­ter das Unter­neh­men Elec­tro Ter­mi­nal. Der Inns­bru­cker Betrieb ent­wi­ckelt und ver­treibt elek­tro­me­cha­ni­sche Sys­tem­kom­po­nen­ten an inter­na­tio­nale Kunden. 

SAP-Out­sour­cing
Als klas­si­scher SAP-Anwen­der befasste sich das Unter­neh­men ver­gleichs­weise früh mit der Digi­ta­li­sie­rung aus betriebs­öko­no­mi­scher Sicht und lagerte alle SAP-Sys­teme in das Wie­ner Rechen­zen­trum von T‑Systems aus. Zuletzt erfolgte nun der ebenso von T‑Systems ver­ant­wor­tete Wech­sel auf SAP-HANA. Die Migra­tion betraf die Berei­che Buch­hal­tung und Con­trol­ling, Pro­duk­ti­ons­pla­nung, Ver­kauf und das Business-Warehouse. 

Die Kom­ple­xi­tät einer SAP-Infra­struk­tur unter Ein­bin­dung der Echt­zeit­da­ten­bank S/4 Hana erfor­dert zuneh­mend spe­zia­li­sierte Exper­tise, und so ent­schied sich auch die Schwei­zer BKW-Gruppe den SAP-Betrieb an T‑Systems aus­zu­la­gern. Stan­dar­di­sie­rung und Auto­ma­ti­sie­rung sowie die Aus­nut­zung von Ska­len­ef­fek­ten gewähr­leis­ten nun gerin­gere Kos­ten und die Umset­zung wei­te­rer Digitalisierungsschritte. 

Frei­raum für Innovation
Um War­tungs­fens­ter zu redu­zie­ren, wur­den sämt­li­che Kom­po­nen­ten red­un­dant ange­legt und BKW kann benö­tigte Kapa­zi­tä­ten dyna­misch anpas­sen bzw. freie Res­sour­cen für das Busi­ness-Appli­ka­ti­ons­ma­nage­ment ver­wen­den. “Wir erhal­ten von T‑Systems elas­ti­sche Per­for­mance mit maxi­ma­ler Ver­füg­bar­keit für unsere kri­ti­schen Infra­struk­tu­ren und kön­nen uns auf wett­be­werbs­dif­fe­ren­zie­rende Inno­va­tion fokus­sie­ren“, sagt Michel Frey, Lei­ter Busi­ness-Pro­zesse der BKW Gruppe.

Die gene­relle Markt­ent­wick­lung bei Cloud-Anwen­dun­gen zeigt auch eine zuneh­mende Nach­frage nach hybri­den, pass­ge­nauen Misch­for­men für indi­vi­du­elle Anfor­de­run­gen. Das Schwei­zer Han­dels­haus Valora ent­schied sich etwa für eine cloud­ba­sierte Platt­form-Stra­te­gie und für eine indi­vi­du­elle Part­ner­schaft mit T‑Systems. Die Arbeits­plätze mit Hard­ware und Busi­ness Appli­ka­tio­nen lie­gen nun in der Ver­ant­wor­tung von Valora und bei T‑Systems der Betrieb der Soft­ware-Appli­ka­tio­nen, das Daten­ma­nage­ment und die Netzwerke.

Dyna­mic Services
Der SAP-Betrieb inkl. S/​Hana pas­siert mit­tels soge­nann­ter Dyna­mic Cloud Ser­vices von VMware (Anm. Soft­ware) im Frank­fur­ter Rechen­zen­trum von T‑Systems. „Die dyna­mi­schen Cloud-Ser­vices von T‑Systems kom­bi­nie­ren für uns die Ska­lier­bar­keit der Infra­struk­tu­ren mit einem pas­sen­den Preis­mo­dell und sie ermög­li­chen die Eta­blie­rung neuer Geschäfts­mo­delle auf einer zukunfts­fä­hi­gen Platt­form“, so Roberto Fedele, CIO von Valora.

Rele­vant bei der­ar­ti­gen IT-Pro­jek­ten wie auch gene­rell für Unter­neh­men ist der unter­stüt­zende Sup­port. T‑Systems setzt hier ebenso auf eine zen­trale Cloud-Platt­form als soge­nann­tes Enter­prise Ser­vice Manage­ment, wo Unter­neh­men jeg­li­che Anfra­gen medi­en­bruch­frei mana­gen kön­nen. „Mit­tels die­ser zen­tra­len Platt­form wer­den Infor­ma­ti­ons­flüsse aus sämt­li­chen Sys­te­men digi­ta­li­siert und auto­ma­ti­siert zusam­men­ge­führt“, erklärt Peter Lenz, Mana­ging Direc­tor von T‑Systems Alpine Öster­reich und Schweiz.

Autor: red/czaak
12.12.2022

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